Der Schoepfungsschluessel


c. Die wirkliche Magie: „Liebe deine Feinde“:
 
Das „Liebe deine Feinde“ ist die wirkliche Magie. 
 
Diese Kraft bzw. dieses Ego-Opfer lässt die Situation sofort
umkippen und bewirkt eine wirkliche Veränderung und
Auflösung der Probleme. Ein Wunder!
 
Was ist die Motivation von einem Menschen, der sich mit Magie, Zauberei, Hexerei
oder Sonstiges befasst? 
 
Will er lediglich durch diese Mittel und Methoden seinen kleinen egoistischen Willen
besser befriedigen (selbst die Vorstellung vom „Weltfrieden“ als der Segen der Menschheit, bleibt
ein kleines egoistisches Ziel), dann befindet er sich nur auf WP- und sucht einfach nur nach
besserer Munition in der magisch-mystisch Welt, um wieder in den Kampf, gegen was
auch immer, auf MA- zu ziehen. 
 
Will er dagegen durch das Beschäftigen mit der Magie verstehen, wie die
GÖTTLICHE Schöpfung funktioniert und aufgebaut ist, begibt er sich auf WP+
gegenüber der Schöpfung und es entsteht eine Synergie, die ihn in ungeahnte Höhen
bringen wird. ☺
 
 Der Schlüssel zur Erlösung im Zentrum liegt im WP+ Feld. 
 
In die Mitte kommt der Mensch, wenn er das, was seine Logik grundsätzlich ablehnt,
durch unlogisches Verhalten in sich aufnimmt d.h. über das WP+ Feld annimmt und
damit einverstanden ist! 
Gibt es etwas unlogischeres als seine Feinde zu lieben?
 
Versteht der Mensch, den Freund im Feind zu sehen, dann wird er heiß darauf,
seine Feinde zu lieben (WP+), anstatt mit ihnen zu kämpfen (MA-), um sie maximal
auf WP- zu zwingen (dem Schicksalsfeld), von woher sie sowieso irgendwann wieder
im MA- Feld auftauchen werden. 
(In der hebräischen Sprache bedeutet er (ra) „ Freund, Kamerad“ und gleichzeitig „Übel, Schlecht,
Böse“. Es ist ein Synthesewort, das beide Seiten bereits beinhaltet und dem Sehenden den tieferen Sinn
offenbart). 
Kampf ist Energieverschwendung, es löst nur einen negativen Kreislauf aus! 
(Aber manchmal ist es die bessere Lösung, als alles in sich hinein zu fressen. Wenn es sein muss, muss
es sein. Ein Männchen muss tun, was ein Männchen tun muss. )
 
Der Mensch, der verstehen will, wird sich auf jeden „Feind“ freuen!
Denn sein Feind stellt den Standpunkt dar, den der Mensch noch braucht, um
ausgeglichen zu werden und ein wirklicher Sohn GOTTES zu werden (im Zentrum, dem
MP Feld)!
(Das später noch ausführlicher!)
 
WICHTIG: noch den Hinweis: 
 
Seine Feinde zu lieben“ bedeutet nicht, „Du sollst so werden wie deine
Feinde!“

Diese sind ja genauso einseitig und extrem wie die Persönlichkeit des Menschen mit
ihrem Standpunkt. Die Verbindung und Akzeptanz jedoch aus diesen beiden extremen
Standpunkten führen den Menschen in die heilige Mitte. Dort ist sein wirklicher Platz! 



d. Das tückischste Feindbild ist das Feindbild „WP- Feld“ an sich:
 
Das unbewusste WP- Feld ist mit Abstand das unangenehmste Feld in der ganzen
Schablone. 
Hier fühlt sich der Mensch unwohl und versucht irgendwie und so schnell wie möglich
herauszukommen. Jeder Ratgeber versucht ihm einen Weg zu zeigen, wie er, so
schnell es geht, wieder in die „Mitte“ gelangt, weg von all dem Leiden, der Depression
und der inneren Spannung auf WP-. 
Auch dieses Buch versucht ihnen durch „verstehen“ den Weg in die Ruhe und das
Glück zu weisen.
 
„Schließlich müsse er seine „Feinde ja nur lieben“ und dann ist er schon erlöst!“
Was selbstverständlich richtig ist! Aber eines wird bei dem ganzen Szenario
übersehen, nämlich das versteckte Feindbild: „unbewusstes WP- Feld“! 
 
Wenn der Mensch verstanden hat, wie er funktioniert und was ihm nicht gut tut, wird
er voreilig versuchen, das WP- Feld zu vermeiden, wodurch ein latentes Feindbild
gegenüber dem WP- Feld an sich, in ihm entsteht. 
 
Der Mensch ist jetzt bemüht sich möglichst nicht mehr auf das WP- Feld zu
bewegen, weil er hierin einen großen Nachteil bzw. eine Bremse für seine
Entwicklung und seinen Seelenfrieden sieht! 
 
Was auch richtig ist, aber gleichzeitig baut er sich ein neues unterschwelliges
Feindbild auf, nämlich der grundsätzliche Kampf gegen das WP- Feld!
 
 Der Mensch kämpft jetzt unbewusst nicht mehr gegen die Umstände (seine offenen
Feindbilder), die ihn nach WP- führten, sondern gegen die Tatsache, das er überhaupt
auf WP- sitzt (das fühlt sich nämlich gar nicht gut an ). 
 
Dieses erst mal unbewusste Feindbild führt ihn dazu, dass er vor jeder wichtigen
Handlung überlegt, wie er das WP- Feld umgehen kann, oder gar nicht in die Nähe
kommt. Es unterstützt die Grundangst „einen Fehler zu machen“ und dadurch einen
Nachteil zu bekommen. 
 
Durch diese unbewusste Angst, auf WP- geschwemmt zu werden, sitzt er bereits
bei dem Gedanken daran auf WP-. Dadurch beginnt ein negativer Kreislauf für den
Menschen! 
 
Er wird in seiner Welt ständig Menschen treffen, die auf WP- sitzen und denen er
unbedingt helfen „muss“, weil er es nicht erträgt, wenn er oder jemand anderes auf 


WP- sitzt (wohlgemerkt, die Umstände sind sekundär, bei diesem Feindbild geht es nur allein um die
Tatsache „dass man überhaupt auf WP- sitzt“!). 
 
Sein Feindbild wird ihm vom Schicksal immer wieder vorgespielt, damit er  wieder
und wieder die Chance bekommt, es anzunehmen und zu lieben aufgrund seiner selbst
Willen!
Denn was wäre die Welt ohne die ganzen Schätze, die der Mensch auf WP- finden
kann (wie Neid, Frust, Angst, Depression ...)? ☺☺☺☺
 
Der Helfertypus unter den Menschen ist von diesem Problem besonders intensiv
betroffen, da er ja jedes Mal leidet unter dem Gedanken, „ich oder mein Gegenüber
befindet sich auf WP-“ und er fragt sich sofort, was man dagegen machen kann (er
versucht Munition zu sammeln und eine Taktik zu besprechen, um in den Kampf auf  MA- gegen den
Feind „WP-“ zu ziehen ☺). 
Dieser mitleidende Helfermensch wird auch sehr schnell streng, autoritär und
unverständig reagieren, wenn sein Gegenüber sich nicht helfen lassen will und den
Zustand in WP- aufrecht erhält ( meist reagiert z.B. ein Arzt oder ein Helfertyp mit einer
massiven Einschüchterungstaktik, wenn er noch Krankheit bzw. das WP- Feld als Feindbild in sich
trägt!). 
 
WICHTIG: es geht nicht darum, die Umstände, als Feindbild zu betrachten, welche
den Menschen nach WP- geführt haben, sondern nur die Tatsache, dass sich der
Mensch überhaupt auf WP- befindet.
Es gilt jetzt nicht mehr nur den „lärmenden Nachbarn“ anzunehmen, der mich in den
Frust und den Ärger bringt, sondern den „Ärger“ und den „Frust“ an sich.
 
Jeder Mensch reagiert automatisch (wie programmiert ☺), wenn er sich oder einen
seiner Liebsten auf WP- leiden sieht und wird versuchen, ihm zu helfen!
 
Leider immer ohne wirklichen Erfolg (selbst wenn es dem anderen danach wieder besser gehen
sollte), da das Grundproblem des Helfers (Feindbild „WP-“) weiterhin existiert und,
wenn es sein muss, bis in alle Ewigkeit wartet, um irgendwann endlich ebenfalls
erliebt zu werden! ☺
 
Es gibt für dieses Problem erst mal keine Lösung, da jeder logische
Lösungsversuch, wie z.B. „Ich nehme das WP- Feld an, um dadurch nicht auf das
WP- Feld zu gelangen“, weiterhin das Feindbild WP- aufrechterhält, nur eine
Bewusstseinstufe höher. 
Auch das Annehmen „des Annehmens des WP- Feldes, um nicht nach WP- zu
gelangen“ würde in letzter Konsequenz nur dazu dienen, um nicht mehr auf WP- zu
kommen Spiegeltunneleffekt!
 
Ein möglicher Ausweg:
„Du musst „pervers“ (= verdreht, andersartig)  und „unlogisch“ werden und dich am Leid
deines Nächsten auch erfreuen können!“ 
Auch sie haben ein Recht zu leiden, denn der Mensch wird am besten und am
schnellsten durch seine Leiden geleitet und geheilt! 
Durch Leiden reift der Mensch.
Eine Raupe muss auch viel leiden während der Metamorphose (so sagt man), um später
dadurch ein überlebensfähiger Schmetterling zu werden!
 
Das WP- Feld ist der Gegenpol zum WP+ Feld und damit genauso wichtig! Denn
ohne WP- gäbe es auch kein WP+!
 
„Woher nimmst du eigentlich die Arroganz, zu behaupten, dass es „schlecht“ sei,
wenn ein Mensch leidet bzw. sich unbewusst auf WP- befindet?“
 
Es ist eine der größten Aufgaben des Menschen auf seinem Weg zurück zu
GOTT, das WP- Feld in seiner vollen Breite zu lieben und zu akzeptieren!


e. Das Feindbild: „Ich will kein Arschloch sein!“:
 
Wer kann mit seiner Weiblichkeit schon das Männchen „Ich bin ein Arschloch“
lieben und annehmen?
 
Will nicht jeder „kein Arschloch“ sein?
Und versucht man nicht ständig unbewusst oder bewusst „kein Arschloch“ zu sein?
 
(Mit „Arschloch“ wird hier vereinfach der Zustand eines, nicht der Normvorstellung
entsprechenden Verhaltens bezeichnet.)
 
Was passiert aber dann? 
Man befindet sich ständig im Kampf mit dem dämonischen Männchen „Ich bin
möglicherweise ein Arschloch“, oder man befindet sich auf der Hut vor dieser Gefahr,
die ja durch Angst nie vernichtet werden kann. 
Da man sie noch nicht erliebt/ erlöst hat, verzieht sie sich immer wieder auf WP-  und
ständig, an jeder Ecke, in jedem Cafe bei dem Gedanken an die Höhe des Trinkgeldes,
bei jedem Gespräch, überall lauert dieser Dämon und sagt ständig „Sei vorsichtig! Du
willst doch wohl kein Arschloch sein? Was sollen denn die anderen denken? Die
mögen dich vielleicht nicht mehr so gerne, wie vorher!“ ☺
 
Wie dem auch sei, der normale Mensch mit einem normalen Programm ist hier in
einem negativen Kreislauf eingebettet und wird sein Leben lang auf der Flucht vor
ihm sein! ☺
 
Die Lösung liegt auch hier im freiwilligen annehmen „der Rolle des Arschlochs“
(WP+). 
In dem Moment, wo ich mich offen und ehrlich dazu bekenne auch mal ein Arschloch
zu sein, weil ja auch einer diese Rolle spielen muss, baut sich eine Synergie zwischen
MA+ (Arschloch sein) und WP+ (Annahme) auf, die sofort für innere Harmonie sorgt. 
Dann darf sich der Mensch überraschen lassen, denn auch in diesem Fall wird die
äußere Harmonie nicht lange auf sich warten lassen. ☺
 
Es kostet sehr viel „Ego-Opfer“, und erfordert viel Liebe, wenn man auch sein
„Arschloch-Dasein“ annehmen und damit einverstanden sein kann!
(Da gibt es einen Song der heißt: „Es ist geil, ein Arschloch zu sein“) ☺ 
 
Wer bestimmt eigentlich, wann wer ein Arschloch ist? 
Die eigene Moral oder die Moral „der anderen“? 
Oder vielleicht sogar die Moral, die ich glaube, dass die anderen in sich tragen? 
Was für ein Schreckgespenst! ☺
 
Ist „Moral“ nicht meist nur eine einseitige Vorstellung, wie etwas zu laufen hat, ganz
gleich aus welcher Quelle sie entspringt? 
 
Vielleicht ist das „Arschloch sein“ für die Ganzheit der Schöpfung viel wichtiger als
man glaubt? 
Wie sieht ein Film ohne Arschloch aus? 
Es fehlt die ganze Würze! Wie eine Suppe ohne Salz! Zuviel ist ungesund, aber ohne
Salz, schmeckt sie nicht! ☺
 
TIPP: Wenn es mit dir stimmig ist, jetzt ein Arschloch zu spielen, dann spiel es, aber
spiel es mit Bewusstsein („jetzt bin ich ein Arschloch!“) und versuche auch diese
Rolle gut zu spielen. ☺




f. Jemanden lieben, obwohl dieser dich nicht liebt!
 
 
Ein kleines Zitat aus der Lutherbibel Mt. 5, 44-48:
 
43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind
hassen."
44  Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die
euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,
45  auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über
die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
46  Denn so ihr liebet, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe
auch die Zöllner?
47  Und so ihr euch nur zu euren Brüdern freundlich tut, was tut ihr Sonderliches? Tun nicht
die Zöllner auch also?
48  Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
 
 
Auch ein sehr beliebtes Feindbild in der menschlich-tierischen Spezies ist: 
„Nur den zu lieben, der mich liebt und den abzulehnen, der mich auch ablehnt!“
 
Wer lieben kann, auch wenn ein anderer ihn nicht liebt bzw. annimmt, ist immer
der Gewinner. 
„Der Andere mag denken, dass ich ein Arschloch bin, aber ich akzeptiere ihn
trotzdem!“
 
Wenn er den Eindruck hat, ein anderer nimmt ihn nicht an (ist nicht auf WP ihm
gegenüber), versucht der normale Mensch mit viel Dominanzbewusstsein dies
instinktiv zu erwirken. Er versucht mit viel Energieaufwand durch Geschenke (Geld
etc.) oder sonstige Ego-Tricks (schreien, weinen, übertrieben lustig sein,...) sich wieder
beliebt zu machen, anstatt einfach anzunehmen, dass der anderen ihn nicht
annimmt. 
 
Sobald der Mensch einverstanden ist, mit der Tatsache, „dass der andere ihn nicht
liebt/annimmt“, baut sich ein Synergiefeld auf, welches wie ein Wunder, Harmonie
erschafft! 
 
Vorsicht allerdings: Das Lieben des anderen, mit der Hoffnung im Hintergrund,
geliebt zu werden, ist wieder Selbstbetrug! 
Hier ist das Lieben nur des Liebens halber gemeint!
( „lieben“ meint hier nicht jedem Arsch um den Hals fallen und nicht mehr loslassen können, sondern
die Position und den Standpunkt seines Gegenübers wertfrei zu akzeptieren und einverstanden zu sein.
Sich mit ihm im Geiste verbinden zu können!)
 
Es ist gleichzeitig das von GOTT gegebene Recht eines jeden Menschen „nicht zu
lieben“! Und dieses Recht sollte man jeder Persönlichkeit bezüglich allem
zugestehen.☺