Der Schoepfungsschluessel


„Aus dem Nähkästchen GOTTES“ ...

 
(Anmerk. d. Verf.: Lassen Sie sich ruhig mit dem nächsten Abschnitt etwas Zeit und versuchen Sie bitte das
Gesagte selbst nachzuvollziehen.)
 
Die Welt, also alles was wahrgenommen werden kann, ist polar aufgebaut: 
Für links brauche ich rechts und für Krieg brauche ich das Wissen im Hintergrund über
Frieden (warm – kalt, groß – klein, laut – leise, usw.). Selbst die Farben können nur aufgrund
ihres komplementären Hintergrundes wahrgenommen werden (rot benötigt grün, blau
benötigt orange usw.). Damit liegt zu jedem wahrgenommenen Bild ein Dianegativ, in der
genau polar gespiegelten Anordnung der Farben im Hintergrund, gegenüber (vgl. bei einer
Photographie Dianegativ und Diapositiv!).
Jedes Bild, bzw. jeder Bildkomplex hat sein Gegenbild. Liebt man die eine Seite in bezug auf
eine Lebenssituation, wird man die andere Seite grundsätzlich in diesem Moment ablehnen
und abstoßen (wenn ich etwas erwärmen möchte ist „Hitze“ wichtig für mich. „Kälte“ dagegen kann ich
in diesem Moment überhaupt nicht gebrauchen)!
 
Jede Erscheinung (Bild), welche ein Mensch wahrnimmt, setzt sich aus dem Bild, die
Umstände und dem dazugehörigen persönlichen Wissenskomplex über das Bild zusammen,
dem sogenannten „Bildkomplex“, der in jedem Augenblick lebt. 
Ein Beispiel für einen solchen „Bildkomplex“ wäre das Wort „Jesus“:  
zu dem Namen „Jesus“ steht neben dem konkreten Bild [33 jähriger schlanker Mann mit Bart,
Leinentuch und Sandalen] ein ganzer Komplex an Informationen zur Verfügung [Begründer des
Christentum, Sohn GOTTES, das Neue Testament, Erlöser, Bergpredigt, „Liebe deine Feinde“ , Kreuzigung,
Auferstehung etc.]. All diese Informationen zusammen sind mit dem Begriff „Bildkomplex“
gemeint. Ihn bekommt der Mensch durch den Namen „Jesus“ mehr oder weniger gleichzeitig
übermittelt.
 
Der visuelle Gegenpol wären z.B. die „herrschenden Juden“ oder Hitler gewesen mit den
entsprechenden gegensätzlichen Eigenschaften zu Jesus. 
Erst durch einen „Hitler“ oder „die herrschende elitäre jüdisch Priesterklasse“ kann ein
Unterschied und ein Erkennen stattfinden. Beide Pole in einer Polarität sind gleich wichtig,
sie brauchen einander, um wechselseitig in Existenz zu treten!
 
Das Wichtigste bei einer Polarität ist, dass die eine Seite immer mit der anderen Seite
untrennbar zusammenhängt und nie nur eine Seite isoliert werden kann. Das bedeutet, dass
bei dem Phänomen der Polarität immer eine Synthese oben drüber steht, die beides
gleichzeitig beinhaltet. 
Was ist aber die Synthese von „links   und rechts “ oder von „Krieg  
und Frieden ☺“ oder von „GROSS und klein“ oder von „rot und grün“?
 
Schon vorweg, die laue „Mitte“ ist nicht die Antwort, denn sie benötigt immer
die Anwesenheit der beiden Seiten in ihrer polaren Struktur, damit sie gedacht
werden kann und ist damit nicht die Synthese. In der Synthese gehen beide
polaren Seiten gleichzeitig auf und bilden ein vollkommen neues und
höherwertiges Ganzes. Man könnte auch sagen, bei einem Wechsel von
Polarität (1+2) zur Synthese (3) findet ein Dimensionssprung statt. ☺
 
Denkbare Beispiele von Synthesen innerhalb der polare Vorstellung sind die
Münze (bestehend aus zwei Seiten Kopf und Zahl), der Kegel (Kreis und Dreieck), der
Magnet (Nord- und Südpol), die Wurst (Anfang und Ende☺)* uvm.


Wohlgemerkt, um mir einen „Magneten“ zu denken, benötige ich, einfach
formuliert, das Wissen über „alles, was nicht der Magnet ist“! Auch der
Magnet ist daher eine polare Erscheinung, die einen Kontrast benötigt, um ins
Sein zu treten, und hier nur dazu dient, das Prinzip der Synthese zu
verbildlichen bzw. zu symbolisieren.
 
  * (bei der „Wurst“ wird besonders deutlich, dass die laue „Mitte“ nicht die Synthese aus
„Anfang“ und „Ende“ ist, denn die „Mitte“ der „Wurst“ definiert sich erst durch „Anfang“ und
„Ende“ innerhalb der polaren Struktur. 
Die „Wurst“ ist im Verhältnis zur „Mitte (der Wurst)“ ein höherer Dimensionskomplex!) ☺
 
Das normale menschliche Denken kann die Synthese der Polarität nicht fassen! 
Weil das Denken und Vorstellen des Menschen auf der Polarität basieren (mit den jeweils
unendlichen Sichtweisen, die zwischen den beiden Polen gleichzeitig existieren). 
Das Denken erzeugt sich im Menschen (wie das auch immer genau funktioniert ☺). 
Somit ist der wirkliche Mensch mehr, als alles, was er sich denken oder vorstellen kann!
Er steht in Wirklichkeit über der Polarität! 
Sein wirkliches Wesen steht über der Polarität und somit natürlich auch über der
Persönlichkeit und dem Persönlichen Programm!
Der Mensch stellt die Synthese aller Polaritäten dar, daher kann er sich SELBER auch
nicht denken (die Wirklichkeit des Menschen und nicht seine illusionäre Persönlichkeit), er kann nur er
selbst SEIN. 
Er kann die Synthese nur Sein, weil sich in ihm alle polaren Seiten gleichzeitig abspielen. 
 
Die Polarität (Welt) ist ständig wechselhaft, illusorisch und nur Schein,
die Synthese (Geist) dagegen ist fest, ewig und das wirkliche Sein!
 
Der erwachte Mensch ist die Synthese der Polarität und ist somit das Gefäß, indem sich
alles Denken, Vorstellen und alle Bilder der Welt, abspielen (dazu später mehr)!
 
Die Synthese aller Synthesen ist letztendlich das, was in dieser Schrift als „GOTT“
bezeichnet wird!
 
Jeder Mensch hat eine andere Gottesvorstellung!
In diesem Buch wird die Schreibweise „GOTT“ verwendet, und soll eigentlich ausdrücken,
dass es für die höchste Intelligenz steht, die ALLES beinhaltet und alles erschafft. Jeder
Mensch kann hier aber auch seine eigene Bezeichnung einsetzen, wenn er will. 
Diese Ausführungen sind nicht auf eine bestimmte Religion beschränkt. 
 
Man kann diese „KRAFT“ weder schreiben, noch lesen, noch denken, noch irgendwie
bezeichnen, wenn man „IHR“ gerecht werden möchte. 
 
Man kann SIE höchstens SELBER SEIN! ☺
 
Manche nennen diese höchste Intelligenz des Universums „Gott, Heiliger Geist, Tao,
Allah, JHWH, Jehova, Natur, Naturkraft, Kosmos, Universum, Evolution,
Alles, Schöpfer des Universum, Mutter und Vater des Jenseits, großer
Vater, Dad, Dharma, Krishna, der Große Träumer (Aboriginals), Höchste
Intelligenz, Nichts, Alles und Nichts, GEIST, Synthese, Trinität, Trimurti,
El,  Ahya, Christus, ICHSELBST, ICHBINDU, ICHBINALLES, ...“ 
 
All diese Begriffe und Formulierungen treffen zu und treffen nicht zu. 
Es ist daher müßig über Formulierungen und Auslegungen dessen, was man nicht auslegen
kann, zu streiten (2. Gebot der Bibel: „Du sollst dir kein Bildnis machen,...“ von etwas, was mehr ist als
alles, was man sich vorstellen kann von diesem Standpunkt aus, ist es ein wirklich guter Tipp! ☺). 
Entscheidend ist, dass man, egal in welcher Richtung man die Welt versucht zu ergründen
(spirituell, naturwissenschaftlich, philosophisch, mystisch, rational, etc.), immer wieder auf die selbe
unbestimmbare bestimmende KRAFT kommt, die symbolisch „die Welt im Innersten
zusammenhält!“ 
 
Jeder Mensch muss auf seinem Weg seine eigene individuelle Beziehung zu GOTT
entdecken!
 
GOTT ist persönlich und unpersönlich gleichzeitig und doch ist ER weder persönlich, noch
ist ER unpersönlich. 
Es ist nicht mit Worten auszudrücken, nur in Metaphern darstellbar.