Der Schoepfungsschluessel


Nach diesen drei kleinen Geschichten und kurz vor dem Ende des Buches, bitte ich Sie noch
mal um etwas Konzentration, denn wenn Sie verstehen, wie sich Angst zusammensetzt, können
Sie ein Leben ohne Ängste führen! Sollten Sie nur dieses folgende Kapitel aus dem Buch mit
nehmen, dann hat sich das Lesen des Buches bereits gelohnt!
 
 

Angstfrei leben

 
 
Welche Muster drängen den Menschen in die Angst und damit auf das WP- Feld
der Verhaltenschablone?
 
Es gibt vier Grundmuster der Angst, welche sich alle von einem Umstand ableiten lassen:
„Mit dem Hier und Jetzt nicht einverstanden sein!“
Der Mensch kann mit seiner Weiblichkeit (= Liebesfähigkeit) das aktuelle Männchen (MA+)
nicht annehmen!
 
Die vier Grundmuster der Angst lauten:
 
1. Etwas in der Zukunft zu verlieren, was für das „ich“ oder seine persönliche
„Umwelt“  im Moment von Vorteil ist!
2. Etwas in der Zukunft zu bekommen, was für das „ich“ oder seine persönliche
„Umwelt“ von Nachteil ist!
3. Etwas in der Zukunft nicht zu verlieren, was für das „ich“ oder seine persönliche
„Umwelt“ im Moment von Nachteil ist!
4. Etwas in der Zukunft nicht zu bekommen, was für das „ich“ oder seine persönliche
„Umwelt“ von Vorteil ist!

Die Minus (-) Zeichen bei „verlieren“ und „bekommen“ bedeutet jeweils „nicht“.
 
Die „Umwelt“ bezieht sich hier auf alles, womit sich das „ich“ indirekt identifiziert z.B. sein
Körper, sein Verstand, seine Familie (Frau, Kinder, Verwandte etc.) Freunde, Umgebung,
Natur, Land, Arbeitsplatz, Fußballmannschaft, Auto etc. 


Hier findet sich alles, wovon das „ich“ glaubt, dass seine Glückseligkeit beeinträchtigt sein
könnte.
 
Je nach Persönlichem Programm werden Reihenfolge und Priorität individuell bestimmt (bei
Frauen z.B. kommt das Kind in der Regel vor ihren eigenen Bedürfnissen).
Es liegt an jedem selbst zu durchschauen, welche Reihenfolge sein Programm ihm vorgibt.
 
Alle Angstmuster, die der Mensch in sich trägt, wird er früher oder später durch Liebe und
Vertrauen erlösen müssen, oder er muss sich selbst mit diesen Angstmustern wirklich lieben
und annehmen! 
Ansonsten bleibt er ein Leben lang ein Sklave und Gefangener seiner Ängste.
Auch eine ständige Flucht wird nicht helfen, da die Angst im Menschen inwendig lebt und ihn
immer wieder einholt (vor allem Nachts, wenn’s ruhig um ihn geworden ist, beginnt der innere Sturm zu
wüten.).
 
Vertrauen in die GÖTTLICHE Schöpfung und das Loslassen der Vorstellung „ich muss meine
Zukunft jetzt schon kontrollieren“ sind letztendlich der einfachst Ausweg aus den ständigen
Kreisläufen der Angst.
Je mehr GOTTVERTRAUEN ein Mensch hat, desto weniger Ängste und
Sorgen hat er!
 
 
Wie funktioniert die Angstmache durch das Persönliche Programm (Ego):
 
WICHTIG: Das normale Programm läuft auf einem bestimmten Grundglauben, wie z.B. den
Materialismus, d.h. der Mensch bekommt zu den Bildern in der Regel ein „außen-getrennt“
als Grundinformation dazu, was der Angst Tür und Tor öffnet!
 
Das Programm nimmt die augenblicklichen Informationen auf, wertet sie aufgrund seines
Fassungsvermögens (Liebesfähigkeit s) und seines Wissens (p) aus und rechnet danach
logisch, innerhalb seines Programmrahmens, weiter. 
Es errechnet sich, aufgrund der Informationen im Hier und Jetzt, eine fiktive Zukunft
aus, in welcher eines der vier obigen Grundmuster greift (Bild 2.21). 
 
Das Ego-Programm des Menschen versucht ihn zu warnen, vor den Folgen, indem es ihm
meist das schlimmste aller möglichen Szenerien im Kopf vorspielt! 
Im Prinzip meint es das Programm nur gut mit dem Menschen, gleich einer unwissenden
Mutter, die aus lauter Angst um ihren Sohn, alle möglichen Argumente bringt, warum dieser
auf sich aufpassen bzw. besser gar nicht aus dem Haus gehen sollte!
 
Das Ego (ich) hängt vom Menschen ab, nicht der (wirkliche) Mensch (ICH) vom Ego. 
 
„Je heftiger die Zukunftsprognose, desto vorsichtiger ist der Mensch“, so funktionieren die
Denkmuster des Egos.
 
Der Glauben des Menschen an diese selbst ausgedachte Zukunft erzeugt
das Angst- und Sorgegefühl in ihm!
Angst ist immer verbunden mit einem selbstständigen logischen Weiterrechnen
des eigenen beschränkten (materialistischen) Programms in die Zukunft!
Angst hängt immer mit Zukunft zusammen! 
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Der Mensch ist so geschaffen, dass sich das Tor zur Angst und zur Sorge erst
beim Gedanken an eine fiktive Zukunft öffnet. ☺ 
Im JETZT kann der Mensch keine Angst haben! 
Es gibt aber immer nur JETZT! 
 
Angst ist daher nur eine Illusion, die der Mensch aufgrund seines beschränkten
Fassungsvermögens in sich künstlich, aber natürlich für ihn wahrnehmbar,
erzeugt.
 
Beispiele: 
Bei Schmerzen ist die Angst immer mit Zukunft vernetzt: „wenn das noch schlimmer wird“,
„das hört wohl nie auf!“, „was könnte dass denn sein?“, oder „hoffentlich ist es nichts
Schlimmes!“...
Wenn die Geschäfte schlecht laufen, oder ich arbeitslos bin: „Wie soll das denn
weitergehen?“, „wenn das so weitergeht, dann können wir schließen und sitzen bald auf der
Straße!“, „wie soll ich denn meine nächste Rechnung bezahlen?“...
 
 
WICHTIG: Ihr persönliches Beispiel: 
Bitte überlegen Sie kurz, vor was Sie sich ängstigen oder was ihnen Sorgen bereitet bzw.
bereitet hat. Denken Sie sich drei Situationen und überprüfen Sie selbst, in wie weit immer
der Gedanke an eine fiktiv konstruierte Zukunft die dominante Rolle spielt, welche Sie mit
ihrer Weiblichkeit (Liebesfähigkeit) nicht annehmen wollen (WP-)!
 
 
 
Das Gesetz der Angst: 
 
Im Hier und Jetzt gibt es keine Angst, es sei denn, dass sich der Mensch eine
künstlich fiktive Zukunft ausrechnet, an sie glaubt und sie für Wirklichkeit hält!
 
Das macht auch verständlich, dass der Mensch in einer Extremsituation, wo er keine Zeit hat,
sich groß eine Zukunft zu errechnen, keine Angst verspürt (z.B. während eines Fallschirmsprungs,
oder während eines Unfalls!). Erst wenn das Zukunftsdenken wieder einsetzt, entstehen Angst und
Sorge erneut ( „was da alles passieren hätte können!“).
 
Angst ist ein Privileg des Menschen! 
GOTT kann keine Angst haben! 
Vor was denn? ☺
GOTT ist immer hier und jetzt. Er ist alles, was ist!
 
Selbst bei plötzlichen Panikattacken wird man erkennen, dass sie unter das Gesetz fallen,
wenn man der Ursache auf den Grund gekommen ist! Es ist oft auf den ersten Blick nicht
gleich erkennbar, dass es sich auch um eine Zukunftsangst handelt, da das Gefühl der Angst
so stark präsent ist und man sich erst durch diesen Emotionswall kämpfen muss, um die
Wurzel der Panikattacke zu finden (Auch die Todesangst ist nur eine Angst, dass ich in Zukunft sterben
muss!).
Hier und Jetzt gibt es keine Angst!
 
 
Mensch frage dich selbst:
 
Warum glaube ich meinen logischen Zukunftsberechnungen? 
Woher nimmt mein Programm die Arroganz zu behaupten, dass etwas zum Nachteil meines
wirklichen Wesens  passiert? 
Was weiß ich schon über mich? 
Oder von der Welt? 
Wie ich oder ICH funktioniere? 
Oder nach welchen Gesetzen und Mustern alles läuft? 
Kenne ich die geistigen Gesetze nach denen sich meine Glückseeligkeit ausrichtet?
Kennt mein Ego-Programm die geistigen Gesetze, nach denen die Schöpfung aufgebaut ist?
Kann ich meiner abgrenzenden und begrenzten Logik wirklich vertrauen, was die Zukunft
anbelangt?
Warum glaube ich meinen einseitigen Zukunftsberechnungen?
 
 
 
Selbst ein kleiner Ausflug in die Sprache lässt erkennen, was das eigene Planen und
Weiterrechnen innerhalb seines logisch Fassbaren bedeutet:
Im Griechischen z.B. heißt das Wort planh [plane] „Umherirren, Irrfahrt, Irrtum, Verirrung,
Sünde“ und das Wort planov [planos] „täuschend, Verführer, Betrüger“.
So entlarvt sich etymologisch, das eigene „Planen“ in die Zukunft und das fanatische
Beharren auf diesen Vorstellungen, als der eigentliche Verführer zur symbolischen Sünde und
zum Irrtum!
(Nebenbei bemerkt: alles, was gleich klingt [sog. Homonyme, egal in welcher Sprache], hängt eng
miteinander auf einer höheren Verständnisebene der Symbolik zusammen!)
 
Angst ist das mangelnde Vertrauen in GOTT und das mangelhafte Verstehen der
Zusammenhänge aller Geschehnisse! 
 
Die Wurzel aller Ängste und Sorgen ist der Glaube des Menschen, dass er getrennt sei von
der Welt und von GOTT. 
Erst dieser Glaube an das Getrenntsein, macht Angst und Sorge möglich.
Das ist aber auch gleichzeitig der polare Hintergrund für eine Vereinigung mit GOTT bzw.
ein Verbundensein mit der Welt und mit GOTT. 
Ohne das Wissen über „Trennung“ kann auch keine „Verbundenheit“ wahrgenommen
werden!
 
Fazit:
Angst existiert nur in den Gedanken an eine fiktive Zukunft
und ist ein Hinweis, eine Alarmglocke dafür, dass der Mensch nicht
im Jetzt ist!
 
Warum nutzen Sie nicht einfach diesen inneren Wecker („das Angst- und Sorgengefühl)“ und
hören auf ihn, indem Sie erkennen, dass Sie nicht im Jetzt sind? Und warum setzen Sie nicht
lieber ihre Kraft und Energie ein, um sich wieder ins heilige Hier und Jetzt zurück zubringen,
anstatt sich darüber aufzuregen, dass der Wecker immer weiter klingelt?! ☺
Glückseeligkeit und Seelenfrieden, als die Ziele eines jeden Menschen, werden
immer nur jetzt erfahren, nie morgen!

 
 
Nur kurz nebenbei erwähnt, um keinen falschen Eindruck zu hinerlassen:
 
Das alles soll nicht bedeuten, dass die „Angst“ und die „Sorge“ schlecht oder böse seien!
Denn in Wirklichkeit spielen sie eine sehr wichtige Rolle in der Schöpfung, weil „Angst und
Hektik“ die polaren Gegenpole zu „Angstfreiheit und Ruhe“ bilden! 
Nur über das Wissen von „Angst“ kann der Mensch die „Angstfreiheit“ erleben und erfahren!
In einer Polarität sind beide Seiten gleich wichtig! 
Es ist daher nur die Frage, auf welcher Seite möchte sich der Mensch lieber
aufhalten? Ein Horrorfilm ist nicht besser oder schlechter als ein Liebesfilm! Es ist eine
Frage des persönlichen Geschmacks.
 
Entscheiden kann man aber erst, je bewusster man sich seines Selbst wird!
 
 

 
 
 
Alles kann so einfach sein! 
 
 
Die Frage ist: wo investiere ich meine Energie? 
In den Kampf oder ins Verstehen!
Dies ist, mehr oder weniger, die Freiheit des Menschen!
 
Er muss nicht kämpfen und Angst haben, aber er darf es, solange er
will! 
Er könnte aber auch versuchen zu lieben, zu verstehen oder einfach
nur zu vertrauen und zu glauben!
 
 
Wenn ich schon nicht intellektuell oder emotional die Situation annehmen kann, dann bleibt
nur noch das Vertrauen und der Glaube, „dass Alles von einem höheren Blickwinkel seinen
Sinn hat, auch wenn ich ihn im Moment noch nicht sehen und verstehen kann!“
 
 
Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden! 
Mit „Vertrauen“ kann ich jetzt schon indirekt verstehen, was ich morgen erst direkt verstehen
kann!
 
 
 

„So einfach kann man sich das Leben doch nicht machen!“, sagt die Tierseele.
„Warum nicht?!“, antwortet die  GOTTSEELE.
 
Das Komplizierte leitet sich vom Einfachen ab!

 

☺ ☺ ☺
[ schoepfungsschluessel@gmx.net ]

 
 
 
 
„Meister, Meister was löst meine Probleme?“, fragt der noch junge Schüler.
Der Meister antwortet mit sanfter Stimme: „Mein Sohn, es gibt keinen Guru, kein
Buch, keine Medikamente oder Mittel, die für dich verstehen, lieben und loslassen. 
Das sind deine Aufgaben und Prüfungen. Nur du alleine kannst sie lösen. Aber du
kannst dir von überall Anregungen und Impulse holen, wie man es machen könnte
und wie nicht.“