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Die Zeit:
Zeit ist ein subjektives Gefühl und keine objektive Realität!
Es gibt keine objektive Zeit, sondern nur ein subjektives Zeitgefühl, was durch den
ständigen Informationswechsel im Bewusstsein des Menschen entsteht.
Das subjektive Zeitgefühl wird durch die Intensität der Ausschläge im Werte- und
Reaktionsbereich gefördert!
Je häufiger ein Ausschlag aus der heiligen Mitte (Zentrum MP Feld) stattfindet, desto mehr
Bilder werden auf WP- (= dem Schicksalsfeld) abgespeichert und klopfen immer wieder
beim Menschen an, um angenommen zu werden. Somit kann sich das Gefühl der
Zeitlichkeit durch häufige negative Ausschläge für den Menschen verlängern (Beispielsätze:
„Jetzt kommt das schon wieder!“, „Wie lang soll ich denn noch warten?“, „Wie lange geht denn das noch,
das dauert ja schon eine Ewigkeit!“).
Die Intensität des Ausschlages charakterisiert gleichzeitig die Deutlichkeit der
Erinnerung und beeinflusst somit ebenfalls das subjektive Zeitempfinden des Menschen!
Je intensiver und extremer der Ausschlag, desto einprägsamer das Bild!
Beispiel: Ein Abenteuerurlaub mit immer neuen intensiven Erlebnissen und
Landschaftsbildern kommt dem Menschen im Moment der Reise viel länger vor, als eine
doppelt so lange Alltagszeit zu Hause.
Je mehr Bilder abgespeichert werden, desto länger ist das subjektive Zeitempfinden!
Die Gefangenschaft in der Zeit verlängert sich je mehr Ablehnung der Mensch den
Bildern (Welt / Informationen) entgegenbringt, die ihm eingespielt werden!
Am Beispiel der Langeweile ist dies sehr deutlich zu sehen: das Bild (die Situation der Ruhe
z.B.) wird nicht wirklich angenommen, man verweilt auf WP- und wartet ungeduldig, dass
sich irgendwas tut und es tut sich aber
nichts! Aus 10 Minuten wird eine Ewigkeit!
Alle negativen und dadurch indirekt auch
alle positiven Kreisläufe (beide hängen immer
parallel zusammen) lassen im Menschen das
Gefühl einer scheinbar ewigen Zeitlichkeit
aufkommen, „eine Geschichte, die wohl nie
endet.“
Schon bei einem kleineren Flackern von
Ausschlägen um das Zentrum, wird bereits
das Gefühl eines entspannteren Zeitflusses
hervorgerufen.
Je öfter und fester der Mensch im
Zentrum der Ruhe verweilen kann, desto
mehr lebt er im Jetzt und desto weniger
„subjektives Zeitempfinden“ besitzt er.
Im Zentrum ist die Ewigkeit des „JETZT“ zu Hause!
GOTT ist immer im Zentrum. Er wohnt in der Zeitlosigkeit. Er kann sich als GOTT gar
nicht „außerhalb“ bewegen (das geht bloß als einseitiger Mensch), weil er immer alle
Standpunkte gleichzeitig sein MUSS!
GOTT lebt symbolisch in der absoluten Vielseitigkeit, jenseits aller Einseitigkeiten (in
der Synthese)!