Der Schoepfungsschluessel


11. Die Spiele und Spielchen auf dem Männlichen Feld:

 
Das Bedürfnis eines jeden Männchens ist es, anerkannt und geliebt zu werden. 
Darum drehen sich im Kern alle nun folgenden „Spielchen“ und „Methoden“.
 
Ein wirklich guter Rat von Jesus zu Beginn dieses Abschnittes vorweg:
 
(Luk. 6, 28-29)
28  Segnet die, so euch verfluchen und bittet für die, so euch beleidigen.
29  Und wer dich schlägt auf einen Backen, dem biete den anderen auch dar; und wer
dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock.
30  Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das deine nimmt, da fordere es nicht wieder.
31  Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr.
 
Dieser Satz (Vers 29) ist nichts weiter als der gute, etwas versteckte Tipp: wenn dich einer im
MA Feld angreift, dann kämpfe nicht (MA- das kostet nur Energie und baut Spannung auf) und
weiche nicht beleidigt aus (WP- der Ärger frist dich innerlich nur auf), sondern gehe in die
freiwillige Annahme (dem WP+ Feld) und gibt dich ihm hin, indem du ihm auch noch die
andere Backe hinhältst. 
Somit erkennst du ihn ehrlich als dominantes Männchen an und gibst dich ihm aufrichtig hin.
Es wird sofort ein harmonisches Synergiefeld entstehen, indem sich jedes Problem oder jede
Gefahr wie von Geisterhand auflösen wird! 
Probieren Sie es aus, es funktioniert! Das ist der Beginn, ihre wirkliche Magie zu entdecken!

 
 
a. Enttarntes Männchen im WP- Feld:
 
Warum reizen, ärgern und provozieren Menschen andere Menschen, oder üben sogar
bewusst Druck auf andere aus?
 
Weil diese Menschen ihren dominierenden Platz (auf dem MA+ Feld) in Gefahr sehen!
Sie glauben erkannt zu haben, dass der (die) andere(n) ihn nicht ehrlich als „Platzhirsch“
anerkennt und versucht ihn entweder zu einem Kampf (MA-) zu provozieren, oder ihn in
die wahrhaftige Weiblichkeit (WP+) zu drängen (was mit diesem Methode ein eher
unwahrscheinlicheres Ergebnis ist).
 
Wenn das herrschende Männchen ein Weibchen auf WP-  als
verstecktes Männchen enttarnt hat, können folgende
Reaktionen auftreten:
 
• Das dominante Männchen reagiert mit Provozieren, Sticheln, Ärgern und Reizen:
Wenn ein dominantes Männchen erkennt, dass das Weibchen, was ihn eigentlich lieben
und anerkennen sollte, statt auf WP+, auf WP- sitzt, also ein versteckter Rivale ist (ein
Mann im Frauenkleid), und ihn nur zum Schein akzeptiert und lieber „stürzen“ würde, wenn
sich die Gelegenheit bietet, dann kann es sein, dass er ihn (unbewusst oder bewusst) durch
Provokation, Sticheln, Ärgern und Reizen zum Kampf auf MA- herausfordert, um
auszutesten, wer der Stärkere ist. 
Nach der Auseinandersetzung kann zwischen den beiden „Möchtegern-Männchen“
möglicherweise endlich wieder Klarheit und Ehrlichkeit geschaffen werden.
 

Diese Methoden sind ideal geeignet, um ein getarntes Männchen auf WP- zum ehrlichen
Kampf, mit dem dominierenden Männchen herauszulocken. Jetzt kann sich in einer
offenen Auseinandersetzung zeigen, wer der Stärkere ist. 
 
 
• Das dominante Männchen reagiert mit Druck:
Es ist die stille Hoffnung des dominanten Männchens, dass durch den Druck seiner Macht
das enttarnte Männchen auf WP-  freiwillig ins WP+ Feld geht!
 
Beispiel: ein Chef findet heraus, dass ein Mitarbeiter hinter seinem Rücken über ihn
lästert, er stellt ihn zur Rede und droht „wenn sie das in Zukunft nicht unterlassen,
bekommen sie ihre Entlassung“ (Übersetzung: Wenn sie mich nicht lernen zu lieben, dann
mag ich sie nicht mehr!).
 
Sollte dieser Versuch Druck zu machen, auch nicht funktionieren, ihn in das WP+ Feld zu
bewegen, wird das herrschende Männchen im MA+ Feld „ein wachsames Auge“ auf den
potentiellen Konkurrenten oder Störenfried werfen.
 
„Wie weit kann ich als Männchen gehen, um immer noch von meinem Weibchen geliebt zu
werden?“ 
Provozieren, Sticheln, Ärgern und Reizen sind auch Methoden, um herauszufinden, wie
groß die Annahme eines Menschen auf den WP Feldern ist.
Viele Kinder beispielsweise testen durch Provozieren, Sticheln, Ärgern und Reizen ihre
Grenzen bei den Eltern aus! Sie wollen indirekt herausfinden, wie weit kann ich gehen,
bzw. wie hoch kann der Druck werden, bis der andere ausbricht, aus dem WP- Feld. 
 
Das bedeutet nichts anderes, als die Frage:
  
Bis zu welcher Grenze werde ich noch geliebt?
 
 
 
b. Waffenstillstand und Revierteilung durch Flucht, Vermeiden, Verdrängen oder Zurückweichen:
 
Was passiert, wenn zwei Männchen miteinander kämpfen/ konkurrieren, beide sich
aber gleich stark fühlen und keiner bereit ist, die Sichtweise des anderen
anzuerkennen? 
 
Es geschieht ein direkter oder indirekter Waffenstillstand bzw. eine
Revierteilung wird vollzogen. 
Im normalen Alltag des Menschen kommt dieses Phänomen sehr
häufig vor. Es ist ein Mechanismus, der automatisch greift, damit ein
Mensch weiterhin in Ruhe auf dem MA+ Feld bleiben und
bestimmen kann, was richtig und angesagt ist. 
 
Dieser Waffenstillstand stoppt vorerst die Entwicklung des Menschen (zumindest in
diesem Konfliktpunkt), denn nur durch verstehen und lieben wird er geistig
weiterwachsen.
 
Ein „Vermeiden“ der direkten Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden
Männchen könnte mit den Worten „ich gehe jetzt“, „zu dem gehe ich nicht mehr!“ „der/das kommt
mir nicht ins Haus!“, „wenn der auch kommt, dann bleibe ich weg!“ , charakterisiert werden.
Reviertrennung

Ein Verdrängen würde sich vielleicht in der Form von „darüber will ich nicht Reden!“, „das
Thema rühr ich nicht an!“, „alles nur nicht damit anfangen!“ ausdrücken lassen. 
Ein Zurückweichen oder Rückzug von einem Konfliktthema könnte mit den Worten „jetzt
bitte nicht davon reden, da bekomme ich Angst“, oder „ich muss weg!“, stattfinden. 
Ohne das Gegenüber ehrlich anzunehmen und anzuerkennen (also symbolisch auf WP+ zu
ziehen), wechselt der Mensch in einem Streit automatisch zuerst einmal kurzzeitig in den
WP- Bereich, bis er dann aus Selbst-schutz-gründen eine Revierteilung vollzieht.
 
Jetzt beginnt ein negativer Kreislauf!
Es baut sich mit jeder Konfrontation (und sei es nur in den eigenen Gedanken) wieder
Spannung/Angst im Menschen auf, die er nur durch schnelles Wiederverdrängen oder eine
erneute Flucht loszuwerden glaubt, damit er möglichst schnell seinen heißbegehrtes Platz
auf dem MA+ Thron zurück erlangt.
Er wird auf ewig ein Gejagter seiner eigenen Ablehnungen sein, solange er sich dem
Konfliktthema nicht stellt und es freiwillig und von Herzen, als eine stimmige Sichtweise
„in seinem Kosmos“ annimmt.
 
Eine Revierteilung oder -abtrennung ist immer ein Zeichen von mangelnder
Liebesfähigkeit bzw. von mangelndem Verständnis!
Sie ist aber in keinster Weise schlecht, sondern verhindert einen inneren disharmonischen
Spannungsaufbau im Menschen (WP-).
 
Beispiele für eine normale alltägliche Reviertrennung:
 
• In einer Diskussion zwischen drei Menschen bei einer Talkshow steht plötzlich ein
Gast auf und verlässt das Studio, weil er sich nicht gegen die beiden anderen zu
wehren weiß und sich gleichfalls weigert, die andere Meinung anzuerkennen. Er
beschließt sich nicht länger auf dem unangenehmen WP- Feld aufzuhalten und
vollzieht aus Selbstschutzgründen eine Revierteilung indem er zu sich sagt: „Leckt
mich doch am Arsch, glaubt und macht was ihr wollt, ich gehe jetzt.“
 
• Ein normaler Streit beim Abendessen zwischen dem Vater, der gerade von der Arbeit
kommt, und der Mutter, die den ganzen Tag für die Kinder und den Haushalt gesorgt
hat, über irgendein Reizthema, das der Mann nicht diskutieren will (und die Frau sich
gleichfalls weigert, dies zu akzeptieren). Der Mann steht einfach auf, weil er sich die
Meinung seiner Frau über das immer gleiche Thema nicht länger anhören will. Er
zieht sich in den Hobbyraum  zurück und denkt sich innerlich vielleicht: „Ja, ja, red
du nur. Beschwer dich bei deinem Friseur darüber, aber lass mich damit zufrieden.“
 
 
Wann ist eine Revierteilung sinnvoll?
 
Durch einen Rückzug aus dem Kampf in sein eigenes Revier bekommt man (Aus-)Zeit,
Abstand und äußere Ruhe. 
Man hat die Möglichkeit sich von seinem Egorausch des Recht-haben-wollens zu
ernüchtern, um in aller Ruhe auch die Meinung des anderen zu verstehen und
nachzuvollziehen (zumindest gedanklich zu versuchen auf das WP+ Feld zu gelangen). 
Beim nächsten Treffen (und das kommt mit Garantie ☺) ist es dann leichter entgegenkommend
und anerkennend zu sein, um wieder eine harmonische Beziehung mit sich und dem
Gegenüber aufzubauen.
(Jeder Mensch ist der Schmied seines eigenen Glückes!) 

Es ist wie bei einer schriftlichen Prüfung: Man lässt erst mal die Aufgaben weg, die man
nicht sofort lösen kann, bevor man innere Unruhe aufbaut und hektisch wird. Später
versucht man sich wieder mit ihnen zu befassen, aber nicht um sie zu bekämpfen, sondern
zu verstehen und zu lösen.
 
Eine Reviertrennung ohne Willen zur Liebe:
Da sich bisher kein stärkeres Männchen herauskristallisiert hat, herrscht ein
Waffenstillstand, welcher gebrochen wird, sobald der andere sich wieder stärker glaubt
und meint sich jetzt durchsetzen zu können („Jetzt beweise ich es dir aber!“, „Schau her, ich hab
doch recht!“, „Der sagt das auch!“, „Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse geben mir doch recht!“ usw.). 
In dieser Art der Reviertrennung nutzt man die äußere Ruhe und die Zeit lediglich, um
neue Munition zu sammelt  (ob bewusst oder unbewusst ☺). Bei der nächst besten Gelegenheit
werden diese dann dem Rivalen präsentiert, in der Hoffnung nun als Sieger das
Schlachtfeld zu verlassen.
 
Es kann aber auch eine grundsätzliche „Leck mich am Arsch“ Einstellung herrschen, der
es egal ist, was der andere macht und ob „ich“ von ihm angenommen werde oder nicht. 
Es ist das „Einzelkämpfer“- Prinzip, das da im Menschen zum Vorschein kommt: 
„Ich“ ziehe mein Ding durch, koste es, was es wolle! Die anderen haben doch gar keine
Ahnung!“ (Diese Einstellung kann einen Menschen sehr weit bringen, es macht aber auch einsam.)
 
 
(Wiederholung, weil es so elementar ist:)
Alles, vor dem der Mensch aus Angst bzw. aus mangelnder Liebe flieht, wandert
automatisch symbolisch auf WP-, um dort zu lauern, bis die Gelegenheit wieder
kommt, um in Erscheinung zu treten! 
Nutzt der Mensch die äußere Ruhe, die er z.B. durch eine Reviertrennung bekommt,
nicht, um seine Liebesfähigkeit zu erweitern, dann entsteht ein negativer Kreislauf,
der mit der Zeit viel Energie kostet und immer wieder für Anspannung sorgt!
( siehe „Schicksal“ Seite 69)
 
 
(Anmerk. d. Verf.: 
Wohlgemerkt, die Persönlichkeit muss nicht heilig werden und alles lieben, es langt, wenn ein „ICH“ (=
höherer wertfreier Beobachter im MP+ Feld) sich über die Persönlichkeit heraus entwickelt. „ICH“ bin
mir meiner Persönlichkeit (ich) und ihrer Reife bewusst!!! 
Das ist schon der Beginn von wirklichem höherem Geist, der aus dem Samen der Persönlichen
Programmierung herauswächst (aber dazu später mehr!).)
 
 
 
 
c. Spannungsfeld und induzierte Spannung im MA- Feld:
 
 
Bei einem Kampf zwischen zwei oder mehreren Rivalen baut sich ein Spannungsfeld
auf, in das jeder gezogen wird, der aus dem WP+ Feld (das Annehmen des Kampfes an sich)
hinaustritt und sich ins MA Feld begibt, um sich auf eine der zwei Seiten zu stellen. 
 
Es tritt eine Sogwirkung (= Spannungsinduktion = eine von Außen herbeigeführter
Impuls) auf, die wie ein Strudel alles mit sich zieht, was sich in diesem Feld befindet
(z.B. bei Fußballweltmeisterschaft, Krieg, Wettkämpfen, Olympischen Spielen, Streitereien,
Diskussionen, Thriller-Film, Unfällen, etc...). 

Ein Kampf im MA- Feld ist für alle, die unter dem herrschenden Männchen still leiden
(WP-), die Gelegenheit mit in den Kampf zu ziehen und ihre angesammelte Spannung
abzubauen, indem sie gegen ihren heimlichen Feind kämpfen.
 
Beispiel: Nach dem Ersten Weltkrieg ist die deutsche Bevölkerung aufgrund der
Versailler Verträge so stark geknebelt worden, dass viele auf WP- gedrängt
wurden und Frust aufbauten, bis die innere Spannung so stark wurde, dass Hitler
nur noch ein Streichholz entzünden musste und das Fass explodierte. Die
Bevölkerung wollte sich emanzipieren und es entwickelte sich, durch vielerlei
Interessen geschürt, der 2. Weltkrieg, in den sämtliche Länder mit einbezogen
wurden (Spannungsinduktion)!
 
Je nachdem, wie stark man zu einer Seite hin tendiert, desto stärker und extremer
steigt die Spannung.
Einem Menschen, dem es im WP Feld bzw. dem Zentrum zu langweilig ist, kann sich
in das Spannungsfeld (MA-) begeben, durch welches er sofort Spannung induziert
bekommt und sich mitten im Geschehen befindet. 
Dieser Mensch ist aus der ruhigen Beobachterperspektive in die turbulente
Kampfsituation hinabgestiegen (bei z.B. Sportveranstaltungen).
Wichtig ist nur, dass er in seinem Inneren immer die Gelegenheit offen hält, sich
wieder nach WP+ oder ins Zentrum zurück zu ziehen, wenn es zu turbulent im
MA- Feld wird. Ansonsten kann der Konflikt ihn leicht einnehmen, denn er kostet
Energie und bei Verlust droht ihm das WP- Feld.
Auf gut Deutsch: 
Stress dich nicht zu sehr hinein, sonst bist du nachher nur gestresst!
 
Das Spannungsfeld lebt von der Energie, welche sich durch das WP- Feld aufgebaut
hat und von der Energie, die dann innerhalb des Kampfes neu hinzukommt bzw. in der
Dynamik des Kampfes  neu entsteht. Durch negative Schleifen (MA- WP- MA-)
wird die Spannung  immer wieder aufgeladen.
 
Allgemein formuliert: Ein Kampf zwischen zwei Polaritäten (+/-) erzeugt ein
Spannungsfeld (MA- Feld). Jeder der in dieses Feld eindringt, dem werden je nach
Eindringtiefe, Teile dieser Spannung induziert.
 
 
 
 
d. Sportliche Wettkämpfe
 
Sportliche Wettkämpfe werden in der Regel im MA- Feld ausgetragen. 
Der Verlierer hat jetzt zwei Möglichkeiten der Reaktion: 
 
1. Er muss sich geschlagener Weise auf das WP- Feld zurückziehen und auf eine
neue Chance warten, bis er wieder kämpfen kann (Revanche). Er bleibt in der
inneren Spannungshaltung und sinnt darauf, den Gewinner wieder zu schlagen. Es
entsteht eine negative Kreislaufgefahr!
 
2. Er akzeptiert den Sieger in ehrlicher Weise, wandert auf das WP+ Feld und wird
somit zum wahren Gewinner. In dieser Position hat er kein Bedürfnis auf eine
Revanche ( „der Sieger gewinnt und der einverstandene Verlierer ist der Gewinner!“).

Jeder Wettkampf gewinnt an Größe, wenn der Verlierer freiwillig auf WP+ geht und
den Gewinner ehrlich anerkennt. 
 
Zwischen zwei Personen im WP+ Feld baut sich keine Spannung auf, daher sind
Wettkämpfe hier nicht wirklich spektakulär. ☺
 
 
 
e. Wutausbrüche des Männchens:
 
„Wenn ich etwas sehr dummes gemacht habe und meine Frau wirft unser Geschirr nach
mir, weiß ich, dass das Schlimmste schon überstanden ist. Ich muss nur aufpassen, dass
mich kein Teller trifft. Wenn sie allerdings nur so dasitzt, dann steht mir das Schlimmste
noch bevor.“  
(Walter Allbright, Psychologe)
 
Es ist besser, seine innere aufgestaute Wut abzureagieren, als in sich hinein zufressen. 
Die Frage ist nur, an wem, und wie reagiere ich sie ab.
Es gibt verschiedenen Therapien die bekannteste ist wohl die Urschreitherapie, oder bei
Eheberatung sich mit zwei Schaumstoffknüppeln gegenseitig zu schlagen, um die
Angespanntheit loszuwerden. Auch Tellerwerfen, Boxen, Krafttraining oder ins Kissen
brüllen sind Möglichkeiten, wie man die angesammelte Anspannung vom WP- Feld, im
MA- Feld entladen kann. 
 
Man muss dann zwar mit äußeren unangenehmen Konsequenzen rechnen, wenn man
seine Wut an anderen anreagiert, aber zumindest ist man innerlich entspannter und kann
dadurch leichter, erneut versuchen, in die wahrhaftige Annahme (WP+) mit dem
„Problemmännchen“ zu kommen.
 
Ein TIPP: 
Wenn ihr Partner oder Chef einen Wutausbruch hat, sehen Sie es als den ersten Schritt in
seiner Heilungsphase an und warten Sie geduldig, bis er sich „ausgekotzt“ hat. Auch wenn
Sie vielleicht ungerechter Weise das Opfer sind und die volle Wucht abbekommen.
Schießen Sie nicht gleich zurück, sondern warten Sie „demütig“ ab. Ab da geht es, je
schneller aufwärts, desto weniger Sie gegenhalten.
Danach werden diese Menschen relativ schnell zahm und man kann wieder mit ihnen
ruhig reden, die innere Spannung ist dann ja verschwunden.
Vielleicht lässt sich danach die Ursache erkennen und leichter lieben lernen.
Sollten diese Menschen aber permanent in ihren negativen Schleifen gefangen sein und
keinerlei geistige Regung zeigen, durch „Liebe und Annahme“ auszubrechen, dann bleibt
ihnen nichts anderes übrig, als den „Wutausbruch“ an sich anzunehmen, als einen Teil
ihres Gegenübers („So is er halt“).
 
Also, keine Angst vor Wutausbrüchen!
Es ist der erste Weg in die Heilung!
Sie wissen ja: Hunde die bellen, beißen nicht!
 
 

f. Hass-Liebe unter Männchen:

 
Eine Hass-Liebe findet in der Regel zwischen zwei dominanten Männchen statt, die
entweder viel gemeinsam haben, daher viel Verbindung zueinander haben, jedoch wenig
bereit sind, die Exzentrizitäten bei sich und dem anderen zu akzeptieren, oder die einander
die polaren Gegensätze spiegeln.
 
So bleiben die beiden meist nicht lang zusammen, da sie sich schnell in den Haaren liegen
(MA-), obgleich sie sich selbst im anderen erkennen und viele Eigenschaften des anderen
durchaus schätzen!
 
Solche Hass-Lieben sind zwar anstrengend, aber auch sehr wertvoll, da die Menschen sich
gegenseitig ihren blinden Fleck oder den noch unerlösten Gegenpol spiegeln und einander
die Chance geben, durch die Annahme der Eigenarten des Gegenübers, diese „Macken
und Exzentrizitäten“ bei sich selbst auch anzunehmen und mit ihnen einverstanden zu
sein. 
 Sie würden dadurch wieder ein kleines bisschen heiler und vollkommener werden!
 
 
g. Analysiere um leichter zu lieben:
 
Die Analyse eines Problems hilft zum Verstehen zu gelangen!
 
Es kommt häufig vor, wenn ein Mensch mit einer Situation (Problem) nicht einverstanden
ist und er viel innere Spannung aufgebaut hat (WP-), dass er sich dazu entschließt, in die
Auseinandersetzung mit dem Problem zu gehen und es intensiv analysiert,  damit er die
Ursache des Problems erfährt. 
Es ist ein Schritt in das MA- Feld, das Feld der Auseinandersetzung. 
 
Ziel der Analyse ist dabei aber nicht, gegen das Problem zu kämpfen und es
verschwinden zu lassen, sondern das Ziel ist das Verstehen der Zusammenhänge
(WP+) und das anerkennen der Situation (Warum ist es so, wie es ist?).
Die Auseinandersetzung mit dem ungeliebten Männchen (auf MA+) sollte nicht dazu
diene, um es zu stürzen, sondern letztendlich anzunehmen und durch Liebe wahrhaft zu
erlösten. 
 
Hier ist der Wille zum Annehmen da, aber es fehlen dem Menschen noch mehr
Informationen, damit er sich die Situation logisch erklären kann und somit leichter
akzeptieren kann (WP+). 
 
Fragen die ein Auslöser zur Analyse sind:
 
„Warum ist gerade mir so etwas passiert?“ 
„Was soll mir das alles sagen?“
„Womit habe ich das verdient?“
„Was will das Schicksal / GOTT mir da mitteilen?“
 
 
 
(Anmerk. d. Verf.: Die Analyse und genaue Untersuchung von „Problem-Männchen“ würden sich in
dem Moment erübrigen, wenn der Mensch ganz tief und fest wissen würde, dass Alles seinen Sinn hat,
nichts einfach so geschieht und alles seine Ursache hat. 
Die GÖTTLICHE Schöpfung ist absolut gerecht. Sie lässt keinen umsonst leiden und
GOTT ist kein Sadist, der sich eine!)

 
h. Kritik:
 
Kritik verstehen (WP+), statt bekämpfen (MA-)!
 
Der normale Mensch reagiert auf Kritik fast automatisch mit Kampf und Aggressivität
(MA-) („Was bildet sich der eigentlich ein, der soll selber erst mal bei sich schauen. Er ist auch ein ...“),
oder er ist beleidigt und verzieht sich auf das WP- Feld, weil er sich nicht widersprechen
traut (z.B. beim Chef, bei einer Autorität, beim Vater, Lehrer usw.) und lieber in sich
hineingrummelt. Er wartet dann eher auf eine andere Gelegenheit, den inneren Frust und
den Groll über die Beleidigung los zu werden (z.B. hinter dem Rücken des Kritikers bei Freunden
lästern). 
 
Würde er stattdessen versuchen die Kritik zu verstehen (WP+ Feld) und den Standpunkt
des Kritikers nachzuvollziehen, anstatt ihn anzugreifen, würde sofort Harmonie und ein
Synergie entstehen, das auch ein Wechselspiel von Kritiker und Kritikempfänger leicht
ermöglicht. 
Man nennt es, „den Wind aus den Segeln nehmen“.
 
Denn jeder hat mit seiner Kritik gegenüber allem, sofern es nicht nur reine Polemik
ist, von seinem (einseitigen) Standpunkt immer recht! 
 
Lehnt der Mensch, fast schon kategorisch, die Kritiken an seiner Persönlichkeit ab, sind
das genau die Fehlteile und Sichtweisen über sich, die er eigentlich noch benötigt, um sich
selbst noch besser kennen zulernen und zu durchschauen! 
Man übersieht so gern die eigenen bizarren Eigenarten und könnte es so viel leichter
haben, wenn man offen für konstruktive Kritik ist, anstatt das Geschenk der Information
über seine Persönlichkeit zu verwerfen und den Überbringer zu schelten „er solle erst mal
vor seiner eigenen Haustür kehren!“ ☺
 
Mit einem Kampf gegen die Kritik setzt der Mensch automatisch einen negativen
Kreislauf in Gang (WP- MA-), der erst wieder durch das ehrliche Annehmen und
Verstehen (WP+) aufgelöst wird. 
Er wird immer wieder ähnliches von seinem Umfeld hören, bis er einsichtig wird.
 
Kritik verstehen bedeutet nicht, alles auch so zu empfinden, wie das Gegenüber, aber
es meint, den Standpunkt des anderen nachvollziehen zu können.
(„Ich kann nachvollziehen, warum du so denkst und von deinem Standpunkt betrachtet
hast du recht. Aber ich sehe das anders und irgendwie haben wir beide recht.“)
 
 
Beleidigungen und Beschimpfungen:
 
Wenn ein Mensch beleidigt und beschimpft wird, reagiert sein Verteidigungsprogramm in
der Regel noch strenger, als bei Kritik, und er zieht sofort, nach einem kurzen Aufenthalt
auf WP-, in den Kampf  auf MA-, um dem anderen ganz deutlich die Meinung zu sagen,
„denn wie kommt der dazu, mich als „Idioten“ zu bezeichnen, der kennt mich doch gar
nicht, dem werd ich es zeigen!“  
Gerade hier ist ein wacher Beobachter im Menschen wichtig, der erkennt, wie dieses
Verteidigungsprogramm automatisch aktiviert wird. 
 

(Anmerk. d. Verf.: 
Hätte dieser Mensch zum Beispiel ein wirkliches Selbstbewusstsein, sprich er wäre sich seines wirklichen
Selbst bewusst, dann wüsste er, dass, solange er noch glaubt seine Persönlichkeit zu sein, er von einer
höheren Stufe aus betrachtet, definitiv ein „Idiot“ ist und dadurch auch wie ein Idiot handeln muss, er kann
gar nicht anders ☺ (lat. idiota = unwissender Mensch, Laie, Stümper; / gr. idiwthv (idiotes) = Bürger,
Privatmann, Privatperson, gewöhnlicher Mensch, Laie, Stümper). 
Er könnte mit dieser Erkenntnis die Aussage „Ich bin ein Idiot!“ mit seiner Weiblichkeit vollkommen
(WP+) annehmen und wird mit Liebe auf den Schimpfenden reagieren können, wodurch sich die Situation
wie von Zauberhand wandeln wird!)
 
 
 
i. Diskussionen:
 
„Eine Diskussion ohne Liebe ist wie ein Essen ohne Nährstoffe!“
 
Diskussionen (vor allem politische und religiöse) bei denen die Beteiligten
beide reden und überzeugen wollen (MA+ Feld) und sich innerlich
weigern, freiwillig und ehrlich die Meinung und Position des anderen
anzunehmen und zu akzeptieren (d.h. auf WP+ zu wechseln und von ihrem
männlichen Dominanzwahn loszulassen), fließt keine Synergie, da die beiden
Rivalen innerlich blockieren und lediglich auf WP- wechseln, wenn der
andere redet, um so schnell wie möglich in einer Redepause wieder
nach MA zu schießen und das Wort zu ergreifen. 
 
Sie wollen einander nicht verstehen und sich durch den Standpunkt des anderen
ergänzen, sondern nur bekämpfen und gewinnen. 
 
Solche Diskussionen binden Energie und Kraft, da hier nur ein permanenter negativer
Kreislauf in Gang kommt.
 
Die „Wahrheit“ liegt wie üblich im Wort verborgen! Das lateinische Wort „discutio“
bedeutet, „zerschlagen, zertrümmern, auseinander jagen, verjagen, zerteilen,
fortschaffen; beseitigen, untersuchen und diskutieren.“ 
Außerdem bedeuten die Silben „di(s)-(= zwei)“ und „cutio (=schneiden)“, was mit „zwei-
Schneidung“ oder „in zwei Teile schneiden“ übersetzt werden kann!
Alle Wörter um das Wort „Diskussion“ beschreiben einen trennenden und gegenseitig
auseinandergehenden Vorgang. 
Also im Prinzip genau das Gegenteil der „Liebe“! 
(Was natürlich nicht „schlecht“ oder „böse“ ist, da die „Liebe“ nur im Hintergrund der „Trennung“
existieren kann und innerhalb einer Polarität beide Seiten gleich wichtig sind!) ☺
 
 
 Ein beliebtes Mittel der Manipulation in Diskussionen ist, sich Unterstützung im
Kampf um seinen Standpunkt von allgemein anerkannten Persönlichkeiten zu holen, die
sich geschichtlich auf dem MA+ Feld aufhalten, indem er sie nach seinen Vorstellungen
zitiert (z.B. Jesus hat gesagt, ... Goethe hat gesagt, .../ UP hat gesagt,.../ „Der und der haben gesagt ,
dass...“:)! 
 
 In Wirklichkeit interpretiert der Mensch in Maßsetzung seines Programms, seines
Paradigmas, die Aussagen bzw. Sätze, die angeblich irgendwelche Menschen irgendwann
einmal gesagt haben sollen, um im Kampf (der Diskussion)  deren Gewichtung auf seine
Waagschale zu legen und dadurch leichter die MA+ Position zu erreichen, also Recht zu
Meinungsdiskussion
bekommen und den anderen in die Weiblichkeit, also die Annahme seiner Meinung, zu
drängen.  
 Der jeweilige Mensch sagt das Zitat und wendet diesen Sinnkomplex, den er selbst den
Wörtern (Zitat) gibt, auf eine bestimmte Situation an. 
Ihm ist in der Regel seine Manipulation selbst nicht bewusst, daher wird es ihm selbst
Schwierigkeiten bereiten seinen Standpunkt vielleicht später zu wechseln, da er ja
gleichzeitig, seine von ihm so hoch geschätzte geschichtliche Persönlichkeit mit in Frage
stellen müsste, was er selbst oft schon fast als Häresie (= Ketzerei) betrachtet ☺.
 
 
 
j. Fanatismus und Rechthaberei:
 
Der Fanatiker bzw. Rechthaber hat aus seiner Sicht absolut
recht mit seiner Sichtweise der Dinge, d.h. er bleibt
beharrlich im MA+ Feld und wird jeden, der anderer
Meinung ist, sofort in einen Kampf (Diskussion) auf MA-
bringen. 
 
Daher sind Fanatiker unter Nicht-Ihresgleichen meist recht einsam, da sein Zuhörer recht
schnell auf WP- wandert, wenn er keine Lust mehr hat, sich zu streiten oder die
einseitigen Standpunkte des Fanatikers anzunehmen( es fließt keine Synergie). 
 
Treffen zwei Fanatiker mit unterschiedlicher  männlicher Dominanzvorstellung (=
Meinungen) aufeinander, dann fliegen die Fetzen bis keiner von beiden mehr steht, oder
der schwächere höchstwahrscheinlich auf WP- wandert (vgl. eine politische Diskussion).
 
Fanatismus oder Rechthaberei ist eine sehr einseitige und immer spannungsgeladene
Angelegenheit, die man bei sich selbst oft nicht sieht, weil meist kein innerer
Beobachter im Menschen erwacht ist, der sich selbst bewusst ist. 
 
Findet ein Fanatiker aber ein wirklich liebendes akzeptierendes Verständnis zeigendes
Weibchen auf WP+, dann wird er dieses Weibchen sehr stark umwerben und viel
Synergie daraus ziehen können, was ihm wieder Kraft für seine nächsten Dis-kussionen
gibt. 
 
 
Woran erkenne ich, dass ich „fanatisch“ bin?
 
Ich dulde keinen Widerspruch! 
Schon allein die Vorstellung, dass das Gegenteil wahr ist, schafft innere Anspannung WP-.
Ich bin der festen Überzeugung: Alle anderen intelligenten Menschen sehen das auch so!
Oder noch besser: Man macht das so!
 
 (Anmerk. d. Verf.: Wenn man den „man“ auf seiner Seite hat, dann ist man immer unschlagbar! ☺)
 
Fanatismus ist nicht unbedingt zu empfehlen, aber es ist unterhaltsam zum Zuschauen.

 
 

k. Unsicherheit:
 
„Geliebt-Werden-Wollen schafft Zweifel, Lieben aber gibt Sicherheit!“
 
Die Unsicherheit kann nur bei Männchen auftreten! Sie ist ein Zeichen, dass das
Männchen nicht genau weiß, was es machen muss, um von dem oder den Weibchen
geliebt und anerkannt zu werden. 
Ein Mensch, der unsicher in einer Situation ist, möchte trotz allem möglichst attraktiv für
sein Umfeld (eine Person, Gruppe, Gemeinde etc.) sein, und er weiß nicht, wie er dieses Ziel
erreichen kann („Wie soll ich mich verhalten? Was soll ich sagen? Wie sollte ich reagieren? Was soll ich
anziehen?  usw.“). 
 
Bei der wirklichen Weiblichkeit auf WP+ gibt es keine Unsicherheit! Sie liebt einfach und
erkennt ihr Männchen an! (Vorsicht: nicht mit dem Geschlecht von Mann und Frau verwechseln! Eine
Frau, die unsicher ist, ist ein Männchen, das geliebt werden möchte!). 
 
Unsicherheit ist ein männliches Zeichen des „Geliebt-Werden-Wollens“ und nicht
wissen, wie man am besten vorgeht, um diese Ziel zu erreichen! 
 
 
 
l. Lügen:
 
„Wer glaubt, hat keine Probleme, nur wer lügt hat eins!“
 
Der, der glaubt sitzt auf WP+. 
Er ist einverstanden mit der Situation, dem Männchen auf MA+, von daher wird bei ihm
Synergie stattfinden, d.h. er hat ein harmonisches Umfeld (solange er nicht misstrauisch auf WP-
wechselt und lauert, denn hier fließt keine Synergie). 
 
Wichtig dabei ist zu bemerken, dass, wenn die Lüge ans Tageslicht kommt, dieser Mensch
trotzdem auf WP+ bzw. im Zentrum (MP Feld) verweilt, denn ansonsten wird er in den
negativen Strudel von Enttäuschung, Misstrauen und Kampf gezogen (WP- und MA- Felder
geben sich die Hand), denn auch das Männchen „Ich-wurde-belogen“ will geliebt und
angenommen werden. 
Auch wenn dies in manchen Fällen sehr schwierig sein mag. 
 
Der, der lügt hat das Problem. 
Er sitzt auf MA- und versucht mittels der Lüge den Kampf gegen das nicht erwünschte
Männchen, die Wahrheit, oder was er für die Wahrheit hält, zu führen. 
Gewinnt er vorerst den Kampf, so verbannt er die Wahrheit (das eigentlich stärkere
Männchen) auf das WP- Feld, wo es geduldig wartet, bis eine neue Gelegenheit kommt,
sich zu manifestieren. 
Klopf die Wahrheit dann wieder an, so wird der Lügner ständig versuchen mit neuen
Lügen gegen das, was wirklich ist, zu kämpfen (MA-). Es entsteht dadurch zwangsläufig
ein negativer Kreislauf und ein immer stärker aufgeblasenes Lügengebilde, was eine
permanente Anspannung im Lügner erzeugt und ihm viel Energie kostet. 
(Jeder der schon mal zwei Partner gleichzeitig gehabt hat, weiß dies sehr gut. ☺)
Bis irgendwann der Druck so stark wird, dass die Lüge nicht mehr aufrecht erhalten
werden kann und der Krug bricht, oder der Kampf im MA- Feld aufgegeben werden
muss.
Die Lüge verschwindet und die Wahrheit offenbart sich im MA+ Feld.
 

So gesehen drücken es die Sprichwörter ziemlich deutlich aus:
 
„Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht!“
  „Lügen haben kurze Beine!“ (Mit ihnen kann man nicht weit laufen) ☺
 
„Mit Lügen kann der Mensch immer nur kurzfristig erfolg haben, aber nie langfristig!“
 
 
 
 
m. Geld und Macht:
 
„Wenn der Mensch sich durch Geld erhöht, wächst in ihm die Angst zu fallen!“
 
„Geld schafft Geltung!“, lautet die täuschende Devise. 
Geld ist ein sehr stark Männlich-Aktives Mittel um zu steuern, zu
lenken, zu bestimmen, zu dominieren, zu herrschen...
„Wer zahlt bestimmt!“ 
Geldmenschen (Banker, Chef, Boss, König, Fürst,...) sitzen in der
Regel auf dem MA+ Feld. Sie haben allerdings permanent Angst, dass man sie
entmachten könnte (= sie ihr Geld oder ihre Macht verlieren!). 
Hier setzt ein Angstkreislauf ein, der wie folgt aussieht:
Diesbezüglich (MA: „Ich habe kein Geld oder weniger Geld zur Verfügung“) sitzen diese
Menschen permanent auf dem WP- Feld und lauern, kontrollieren und bewaffnen sich, um
gegen die Gefahr (MA: „Ich habe kein Geld, oder weniger zur Verfügung“) gewappnet zu sein und
notfalls sofort Gegenmaßnahmen einzuleiten (MA-)! ( „Die nehmen uns ja alles weg, das
lassen wir uns nicht bieten, da schlagen wir sofort zurück, ich habe auch schon was vorbereitet“ ... ☺)
Gewinnen sie dann den Kampf und können die Bedrohung abwenden, dann wandert das
erstmals geschlagene Männchen (MA: „Ich habe kein Geld, oder weniger zur Verfügung“) auf das
WP- Feld und wartet auf eine neue Gelegenheit im MA Feld in Erscheinung zu treten! 
Wenn dies dann wieder geschieht, und es muss wieder geschehen, dann beginnt die
programmierte Logik des Geldmenschen sofort, den Kampf wieder aufzunehmen und
somit entsteht ein negativer Kreislauf, der mit der Zeit sehr viel Energie kostet und je
länger er dauert, desto eingefahrener und selbstverständlicher wird er .
 
Verliert er den Kampf (sprich er würde sein Geld verlieren), so wandert er nach WP- und
sucht nach einer Gelegenheit auf ein „Come-Back“. Er baut in sich Frust und Spannung
auf, die ihn nötigen, sich sobald es geht, wieder in den Kampf nach MA- zu begeben, um
wieder Geld zu bekommen. 
Auch dies endet in einem negativen Kreislauf!
 
Dieses Spiel spielt jeder Mensch fast sein ganzes Leben lang mit sich selbst!
 
Dieser Zyklus kann erst durchbrochen werden, wenn der Mensch sich von seiner
„Geltung durch Geld“ lösen kann und auch das für ihn schreckliche Männchen (MA: „Ich
habe kein Geld, oder weniger zur Verfügung“)  wirklich lieben lernt, d.h. eine Synergie auf WP+
mit diesem Männchen auf MA+ eingeht. 
Hierfür ist GOTTvertrauen der Schlüssel. 
 
 
„Möge der Mensch sein Geld in Weisheit und Liebe eintauschen, nur so erkauft er sich
die Ewigkeit!“ ☺
 
 
Geld verleiht Größe!
So machen auch die Bibelzitate eine deutlicheren Sinn:
„Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich
GOTTES (= MP Feld) gehe!“ (Matt. 19,24)
 
„Wehe euch Reichen! Ihr habt euren Trost schon gehabt!“ (Luk. 6,24)
(Mit „Reichen“ sind die Menschen gemeint, die glauben Geld ist im Vergleich zu GOTT die größere
Sicherheit!)
 
 
Mit dem Thema „(weltliche) Macht“ läuft der Prozess analog ab. 
In der Regel hängt das eine (Geld) mit dem anderen (Macht) immer sehr eng zusammen. 
 
 
 
FAZIT zum Thema „Spiele auf dem Männlichen Feld“:
 
Als Fazit über die „Spielchen“ bzw. „Tricks“, deren sich der Mensch meist unbewusst
bedient, um auf dem MA+ Feld Platz zu nehmen, könnte man sagen: 
 
Der Mensch ist nicht von Natur aus schlecht oder gewalttätig, er will nur geliebt und
anerkannt werden!
 
Der normale Mensch, der sich über sein Ego (ich will und ich weiß) definiert, ist nicht
von Natur aus schlecht, böse, gewalttätig oder gemein. 
Er ist nur durch seine Ego-Programmierung so konditioniert, dass er immer am liebsten
der alleinige Bestimmer (MA+ Feld) sein möchte und weniger in der Liebe und Hingabe
(WP+) wählt zu leben, da er dieses Feld irrtümlicherweise als das schwächere Feld sieht
und lieber um das MA+ Feld kämpft. 
 
Leid, Schmerz, Gemeinheiten, Brutalitäten etc., die sich die Menschen gegenseitig
zufügen, resultieren nur daraus, dass sie, von ihrem Ego angestachelt, auf Gedeih und
Verderb nicht in die Liebe wechseln, sondern lieber mit
allen Tricks und Mitteln geliebt, bewundert und anerkannt
werden wollen.
 
„Wer liebt, bewundert und anerkennt (WP+,) hat immer
die besseren Karten, als der, der geliebt, bewundert und
anerkannt werden will (MA)!“
 
 
Durch das ständige Hinterherhecheln nach der „Liebe und Anerkennung durch andere“,
wird der Mensch gleichzeitig zum leicht manipulierbaren Spielball in der Schlacht um die
Beliebtheit. 
Würde er nur einen Bruchteil der Energie, die er aufwendet, um geliebt zu werden, dahin
investieren, andere, besonders seine Feindbilder, anzunehmen und einverstanden zu sein
(WP+), sein Leben wäre um ein vielfaches stressfreier.
Wenn er dann gleichzeitig noch anfängt sich selbst anzunehmen, würde er sich seinen
eigenen Himmel auf Erden schaffen können. ☺
 
(Anmerk. d. Verf.: Wie attraktiv finden Sie denn die beiden Standpunkte: „Mir ist es gleich was die anderen
denken – ich liebe mich so, wie Gott mich geschaffen hat“ oder „ich brauche die Anerkennung und
Bestätigung von anderen nicht, ich erkenne mich an, das langt mir.“