Der Schoepfungsschluessel


Der (passiv) Weibliche Pol: (Wasser)
 
Der weibliche Pol ist der freiwillig oder unfreiwillig aufnehmende, liebende und
akzeptierende Teil des Menschen.  
Er/Sie ist einverstanden mit dem, was der Männliche Pol ihm gibt.   
Er/Sie nimmt an, was hier und jetzt erscheint.  
Hier hat die christliche Hingabe (= bakti Yoga) an den Mann (Gott) ihren Platz.  
„Wenn man dir auf die linke Wange schlägt, halte auch die rechte Wange hin!“
Er/Sie versteht das Gegenüber und verzeiht aus Liebe.
Er/Sie umgibt den männlichen Pol und gibt ihm ein Zuhause, so wie das Wasser den Fisch  
umschmiegt und sein Zuhause bildet.
Im weiblichen Feld können sich unendlich viele Weibchen befinden. Sie leben, so lange sie
wirklich Weiblich sind, harmonisch und friedlich miteinander ( Harem).
Die Orientierung verläuft nach Innen.
In der passiven Urweiblichkeit bewohnen die zwei Urmütter die Weiblichkeit des Menschen:
die helle (WP+) und die dunkle (WP-) Mutter.
In der Kabbalah wird die Urweiblichkeit durch die dritte Emanation Binah hnyb symbolisiert.
Im Chinesischen wird die Weiblichkeit durch das Yin (zwei kleinere Doppelstriche)
dargestellt.
 
Das Element „Wasser“ repräsentiert den passiv Weiblichen Pol. Es besitzt, auf der einen
Seite, die lebensspendende Eigenschaft (WP+) und auf der anderen Seite die zersetzende,
abtragende und auflösende Eigenschaft (WP-).
Das Wasser ist anschmiegsam, versteht sich in jeder Form Platz zu nehmen und allen Raum
auszufüllen. Es kann verschiedene Stoffe aufnehmen, transportieren und sogar in sich
auflösen. Wasser lässt sich fallen und fließt hingebungsvoll ohne Kraftanstrengung, solange
bis es von alleine in die horizontale, ausgeglichene Ruhelage gekommen ist.

Wasser hat auch die Fähigkeit in Stoffe einzudringen (Osmose), was symbolisch das
Einfühlen und Verstehen versinnbildlicht.  
Gleichzeitig kann Wasser auch netzen, sprich am Stoff haften und festhalten.
Und schließlich: so wie das Wasser das Feuer (= Männlich) löschen kann, so kann die Liebe
und das Verstehen den entzündeten egoistischen Willen (Männlich) dämpfen oder auch
auflösen!
 
Die Farbe „Grün“ ist diesem Weiblichen Feld zugeordnet. Sie ist die Farbe der Hoffnung, der
Ruhe, der Harmonie und der Zufriedenheit. Sie symbolisiert die Freude, den Frohsinn, sowie
das Wachstum und die Erneuerung (Auflösung). Es ist die Farbe der Natur, die den Menschen
(rot) umgibt. Sie lässt den Puls des Menschen langsamer schlagen und schenkt ihm
Entspannung und das Gefühl des harmonischen Ausgleichs der Gegensätze.   
Sie ist aber auch ein Signal für Unreife („noch Grün hinter den Ohren“) und symbolisiert die
kindliche Ablehnung (WP-).
 
Merkmale:
Farbe Grün // Passivität, Liebe, Verständnis, Loyalität, Verzeihen, Ruhe, Zuhören, Weisheit,
Demut, Einverstandensein, Hingabe, Anpassung, Einfühlungsvermögen, Eindringen,
Toleranz, Intuition, Auflösung, Aufnahmefähigkeit, Verhaftetsein, Willensschwachheit,
geheimnisvoll, nicht intellektuell, Hoffnung und Zuversicht,  beängstigend, Angst,
Heimlichkeit, Heimtücke, Kraft der Emotionen und Gefühle, Symbol des Seelischen,
Reinigung, Instinkt, leise, klein, gering, annehmend, dienend, Intelligenz, fließen lassen,
flexibel, Du-Betonung, Zärtlichkeit, anschmiegsam, Wasser m, Familie / familiär, weich,
sanft, Yin-Aspekt, Entspannung, schützend-annehmend, verteidigend, schlängelnd, (passive)
Fürsorge und Hilfe gebend ohne aufzuzwingen, (passiv) gebend, das Männliche bewundernd,
das passiv Handelnde, intuitives Verstehen, Geborgenheit, Sicherheit etc
 
Symbole: die Natur (Mensch), das Schloss / Königreich (König), die Höhle (Einsiedler), der
umzäunte Garten (Gärtner), der Brunnen, der Schacht, das Grab (Toten), die Gebärmutter
(Kind), die Erde (Mensch), das Herz, das Wasser, das Meer (Fisch), Schlüsselloch (Schlüssel)
etc.
(das in Klammern ist das männliche Gegenstück dazu)
 
Zusammen mit dem Weiblich-Aktiven Feld (WA) im III. Quadranten bilden die beiden
Felder den Weiblichen Teil GOTTES!