Der Schoepfungsschluessel


g. Moral und Ethik:
 
Moral ist die unsichtbare Hürde, die der Mensch aus Angst vor Strafe nicht wagt
zu übertreten. Sie hindert ihn am Lieben des Unmoralischen und hält den
Menschen so in seiner Einseitigkeit gefangen. 
Die Moral ist der Gefängniswärter, der zwischen dem Menschen und der Tür zur
Freiheit, dem „Liebe deine Feinde“ steht. Ihn gilt es zu überwinden, um Synthese,
Heilung, Ganzheit und Vollständigkeit zu erfahren!
 
Wenn ein Männchen (Bild) im MA+ Feld auftaucht, welches mit den moralischen
Gesetzen einer Persönlichkeit nicht vereinbar ist (z.B. ein nackter Mann im Wald geht
spazieren und kleine Mädchen spielen am Rand ), dann wird die moralische Person
automatisch (ganz von selbst, wie ferngesteuert ☺) von dem ruhigen angenehmen WP+ Feld
(bzw. MP Feld) in das MA- Feld wechseln und den Eindringling bekämpfen (unterstützt
und angefeuert von seiner Moral, dem sicheren Wissen, was sein darf und was nicht!). 
Entweder die Person gewinnt den Kampf (z.B. der nackte Wanderer zieht sich die Hose an)
oder sie verliert ihn und wandert auf das WP- Feld. Der Moralist wird dann mit
innerem Grollen seiner Wege gehen muss (z.B. „so was gehört sich nicht in aller Öffentlichkeit,
wenn das Kinder sehen, wo gibt`s denn so was!“), aber entschließt sich vielleicht aus lauter
innerer Verzweiflung über den sittlichen Verfall der Gesellschaft und als
selbsternannte letzte Bastion des Anstandes gegen den barbarischen Ansturm der
Degeneration, die Polizei anzurufen und Anzeige zu erstatten (er holt sich Verstärkung im
Kampf , um mit „neue Munition“ erneut einen Angriff gegen das Feindbild zu wagen).
Gewinnt die Person den Kampf, wandert das unmoralische Bild (die Nacktheit in der
Öffentlichkeit) auf das WP- Feld und wartet, bis die Gelegenheit wieder kommt, um
erneut in Erscheinung zu treten (MA Feld)  und endlich erlöst/geliebt zu  werden ☺.
 In beiden Fällen setzt der Moralist einen negativen Kreislauf in Gang, der ihn, so
lange seine Moral diesen aufrecht erhält, verfolgen wird. 
Seine geistige Entwicklung wird diesbezüglich stagnieren!
 
Die Person, die einseitiger Moral unterliegt ist dabei immer der Verlierer, sie
vergiftet (MORAL lerwm = vergiftet) sich selbst und ihre Umgebung. 
Gleichzeitig blendet sie ihren inneren Beobachter im MP Feld. 
Die programmierte Moral klebt an der Persönlichkeit und ist durch das ständige
Aktivieren eines negativen Kreislaufs aufgrund des Nicht-Annehmens energiebindend
und Stress verursachend.
 

Auch das Lieben und Annehmen aus einem Moralzwang (z.B. „das gehört sich so“,
„das macht man so“) „katapultiert eine Person immer direkt auf das WP- Feld und hält
sie dort gefangen.
„Moral, das ist doch scheiss egal“ (... und was sich reimt ist gut)! ☺
 
Für GOTT gibt es nichts unmoralisches, weil GOTT alles ist! Alle möglichen
Möglichkeiten gleichzeitig! 
 
WICHTIG: Man muss seine Person da abholen, wo sie ist. Wenn noch moralische
Zwänge vorhanden sind, dann lieber ausleben, als unterdrücken und so tun als ob man
darüber steht (dies zwingt einen in das WP- Feld). 
Einfacher ist es, sein „moralistisches Verhalten“ (neues MA+ Männchen) an sich
bewusst zu akzeptieren und anzunehmen (WP+), dadurch entsteht Synergie und die
Möglichkeit der Auflösung ist gegeben. 
(z.B.: „Ja ich bin ein Moralist, aber einer muss auch diese Arschlochkarte hochhalten.
Das ist mein Job. GOTT hat mich so programmiert.“) ☺
 
VORSICHT: Wenn man etwas akzeptiert, nur damit es sich auflöst, dann ist das
„Akzeptieren“ nur eine neue Waffe im Kampf gegen das „Etwas“ (MA+) und hat
nichts mit wirklicher Annahme und Liebe (WP+) zu tun!!!
 
 
 
h. Schuldgefühle/ schlechtes Gewissen:
 
Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen erzeugen im Menschen
inneren Frust und Unwohlsein, was ihn sofort auf das WP-
katapultiert.
Er erkennt durch das Schuldgefühl zwar die Wahrhaftigkeit des früheren dominanten
Männchens an und würde gern, wenn er es rückgängig machen könnte, in dieser
Situation anders handeln, also vielleicht einverstanden sein (WP+) (z.B.: „hätte ich
gewusst, dass sie so krank ist, dann hätte ich mich nicht mit ihr gestritten, sondern ihr doch den Gefallen
getan...“), jedoch nimmt er die „Schuld“ nicht an, die er sich durch das frühere Ereignis
einredet, und diese Reaktion auf das Männchen („du bist Schuld“) verweist ihn auf
WP-.
Ein normales Verhalten ist es in den Kampf (MA- Feld) zu wechseln und gegen die
Schuld anzugehen, z.B. sich entweder die Schuld ausreden („Sie hätte ja was sagen können!
Woher soll ich denn von der Krankheit wissen! Die sieht eigentlich schon immer so schlecht aus!  ...“),
oder „es wieder gut machen wollen“ („Ich fahr nächste Woche mal wieder vorbei und tu ihr den
Gefallen, außerdem bring ich ihr ein paar schöne Blumen mit!“). 
 
Wenn allerdings der Kampf erfolglos ist, oder gar nicht mehr möglich (z.B. „sie ist schon
gestorben“, oder die Beziehung ist bereits in Scherben) dann muss, „der sich schuldig
glaubende Mensch“ wieder nach WP- wandern, wo er dann im schlimmsten Fall durch
Schuldgefühle innerlich zerfressen wird.
Wenn der Kampf erfolgreich ist, dann wandert das Männchen „Ich-habe-Schuld-und-
will-nicht-der-Schuldige-sein“ nach WP- (da es ja noch unerlöst ist) und wartet dort
geduldig, bis es sich wieder, in einer anderen Situation, manifestieren darf! 
Es tritt ein negativer Kreislauf auf, mit dem Männchen „Ich-habe-Schuld-und-will-
nicht-der-Schuldige-sein“ , der viel Energie frist und Spannung erzeugt.
 
 
In beiden Fällen ist der Kämpfende der Verlierer, solange er nicht auch das „Schuld
sein“ mit seiner Weiblichkeit annimmt und akzeptiert (und gar nicht mehr „nicht-schuldig
sein“ will! Denn auch das kann eine interessante Rolle sein, die selten besetzt und fast immer frei ist,
denn wer ist schon so verrückt und will „schuld sein“☺).
 
Der erlösende Schritt ist also auf das WP+ Feld zu ziehen, sich der Schuld hinzugeben,
sie zu akzeptieren und loszulassen von dem schlechten Gewissen, dass etwas „falsch“
gelaufen ist. („Stimmt, ich habe mich falsch verhalten! Ich habe aus heutiger Sicht schuld daran.
Vielleicht würde ich es JETZT so nicht mehr machen, aber zum damaligen Zeitpunkt habe ich nach
bestem Wissen und Gewissen gehandelt.“ Auch das „Schuldig-Sein“ will schließlich gelebt und
anerkannt sein) ☺
 
In jedem guten Film gibt es Menschen die eben Schuld tragen, damit ein Missgeschick
passiert und damit der Film überhaupt eine Handlung bekommt. Diese Menschen sind
im Prinzip die Hauptaktivisten, denn ohne sie gäbe es auch keinen Film. ☺
 
Was übrigens nicht gegen ein „Wiedergutmachungsgeschenk“ spricht, aber nicht um
das Schuldgefühl loszuwerden und sich freizukaufen, sondern weil einem einfach so
jetzt danach ist. (Ich habe ja meine Schuld ehrlich akzeptiert (WP+) und damit kein schlechtes
Gewissen mehr (WP-).)☺
 
„Ich liebe und genieße meine Schuld!“,
„Wie schön ist es, sich auch mal schuldig fühlen zu dürfen!“ ☺ ☺ ☺
 
„Hätten Hotten Totten“...es ist, wie es ist, und so wie es ist, ist es gut!