Der Schoepfungsschluessel


17. Wie funktioniert ein bewussteres Erschaffen von Umständen?

 
Jeder Mensch lebt in der Welt, an die er glaubt. Alles ist für ihn mehr oder weniger
oberflächlich logisch nachvollziehbar. 
Durch  ́Beobachten ́ und  ́Glauben ́ sind ihm zwei Mittel gegeben, mit denen er seine
Welt erfahren kann. 
Wie aber hängt der Mensch mit der ihm umgebenden Welt zusammen?
 
Grundsätzlich gilt: Der Mensch ist selbst in Maßsetzung seines persönlichen
Programms (= Glauben) der Schöpfer seiner Welt, in der er sich befindet!
 
Warum geschieht dann nicht das, was ich will?
„ ́Wollen ́ blockiert den Fluss, weil du glaubst, dass du es nicht hast, sonst würdest du
es ja nicht wollen. In dieser Welt wirst du dann leben. 
Du musst glauben (wissen), dass du es bereits besitzt. Dann wird dir deine Welt genau
dies zeigen!“
 
Die GÖTTLICHE Schöpfung ist so angelegt, dass jeder Mensch seine eigene
maßgeschneiderte Welt bekommen hat, in der sein tiefer Glaube regiert.
So wie der Mensch glaubt, dass seine Welt ist, so wird er sie erfahren!
 
Was etwas komplizierter ist: „Wie“ kann er „was“ erschaffen?
Das Folgende ist nur ein kleiner Impuls, der zum Denken in dieser Richtung anregen
könnte. 
 
Willensimpulse senden, wieder  loslassen und damit einen „Samen pflanzen“:
 
(Anmerk. d. Verf.: Auch zu diesem Thema („dein Glaube/ deine Wünsche erschaffen deine Welt“) sollte
vorweg erwähnt werden, dass es sich hierbei um einen gigantischen Komplex handelt, dem mit diesen
wenigen Worten nicht annährend Genüge getan werden kann. 
Aber nichtsdestotrotz soll hier nur kurz angeschnitten werden, wie nach der Schablone auf der
Persönlichkeitsebene das Wünschen und die Realisierung funktionieren. 
Der Film „The Secret“ ist eine nette Dokumentation, die genau dieses Thema anschaulich vermittelt. 
Im Prinzip würde ich aber vom „Wünschen aus der Persönlichkeit heraus“ grundsätzlich abraten, denn das
Ego wünscht sich in der Regel immer etwas, um ein Superego zu werden oder um seine Position im MA+
Feld zu stärken und zu festigen [Geld, Macht, Anerkennung, Auto, Frauen, Sex, Körper, usw. siehe auch
die Filme „Teuflisch“ und „Bruce allmächtig“]. 
Diese symbolischen Mauern um das Revier müssen später sowieso wieder eingerissen werden und je
weniger dick sie sind, desto weniger Kraft braucht man dafür! 
Lieber gibt man sich dem göttlichen Fluss hin und lässt sich überraschen. Denn je weniger sich das Ego mit
seinem Wollen ins Leben einmischt, desto reibungsloser funktioniert es! ) ☺
 
Am besten kann man das Prinzip anhand eines kleinen alltäglichen Beispieles erklären:
 
Ein junger Mann ist allein zu Hause und möchte mal wieder mit einer Frau
ausgehen. Er hat ein bestimmtes Mädchen im Kopf, ihr Name lautet hier Jasmin.  
 
Zur Erinnerung: Aus der Synergie von WP+ und MA+ heraus, kann sich das aktuelle
Männchen im MA+ Feld wandeln und auflösen, weil es erliebt wurde. 
 
Jetzt erzeugt er aus der Ruhe ein Konkurrenzmännchen im MA Feld zur momentanen
Situation (z.B. „es wäre mal wieder schön, wenn sich „Jasmin“ meldet“). Es findet ein kurzer
Spannungsmoment statt zwischen den zwei rivalisierenden Männchen (der Wunsch –
schwaches Männchen „Jasmin meldet sich“ und „das, was ist“ – das stärkere Männchen „Jasmin meldet sich
nicht“), wenn dann seine Weiblichkeit sich wieder dem dominanten Männchen („Jasmin
meldet sich nicht“) widmet und damit wirklich einverstanden ist (WP+), baut sich wieder
eine Synergie auf (Ich nehme auch mein „allein zu Hause“ dankbar an, eigentlich ist es mir egal ob sie
anruft oder nicht.). 
Das andere schwächere Männchen („Jasmin meldet sich“) wandert automatisch nach WP- und
wartet dort auf eine Gelegenheit sich zu manifestieren, um das aktuelle Männchen
abzulösen, je nachdem wie und wann der göttliche Fluss der Dinge dies vorsieht. Wenn es
an der Zeit ist, dann darf er auch dieses Männchen („Jasmin ruft an“) annehmen.
 
Die Wünsche müssen nicht konkret in der gewünschten Form erscheinen. In der Regel
liegt hinter jedem Wunsch ein bestimmtes unerfülltes Verlangen, was befriedigt werden
möchte. Z.B. „Jasmin soll anrufen“ könnte bedeuten „ich möchte mal wieder was mit
einer Frau unternehmen!“ Es ist daher nicht unbedingt direkt zwingend notwendig, dass
gerade „Jasmin“ anruft, es gilt erst mal das geglaubte Grunddefizit in der besten Form zu
erfüllen. Vielleicht geschieht etwas ganz anderes, mit einem viel interessanteren Ergebnis,
als zuerst erwartet (Beispiel: „Ein Freund ruft an, um in die Bar was trinken zu gehen und dort lerne ich
jemanden kennen, eine Frau, mit der ich demnächst ausgehen kann und die viel besser zu mir passt als
Jasmin!“ Die Wege des Herrn sind unergründlich). ☺
 
WICHTIG: Wandert meine Weiblichkeit nicht wieder nach WP+ sondern nach WP-,
nachdem ich das konkurrierende Männchen (den Wunsch) ausgesendet habe, das
bedeutet, dass ich in Wirklichkeit nicht das will, was jetzt ist, sondern will, dass sich mein
Wunsch erfüllt, dann bildet sich ein disharmonisches Feld aus MA+ und WP-, es fließt
keine Synergie, da ich in Wirklichkeit unzufrieden bin. Ich möchte ja, dass sich „Jasmin
meldet“ und das dominierende Männchen („Jasmin meldet sich nicht“) nicht wirklich
annehmen. 
Der Wunsch wird sich nicht materialisieren bzw. erfüllen, da die Vorraussetzung,
die Zufriedenheit mit dem Jetzt, fehlt, damit sich das aktuelle Männchen auflösen
kann!
Es sei denn, ich investiere so viel Energie (z.B. Gedankenenergie oder auch physische Aktivität),
damit mein Wunsch in Erfüllung geht (MA-), weil ich der tiefen Überzeugung bin, dass
ich besser weiß, was gut für mich ist, als mein GÖTTLICHES Schicksal, das mich von
ganz allein zum „Heil schickt“  (siehe Seite 69 ☺).
 
Nur so zu tun, als ob man losgelassen hat, damit der Wunsch in Erfüllung geht,
funktioniert nicht. 
„Du kannst dich selbst betrügen, aber nicht die GÖTTLICHE Schöpfung austricksen!“
 
Die Auflösung des negativen Kreislaufs:
Würde ich loslassen und freiwillig nach WP+ wandern, dann funktioniert es wie ein
Gummiband: die aufgebaute Spannung entlädt sich (im MA- Feld) und aus der Liebe
heraus kann sich das dominierende Männchen auflösen und das neue Männchen (der
Wunsch), wenn es an der Zeit ist, den MA+ Platz einnehmen!
 
An der Stärke der Männchen zeigt sich die Reihenfolge!
Das stärkere Männchen (= immer, das, was jetzt ist) will zuerst geliebt werden. 
Dreht der Mensch die Reihenfolge und liebt zuerst das schwächere Männchen (= den
Wunsch, wie es sein sollte), dann durchläuft er so lange eine Schleife, bis er wieder die
natürliche Reihenfolge einhält. Es findet bis dahin keine wesentliche Veränderung statt.    
 
 
 
Hinweis:
Es ist nur darauf hinzuweisen, dass die göttliche Schöpfung immer das Beste (MA)
erschafft, was dem Menschen für sein Erwachen aus der Persönlichkeit dient. 
Mit eigenen Wünschen und Wollen baut man nur unnötig zusätzliches Potential in WP-
auf, was „zu erlieben“ noch aussteht. 
Oft zeigt sich später, durch das Allheilmittel „Geduld“, dass es viel besser war, dass der
Wunsch zu diesem Zeitpunkt nicht in Erfüllung gegangen ist!
Was nicht heißt, dass man sich nichts wünschen darf, man darf alles, denn in Wirklichkeit
bist du ein GOTTES-Sohn! ☺
 
Man sollte grob unterscheiden, zwischen dem Wunsch / Wille, der mich von einem
Augenblick in den nächsten führt und harmonisch im Fluss ist (z.B. ich habe Hunger und mach
mir in der Küche was zu essen) und den Wünschen, die mich im hier und jetzt leiden lassen,
weil sie tiefere Unzufriedenheit in mir entstehen lassen (z.B. ich möchte einen anderen Partner/
Job / mehr Geld).
 
Zwei kleine Weisheiten, die keine Drohung, sondern vielmehr ein guter Tipp sind:


„Die, die Gott strafen will, denen erfüllt er seine Wünsche!“


„Hüte dich vor deinen Wünschen, sie könnten dir erfüllt werden!“ (buddhistisches Sprichwort)


Der Hintergrund liegt darin, dass jeder Augenblick, der best mögliche für den Menschen
ist, in Maßsetzung aller Umstände und den Spielregeln der Schöpfung. Ein Wunsch
könnte dies nur „verschlechtern“. ☺