Der Schoepfungsschluessel


18. Weitere Beispiele im Spiegel der Verhaltensschablone:

 
Die nun folgenden Beispiele sollen einfach das Verstehen der Zusammenhänge in der Welt
mit Hilfe der vier Felder der Persönlichkeitsebene erleichtern. Dazu sind einige Punkte
hervorgehoben worden, während andere, aufgrund der Länge des Buches, leider weichen
mussten. Ebenso mussten einige Gespräche zwischen David und Henry zu bestimmten
Themen herausgenommen werden, weil der Rahmen sonst zu umfassend gewesen wäre.
 
Aber nun zu den Beispielen:
 
 
• Geld funktioniert wie eine Schmerztablette: 
 
Beispiel „rote Ampeln“:
Marion ärgert sich über rote Ampeln auf dem Weg zur Arbeit. Ihr Chef sagt ihr, „du musst alles nur
spiegeln! Fang doch einfach an, die „roten Ampeln“ anzunehmen und einverstanden zu sein. Ich
unterstütze dich und gebe dir 1 Euro für jede rote Ampel, an der du heute beim Weg nach Hause halten
musst!“ Jetzt freute sich Marion über jede „rote Ampel“, weil sie dadurch jeweils einen Euro bekam. In
Wirklichkeit lehnt sie „rote Ampeln“ jedoch weiterhin ab (Feindbild) und freute sich nur über das Geld,
das sie von ihrem Chef bekam. Sie hat weiterhin das Feindbild „rote Ampel“ und könnte sich
möglicherweise selbst täuschen und glauben, da sie sich jetzt freut über rote Ampeln, hat sie das
Feindbild erliebt. Aber ihre Liebe gilt dem Geld und nicht der Sache, dem aktuellen Männchen (rote
Ampeln), an sich!
So findet keine wirkliche Erlösung statt und das Feindbild wird immer wieder störend auftreten!
 
Der Mensch erweitert sich bzw. er wächst, indem er seine Feindbilder lieben lernt,
bzw. das, was er tut deshalb tut, weil er es gern macht (der Sache halber und nicht
einer Belohnung wegen). 
 
Nimmt ein Mensch etwas an, nur weil er Geld bekommt, handelt er nicht der Sache/
Arbeit halber, sondern des Geldes halber. Geld wirkt hier wie eine Betäubung. Der
Mensch sieht nicht mehr die Sachen/ Arbeit, er sieht nur noch das Geld und das ist der
einzige Grund, warum er auf WP (+ oder - , je nachdem) bleibt. Sein geliebtes Männchen
ist das Geld, welches über der Sache steht, so dass wirkliche Liebe nicht zwischen
Mensch und Tätigkeit wirkt, sondern nur zwischen Mensch und Geld. 
 
Würde nämlich das Geld ausbleiben, dann würde der Mensch (die Persönlichkeit)
bezüglich seiner Tätigkeit (z.B. Arbeit, Sache) normalerweise auf Ablehnung (WP-) oder
Kampf umschalten!
 (MA-   z.B. streiken für mehr Geld, oder aus Protest die Arbeit niederlegen und kündigen)  
   
 
o Arbeiten für Geld:
Es entsteht ein negativer und ein positiver Kreislauf mit der täglichen Arbeit, da der
Mensch seine Tätigkeit an sich weniger liebt, sondern nur das Geld, welches er dafür
bekommt.
 Mit dem Geld entsteht ein positiver Kreislauf, denn hier ist seine Weiblichkeit (=
Liebesfähigkeit) auf WP+ und seine Wertung steht auf „besonders anziehend“ (einseitige
Sichtweise).
 
Mit der eigentlichen Arbeit entsteht ein negativer Kreislauf, denn hier ist seine
Weiblichkeit auf WP- oder MA-. Die Arbeit ist störend, aber leider ein notwendiges
Übel, um das geliebte Geld zu bekommen. 
Weil er seine Arbeit an sich nicht annehmen (WP-) will, wird sie ihm immer wieder
vorgesetzt. (Das Schicksal zeigt dem Menschen immer wieder die Bilder, die er noch erlieben muss!)
 
Der Mensch, der so eingestellt ist, versetzt sich in zwei parallele Kreisläufe: im
positiven Zyklus bekommt er immer wieder Geld (zum Überleben wie er glaubt) und im
anderen negativen Zyklus bekommt er ständig wieder die Arbeit vorgesetzt, die er
ablehnt und welche er freiwillig eigentlich gar nicht machen würde. 
Er ist der Gefangene seines Glaubens und seiner Treue ans Geld!
 
Würde der Mensch JETZT seine Arbeit einfach tun, weil ihn GOTT oder sein
GÖTTLICHES Schicksal diese Arbeit zuweist und vertrauen, dass diese Arbeit für ihn
das Beste im Augenblick ist, ohne Focus auf die Belohnung (Geld oder ein neuer schönerer
Job, ...), dann baut sich sofort ein Synergiefeld zwischen Mensch und Arbeit auf,
welches Harmonie erzeugt und Wunder bewirken kann!
 
Daher wird das „umsonst tun, nur des Tuns halber“ in allen Religionen und
sämtlichen Lebensratgebern so hervorgehoben. 
Damit  wird der direkte Kontakt zwischen Mensch und Form hergestellt und nicht
durch Geld oder andere „Egopolituren“, wie Abschlüsse, Ehrungen, Auszeichnungen,
Titel, etc., ersetzt. Erst dann kann sich eine weitere Entwicklung vollziehen. Bis dahin
bleibt der Mensch der „Hamster im Laufrad“!
 
 
o Der Gegensatz: „für GOTT arbeiten“:
Alles was der Mensch tut, tut er für GOTT. 
Da GOTT vereinfacht formuliert ALLES ist, muss der Mensch sein Werk für alle tun
(dabei ist egal, was er tut!) und damit auch für die Arbeit, die er gerade tut. 
Hierbei liegt immer automatisch ein Annehmen der Sache, um seiner Selbstwillen
zugrunde ( Synergie von WP+ und MA+)!
 
 
Für was steht „Geld“: Weltliche trennende Macht, man kann (fast) alle materiellen 
Dinge kaufen, manipulieren zu seinen Gunsten, Menschen
scheinbar glücklich machen, sorgenfrei von materieller Armut
sein, ...
Geld stellt die Kraft des Materiellen dar und repräsentiert den Gott des 
Materialismus!
 
 Für was steht „GOTT“: Liebe, die alles verbindet; Einheit von allem; Synthese; 
Reichtum aller Art; auch die Materie geht in ihm auf; Schöpfer
und höchster Chef ☺ ...
  GOTT stellt das Wesen und die Urkraft allen Geistes und allen Seins dar. 
 
 
 Jetzt stellt sich die Frage: Wem ist es wohl klüger zu dienen? ☺☺☺☺
„Du kannst nicht im Herzen zwei Herren dienen, Gott und dem Mammon.“ 
Für einen muss sich der Mensch letztendlich entscheiden.
 
Für einen materialistischen Geldmenschen stellt sich daraufhin die Frage: „Gibt es
GOTT überhaupt? Wenn ich das nicht sicher weiß, dann bleibe ich wohl lieber bei der
Sicherheit „Geld“, die kann ich wenigstens anfassen! Wenn sich GOTT mir offenbaren
würde, anstatt sich zu verstecken, dann würde ich auch an ihn glauben!“ 
 
So oder ähnlich wird er denken und übersieht dabei völlig seine Kaufmannsnatur, die
nur auf sein Ego bezogen ist und nicht auf GOTT. Er würde ja nur an GOTT glauben,
weil er sich hiervon einen noch größeren Profit verspricht als von „Geld“. 
 
Und deshalb hat sich GOTT erst mal oberflächlich verborgen, damit der Mensch die
Möglichkeit hat selbstlos zu werden, d.h. aus seiner Programmierung
herauszuwachsen, ohne in „Kaufmannsdenken“ zu verfallen bzw. „dem Zwang,
„an GOTT glauben zu müssen“, unterliegt“ ! 
Das gibt dem Menschen unter anderem auch die Freiheit, nicht an GOTT zu
glauben, oder „freiwillig“ GOTT zu vertrauen.
 
Geld an sich ist deshalb nichts böses oder schlechtes, es hat lediglich einen
verführenden Charakter und gibt dem Menschen die Möglichkeit, dem Reiz der Form
und der Materie besser zu verfallen.


• Besitz:
 
Je mehr man besitzen will, desto stärker muss man im MA+ Feld werden, und seinen
Willen durchsetzen. Dies ist meist mit hohen Kraftanstrengungen verbunden, da sich
die Konkurrenz auf MA- und die potentielle Konkurrenz auf WP- ständig wieder
melden.
Je größer das Revier, desto mehr muss verteidigt werden!
Und je mehr man besitzt (z.B. Kinder, Tiere, Garten, Haus, Auto, Ämter, Wissen,...), desto
mehr muss gepflegt werden und desto unfreier ist der Mensch innerlich!
 Der Zwang des Dienens wird größer und man landet immer häufiger mit Frust auf
dem WP- Feld, da man nicht mehr freiwillig entscheiden kann, man muss jetzt dienen
und seine Pflichten erfüllen! 
 
  Mit je weniger ein Mensch glücklich und zufrieden ist, desto reicher ist er!