Der Schoepfungsschluessel


Die Gruppe:
 
Warum sind Gruppen für den Menschen so wichtig und attraktiv? 
Was bekommt er von einer Gruppe?
 
Menschen vereinigen sich in Gruppen, wenn sie gleiche Interessen haben, d.h. die
Weiblichkeit der einzelnen Gruppenmitglieder hat ein bestimmtes Männchen (MA+
eine Grundsichtweise, eine Meinung, eine Ansicht, oder Vorstellung von etwas, ein Themengebiet,
etc.), welche alle Mitglieder anerkennen.
Es ist daher leicht für jedes einzelne Mitglied von den anderen Mitgliedern Liebe und
Anerkennung zu erfahren, wenn es diese Grundsichtweise vertritt. 
Sofort wird er von den anderen bejubelt, wenn er diese Gruppenmeinung vertritt und
ein Synergiefeld baut sich auf, was alle harmonisch miteinander verbindet. Alles ist
im Einklang, solange nur der eine Klang ( Sichtweise) dominiert!
Hierbei besteht sehr schnell, um der Liebe und Anerkennung halber, „ein Fähnchen im
Wind“ der Gruppenmeinung zu werden und gar keine wirklich eigene Meinung mehr
zu vertreten. 
Die eigene Meinung wird schnell durch die Gruppenmeinung ersetzt!

 
Häufig entwickelt sich eine regelrechte Euphoriespirale innerhalb
gleichausgerichteter Gruppenmitgliedern, da jeder seinen Beitrag zur Grundmeinung
zusteuert, um dadurch Anerkennung zu ernten. Alle bestärken sich immer mehr
gegenseitig in ihrem „richtigen“ Standpunkt und immer unflexibler von ihm
abzurücken.
Innerhalb einer Gruppe wird der geachtet, der am besten den Grundstandpunkt der
Gruppe vertritt. 
Eine Gruppe von Menschen ist vergleichbar mit einem Mückenschwarm:  
 
Sobald eine Mücke an den Rand des Schwarms kommt, kehrt sie wieder um und
steuert aufs Zentrum des Schwarms zu. Sie bleibt damit in-ihrer-Sekte. 
Schließlich ist sie ja auch ein In-sekt.  ☺
 
Da jeder Standpunkt einseitig ist, bildet sich daher zwangsläufig in einer Gruppe
immer ein positiver Kreislauf mit dem Gruppenstandpunkt, gepaart mit einem
negativen Zyklus, nämlich dem Ablehnen des polaren Gegenstandpunktes (z.B. Gruppen
der politisch Rechten Szene werden Gruppen der politisch Linken Szene ablehnen und bekämpfen und
natürlich umgekehrt). 
Je nachdem wie extrem die Sichtweisen der Gruppe sind, desto stärker wird der
Gegenpol bekämpft bzw. ausgeschlossen, obgleich genau die Vertreter des Gegenpols
die komplementäre Seite bilden und nur über sie kann der Weg ins Zentrum führen
(aber dazu im 2.Teil des Buches mehr). Deswegen bringt das Schicksal (WP- Feld: Hier landet
alles was noch erliebt werden will) die beiden unterschiedlichen Pole immer wieder
zusammen, so lange, bis der eine im anderen aufgeht ☺.
 
Um die Mitglieder möglichst eng an die Gruppe zu binden, werden verschiedene
Mittel verwendet, z.B. Geheimpakte, gemeinsame Freizeitgestaltung, Rituale,
Freundschaftsbildung (ist in der Gruppe sehr leicht, weil man ja ein gemeinsames Männchen auf
MA+ hat, die Gruppenmeinung), berufliche Förderung, gegenseitige Hilfe, etc.
 
Würde in einer normalen Gruppe ein Mitglied mit dem Gegenstandpunkt der
Gruppenmeinung sympathisieren, würde er (je nachdem, wie extrem der Standpunkt der
Gruppe ist) sofort als Außenseiter, Nestbeschmutzer, Denunziant etc.  beschimpft und
aus der Gruppe verstoßen werden, oder es würde versucht werden, den Verirrten
wieder zur Gruppenmeinung zu bekehren (meist anfänglich erst freundschaftlich, später
deutlich härter das Kampf auf MA- beginnt. Jeder der mal in eine engen Glaubenssekte geraten ist,
weiß, wovon ich rede.)! 
Für diesen, aus der Gruppe verstoßenen Mensch wird es jetzt schwer, weil er alle
Vorzüge, die die Gruppe geboten hat, loslassen muss und ganz alleine dasteht (es wird
immer schwieriger, je intensiver und länger die Bindung zur Gruppe dauert). All die
Annehmlichkeiten, Anerkennung und die Geborgenheit durch die Gruppe fallen weg.
Dies kommt einem Entzug gleich, welcher nur ein starker selbstbewusster Mensch
durchsteht. 
 
Wenn ein Mensch von der Gruppe geliebt werden möchte, muss er die
Gruppenmeinung abbilden, oder er ist so stark und dominant, dass er der
Meinungsbildner einer Gruppe ist oder wird (z.B. zwei Extrembeispiele sind Hitler oder Jesus
wobei es selbst für die Meinungsformer immer schwieriger wird, die Meinungsrichtung zu ändern, je
größer und extremer die Gruppe wird).

Für die eigene Heiligkeit und das „Erwachen“ ist das Verlassen (wenn auch nur im Geiste)
einer einseitigen Gruppenmeinung absolut notwendig, denn Synthese kann nur durch
das Verbinden und Annehmen beider Seiten der Polarität stattfinden!
Es ist deshalb nicht nötig mit der Gruppe in Streit zu geraten, da der entgegengesetzte
Standpunkt ja genauso einseitig ist, er aber den Katalysator bildet, um ins Zentrum zu
gelangen. 
Es langt ein langsames Herauswachsen aus der Gruppe durch das stille Annehmen und
Einverstandensein (WP+) mit dem ewig konkurrierende Männchen, dem Gegenpol der
Gruppenmeinung!
 
Für die geistige Entwicklung kann eine Gruppe bis zu einem gewissen Punkt hilfreich
sein, danach bleibt der Mensch aber ein Gefangener in dieser Sektion und bleibt auf
der Höhe seiner Entwicklung stehen. Jetzt geht es nur noch ohne die Gruppe vorwärts. 
Den letzten Rest des Weges zu GOTT, muss der Mensch sowieso alleine gehen!
 
Beispiele für Gruppen: alle einseitigen Glaubensreligionen, Naturwissenschaften,
politische Parteien, Geheimbünde, Bruderschaften, Ärzteschaften usw. 
Alle Organisationen, die nur einen Standpunkt von vielen Möglichen vertreten und
Feindbilder postulieren, die bekämpft werden müssen!
 
 
Gruppenzwang und Hetze:
Sagt ein Mensch innerhalb einer Gruppe etwas und es wird ihm von dem einen oder
anderen beigepflichtet, entsteht sofort Synergie zwischen ihnen. Diese Synergie wirkt
sich wie ein Magnet auf die näher im Umkreis stehenden Menschen aus. Da auch sie
Anerkennung wünschen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass vorher Unbeteiligte
auch ins MA+ Feld treten wollen und ihren Beitrag zur Unterstützung der allgemein
aufkommenden Meinung bieten, um ebenfalls Anerkennung zu finden. Diese
bekommen sie in der Regel auch, wodurch sich das Synergiefeld steigert und immer
mehr Menschen in den Bann zieht und veranlasst, dieses „neue Männchen“ (= die
Meinung der Gruppe) anzunehmen und anzuerkennen.
Man nennt diese Entwicklung auch „positiver Rausch“ oder das „Aufschaukeln und
Entstehen einer Meinungswelle“, da der Mensch nicht mitkriegt, wie er von der
Massenmeinung betrunken gemacht wird. 
Die Massenmedien benutzen genau dieses Prinzip um die Masse der Menschen zu
lenken und zu steuern.
Auf diesem Weg schaukelt sich die Euphorie schnell hoch und bildet einen Sog für
viele vorher neutrale Menschen (denn auch sie wollen in die harmonische Synergie von WP+ und
MA+ mit einstimmen). 
Dieser Sog kann zu einer Hetze oder Gruppenzwang führen, der nur mit viel Liebe
überwunden werden kann (Protestansammlungen, Revolutionen, Streiks, etc. entstehen nach
diesem Muster)! 
Nur der im Zentrum stehende Mensch (der wertfreie Beobachter auf MP) steht über
dieser einseitigen Gruppenmeinung und lässt sich auch nicht von dem positiven
Rausch betören, da er die Illusion von „richtig und falsch“ durchschaut hat und
weiß, dass immer beide Seiten gleich wichtig sind!
 
 
 
Ein kleiner Tipp am Ende für Menschen, die als Neuling zu einer Gruppe hinzu
kommen: 
  „Einfach auf WP+ gehen und du wirst sehr schnell aufgenommen werden!
Gehst du relativ schnell auf das MA Feld, möchtest den Ton angeben und dich
in den Mittelpunkt drängen, dann wirst du sehr schnell unbeliebt sein. Denn
Männchen, die sich in den Mittelpunkt rücken wollen, gibt es mehr als genug in
jeder Gruppe (und meist auch einen Gruppenführer, der Konkurrenz gar nicht gerne hat)! 
Daher gilt: „Lieben“ ist immer höherwertiger, als „Geliebt-werden-wollen“!
 
Du hast die Wahl!“ ☺
 
Das gilt übrigens grundsätzlich, wenn es zu hitzig im MA Feld wird (hohe
Spannung):  einfach auf WP+ wandern, dort ist es immer sicher! ☺