Der Schoepfungsschluessel


Der Ratschlag:
 
Ungefragt „gute Tipps geben“ und „Ratschläge verteilen“ ist ein typisches Männliches
verhalten, um wieder in die Dominanzposition (MA+) zu kommen. Es ist ein
aussendendes, bestimmendes Verhalten, was aktiv helfen will und sich dadurch
auszeichnet, dass es glaubt zu wissen, wie man dem Problem schnell wieder Herr
wird.
 
Einfach nur zuhören und wirkliches Verständnis und Empathie für die Position des
aktuellen Männchens auf MA+ zu haben, ist dagegen typisch für wirkliche
Weiblichkeit (WP+).
 
Beim Autofahren z.B. ist der männlichere Partner in der Regel der „schlechtere
Beifahrer“, weil er leichter in die Rolle des Kritikers bzw. des Ratschlag gebenden
verfällt, was bei zwei Männchen im Auto schnell zu einem Konkurrenzkampf (MA-)
führen kann, da sich der Fahrer in ihrem Revier bedroht fühlt („Wer fährt? Du oder ich? =
Wer ist der Boss? Du oder ich?) ☺.
 
Ein weiblicherer Autofahrer (egal ob Mann oder Frau) würde Kritik willkommener
annehmen und zuerst versuchen zu verstehen, was der Beifahrer mit seinem
Kommentar meint und sich vielleicht für den guten Tipp sogar bedanken, bevor er
einen Revierstreit schafft!
 
Auch beim Autofahren ist die Harmonie von der weiblichen Seite (WP+) abhängig. 
Am harmonischsten ist die Autofahrt, wenn in einer Beziehung der männlichere Teil
fährt und der weiblichere Teil als Beifahrer „dient“.  
 

 
 
• Beziehung zwischen Schüler und Lehrer:

 
Wann macht lernen und lehren Freude und wann wird es zur Qual? 
Wenn man dies verstanden hat, dann kann man für sich selbst, im Rahmen der
Möglichkeiten, die Weichen stellen. 
 
o Harmonische Konstellation:  freiwillige Wissensaufnahme!
 
Grundsätzlich steht der Lehrer/Redner auf dem MA+ Feld und die Schüler/
Zuhörer öffnen sich freiwillig und hören interessiert zu (WP+). Ihre
Weiblichkeit nimmt die Autorität des Lehrers und den zu vermittelnden Stoff
freiwillig an ( Idealzustand). 
Es wird Energie frei und Synergie kann zwischen beiden fließen. Es entwickelt
sich ein kraftvoller, entspannter und angenehmer Lernprozess, aus dem beide
gestärkt hervorgehen! Den Schülern macht der Unterricht Freude und der
Lehrer hat Spaß an der Stoffvermittlung. ☺
Das ganze ist ein Selbstläufer. Es fördert beim Schüler immer mehr
Bereitschaft zum lernen und beim Lehrer immer mehr Motivation, um den
Schülern neue Impulse, Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln.
 
 
o Disharmonische Konstellation: Wissensaufnahme unter Zwang!
 
Der Redner/Lehrer nimmt den Platz auf MA+ ein und die Zuhörer/Schüler
geben nur unter Zwang Interesse vor und blockieren innerlich (WP-). Weder
der Lehrer noch der Unterrichtsstoff haben wirkliche Autorität für die Zuhörer.
Hier steigt die innere Spannung bei den Schülern und die Langeweile wächst,
so dass sie gezwungen werden, sich Luft zu machen (es handelt sich hier um
einen automatischen Mechanismus, der den Menschen vor zu viel innerer Anspannung
schützt!). Sie fallen dabei entweder automatisch immer wieder ins MA- Feld
und konfrontieren sich mit dem Lehrer (z.B. durch stören des Unterrichtes, unruhiges
Sitzen, selber Reden, ...) oder sie verhalten sich ruhig, aber schalten innerlich auf
Durchzug (WP- sie malen, träumen vor sich hin, sind mit den Gedanken ganz woanders,
...). 
Der Lehrer wird im ersten Fall gezwungen, den Kampf aufzunehmen d.h., sein
Revier zu verteidigen und die Schüler meist, z.B. mittels Strafandrohung oder
Ermahnung, wieder in die weiblich-aufnehmende Seite zu drängen. In seiner 
Idealvorstellung sollten die störenden Schüler nach WP+ gehen (was fast schon
eine utopische Vorstellung ist), und wenn dies nicht funktioniert, dann zumindest
nach WP-, denn dort hat der Lehrer wenigstens kurzfristig wieder seine Ruhe
und wird vorerst nicht weiter gestört. 
In der Regel landen die Schüler nach einer Konfrontation mit dem Lehrer fast
alle wieder auf WP- und werden dort nur durch ihre Angst vor Strafen gehalten
(„Ruhe, oder es gibt Strafarbeiten!“ ist ein gern zitierter Satz eines jeden Lehrers). Sie
werden bei zunehmenden inneren Druck wieder in das MA- zurückfallen.
(Anmerk. d. Verf.: das ist wahrscheinlich der wahre Grund, warum man eine Schulstunde statt
60 Minuten  nur mit 45 Minuten angibt, weil der Druck sonst zu groß wird.) 
 
Es entsteht ein permanenter negativer Kreislauf, der viel Energie bindet
und von beiden Parteien abzieht. Leere, Frustration, ausgepowert sein, und
Angespanntheit von Lehrer und Schüler sind die Folgen nach einem Unterricht
unter Zwang! 
Schon allein der Gedanke, wieder in einen solchen Unterricht zu müssen, löst
bei beiden Parteien Unbehagen bis Depressionen aus.
Da kann man verstehen, dass Lehrer trotz der vielen Ferien schneller an einem
„Burn out“ Syndrom leiden, als andere Berufsgruppen und Schüler nach 9 bis
20 Jahren Zwang und Druck (von Hauptschule bis Studium), die „Nase voll haben“
von Schule, Lernen und Weiterbildung. 
 
 
 
• Der Unterschied zwischen einem Studium und freies selbständiges Lernen:
 
Worin liegt der Unterschied zwischen einem normalen Student und einem Genie?
 
o 1. Kategorie das Studium an einer Universität: 
Bei einem vorgegebenen Studium an einer Universität, einer Fachhochschule etc.
(z.B. BWL, Jura, Ingenieurswissenschaften, Mathematik, Religionswissenschaft, ...) besteht
normalerweise das Ziel des Studenten, die nötigen Scheine zu bekommen, um zur
Hauptprüfung zugelassen zu werden und am Ende das Diplom, oder was auch
immer, zu erhalten. Das Ziel des Studenten ist nur in zweiter Linie der Stoff an
sich. In erster Linie ist es der Schein und das Diplom am Ende, das er mit seiner
Weiblichkeit freiwillig annimmt. 
Er würde sich nur in den seltensten Fällen mit all dem Fachwissen freiwillig
voll stopfen, wenn es nicht Prüfungsrelevant wäre. 
Er nimmt das Wissen größtenteils also nur unter Zwang (WP-) auf, um die
Belohnung (den Schein) am Ende zu bekommen und um damit die Geldscheine zu
verdienen, auf die er es eigentlich abgesehen hat! ☺
Man könnte also sagen, dass dieser Studiengang ein reines Schein-Studium
ist! ☺
Es ist daher nicht verwunderlich, dass lernen so wenig Spaß macht, weil nur in
Ausnahmefällen eine Synergie zwischen Student (WP+) und Wissens (MA+)
entsteht. In der Regel herrscht beim Studenten Zwang und Druck (WP-), das
Wissen aufzunehmen und bei der Prüfung wie ein Tonbandgerät wieder
abzuspulen.
Es ist ein Studium unter Zwang! 
Welcher Student würde all das lernen, was er normalerweise aufnimmt, wenn er
keine Scheine bekommt und später nicht weiß, ob er mit diesem Wissen sein Geld
verdienen kann? Nur ganz wenige!
(Das selbe Prinzip gilt übrigens für den Schulstoff in allen Schulen!)
 
o 2. Kategorie das freie selbständige Studium: 
Bei einem freien selbständigen Lernen dagegen nimmt der Student den
Wissensstoff freiwillig auf (WP+). Das Interesse und die Liebe bezieht sich direkt
auf das Wissen und nicht auf eine Belohnung für das Auswendiglernen und die
Wiedergabe.
Es entsteht permanent Synergie zwischen dem Studenten und dem Wissensgebiet,
das ihn zu immer höheren und tieferen Einsichten und Erkenntnissen führen kann,
von denen er nie gedacht hätte, dass er sie erreichen könnten. 
In diesem Studium macht das Lernen Spaß und Freude, weil der Student (WP+)
das Wissen (MA+) freiwillig und des Wissens halber studiert. 
 
Alle Genies und Größen dieser Welt entspringen aus der zweiten Kategorie des
Lernens (was nicht heißt, dass sie vorher nicht auch die erste Kategorie
durchlaufen haben.)! 
Die Art der Wissensaufnahme in der 2. Kategorie ist der, der 1. Kategorie um
Welten überlegen.