Die folgenden Punkte sind ebenfalls nur ein kleiner Ausschnitt und können dem
Menschen, je nach Reife und Neugierde, mehr Verständnis für die Zusammenhänge
zwischen Mensch und GOTT vermitteln.
a. GOTT als die höchste Autorität:
Wie funktioniert es, dass man ganz einfach in die Hingabe (WP+) gelangt?
Nicht die Hingabe gegenüber einem Rivalen ist wichtig, sondern die Hingabe
gegenüber dem göttlichen Willen ist ausschlaggebend, denn dieser entscheidet ohne
Streit automatisch im Fluss des Geschehenlassens.
Es erfordert Vertrauen in die göttliche Schöpfung, um ein Feindbild freiwillig
anzunehmen (WP+). Es geht einher mit dem Opfern seines tierischen, einseitigen
Egostandpunktes. Dies ist es, was letztendlich vom Menschen erbracht werden muss,
um bewusst zurück in seine Heiligkeit zu kommen.
Wenn der Mensch versteht, dass alles, was JETZT ist, von „GOTT“ kommt (und auch
GOTT ist), dann kann es ihm viel leichter fallen, sich mit Hingabe und Akzeptanz zu
öffnen (WP+), sobald man mit Themen konfrontiert wird, die in einem Widerstand
und Ablehnung hervorrufen (WP- Feindbilder).
Die Schöpfung ist so angelegt, dass, was immer der Mensch auch tut, die für seine
Entwicklung bestmögliche Situation daraus entsteht!
Was nicht heißt, dass die Persönlichkeit (Ego) dies auch immer so sieht!
Was will GOTT?
Das, was Jetzt ist!
Kämpft ein Mensch gegen „das, was Jetzt ist“ an, kämpft er indirekt gegen GOTT an.
GOTT als der höchste Schöpfer ist das symbolisch stärkste Männchen, das heißt jeder
Kampf (MA-) mit „dem, was jetzt ist“ muss der Mensch zwangsläufig erst mal
verlieren.
Kämpft er allerdings lang genug, hat er eine immer größere Chance, dass sich sein
Wille durchsetzt und sich damit, das Nichtgewollte, auf WP- zurückzieht, wo es lauert,
um wieder hervorzutreten! Es besteht die Gefahr eines negativen Kreislaufs!
(GOTT ist Liebe und lässt sein Kind (Mensch) oft gewähren, wenn es unbedingt seinen Willen
durchsetzen will, denn „des Menschen Wille ist sein Himmelreich!“
Der Verstehende bittet daher: „Gott beschütze mich vor meinen Wünschen!“ Da er weiß: „Hüte dich
vor deinen Wünschen, sie könnten dir erfüllt werden!“, denn „die GOTT strafen möchte, denen erfüllt
er ihre Wünsche!“
Was nicht heißen soll, das man keine Wünsche mehr haben darf!)
Würde der Mensch das „Dein Wille geschehe, Vater, ich lege mein Leben in deine
Hände!“ leben, dann wäre er mit jedem „Jetzt“ einverstanden (WP+) und es
würde sich sofort Synergie aufbauen, die den Menschen, wie auf einer Rolltreppe,
gen Himmel befördert.
Wenn der höchste König im Lande seinem treusten Diener über einen Boten eine
Nachricht zukommen lässt, was würde wohl der Diener mit dem Boten machen?
Mit dem Boten um die Richtigkeit der Nachricht streiten oder kämpfen? (MA- Feld)
Beleidigt sein auf den Boten, weil die Nachricht bestimmt falsch ist bzw. seinem Ego
missfällt, er kann es nur nicht beweisen? (WP- Feld)
Die Fehler in der Nachricht suchen, korrigieren und dem Boten wieder mitgeben?
(MA+ Feld)
Oder würde er sie dankbar entgegennehmen, auch wenn sie seinem Ego nicht
schmeichelt, und sich gegebenenfalls Gedanken machen („Was soll mir das sagen?“)?
(WP+) ☺
( Der König symbolisiert „GOTT“, der Diener ist der „Mensch“ und der „Bote und die Nachricht“ ist
das Geschehen im „Hier und Jetzt“!)
Man kann leicht den befreienden Sprung vom WP- oder MA- ins WP+ Feld finden,
wenn man als das dominierende Männchen auf MA+ einfach Gott bzw. das göttliche
Schicksal einsetzt und das Geschehene als „von Gott gewollt“ erkennen kann („dein
Wille geschehe“). Weil alles, was ist, ein Teil GOTTES ist und zwar nicht, um den
Menschen zu ärgern, sondern um ihm sein eigenes Erwachen in seiner eigene
Ganzheit ein Stückchen näher zu bringen! ( „Die Wege des Herrn sind unergründlich“)
☺
b. Göttliche Gerechtigkeit und Freiheit des Menschen:
Wo liegt die Freiheit des Menschen?
GOTT hat die Verhaltensspielregeln und das Persönliche Programm (PP) des
Menschen festgelegt, er zwingt den Menschen aber nicht, dass er nur innerhalb seiner
logischen programmierten Grenzen bleiben muss!
Er hätte auch die Freiheit, wenn er sich selbst bewusst wird, sich gegen sein
Programm, d.h. die automatisch wertenden und urteilenden Einflüsterungen zu stellen
und sich nicht aufzuregen, wenn etwas nicht so läuft, wie er es gerne hätte.
Er hat die Möglichkeit sich zu öffnen, um die Situation zu akzeptieren und vielleicht
auf WP+ zu wechseln (wider seines persönlichen Wertemusters innerhalb des Persönlichen
Programms, das ihm Frust und Kampf vorschreibt), anstatt stur auf Opposition zu gehen (WP-)
und Konfliktmasse (Ärger) aufzubauen, welche er später wieder abbauen muss (ob in
Form von Krankheit WP- oder Streit MA-).
Die Freiheit des Menschen: „Er muss sich nicht grundsätzlich aufregen!“
...und damit nach WP- oder MA- wandern, er könnte das dominierende Männchen im
MA+ Feld auch versuchen anzunehmen und ehrlich zu akzeptieren (WP+ “Liebe deine
Feinde“ ein harmonisches Synergiefeld würde sich sofort aufbauen).
Sobald mehr Bewusstsein über seine Muster, Feindbilder und Mechanismen im
Menschen (Beobachter) aufkeimt, hätte er auch die Möglichkeit sich zu öffnen , um auf
WP+ zu gelangen, indem er z.B. seine einseitigen Sichtweisen beobachtet und
versucht auch die gegenüberliegende Seite (Feind) anzunehmen.
Wichtig ist vielleicht hierbei zu erwähnen, dass der Mensch nicht einfach „lieben“
kann, wenn er will und was er will. Solange er in seinem Charakterprogramm
eingebettet ist, schreibt ihm dies mehr oder weniger vor, was er anzunehmen hat und
was nicht. Wenn man dies erkannt hat (Beobachter), kann man sich vorerst nur für die
Gegenseite öffnen und hoffen, dass man „lieben darf“!
Alles ohne Beobachter ist reines Funktionieren nach Programm (PP).
Es ist rein tierisch. Der Mensch bekommt erst im Zuge des „Sich-selbst-Beobachtens“ und „Sich-selbst
Durchschauens“ (sein Programm - wie funktioniere ich eigentlich?) die Freiheit, sich auch
gegen seine Programmierung zu verhalten (ein Tier hat diese Möglichkeit nicht!), d.h. z. B.
GOTT zu vertrauen (WP+ Feld), obwohl sein Programm ihm Misstrauen (WP-) oder
Kampf (MA-) gegen das, was jetzt ist, vorschlägt.
Er würde dadurch erst mal unlogisch handeln (seine Feinde lieben). Die daraus
resultierende Synergie würde seine Logik (Liebesfähigkeit) erweitern und neue schöne
und interessante Bilder zu Tage fördern!
Der Mensch würde sich an seinen eigenen Feindbildern bereichern!
„Hilf dir selbst, dann hilft dir GOTT“:
Den ersten Schritt muss der Mensch machen, indem er durch Vertrauen und Liebe von
dem konfliktbehafteten Feldern WP- und MA- nach WP+ wechselt und das aktuelle
dominante Männchen (meist das Feindbild) liebevoll versucht anzunehmen.
Wenn er es schafft, baut sich ein Synergiefeld auf (= die Hilfe GOTTES ☺) und die
Disharmonie wandelt sich zu Harmonie ( der größte wirkliche Zaubertrick, der immer
funktioniert☺).
Genauso gilt: „Lös dich von deinen Problemen, dann löst GOTT dein Problem!“
(bzw. die GÖTTLICHE Schöpfung ist so programmiert, dass genau dies so funktioniert. GOTT muss
nicht aktiv eingreifen. Es wandelt sich automatisch, wenn der Mensch „loslässt“.)
In dem Moment, wo der Mensch von seinem Problem loslässt, d.h. er lässt los, von der
Vorstellung er müsste gegen das dominierende Männchen ankämpfen, und geht
freiwillig in die Annahme (WP+), dann löst GOTT durch die Synergie das Problem
(welches danach sowieso keines mehr ist ☺).
Aber die Voraussetzung ist das Lösen und Loslassen von dem Wollen, sprich das
Opfern des tierischen (programmbedingten) Mechanismus der „Egovorstellung von
richtig und gut“, das gegen sein selbst postuliertes Problem kämpfen will!
Notbremse: „GOTT Hilf! Was soll ich machen?“
Der Mensch ist in diesem Fall bereit loszulassen und das MA+ Feld freiwillig zu
verlassen, um auf das WP+ Feld zu gehen. Er lässt es zu, dass GOTT als dominantes
Männchen eingreift und akzeptiert, was geschieht.
Der Mensch lässt von der Vorstellung, wie es laufen soll, ab, weil er nicht mehr weiter
weiß und öffnet sich dem GÖTTLICHEN Schicksal. Er gibt sich demütig hin.
Ist dies der Fall, dann geschehen die Wunder (so sicher wie das Amen in der Kirche!) ☺.
VORSICHT: Auch hier gilt, wenn man sich statt auf das WP+ Feld, auf das WP- Feld
verirrt und nicht wirklich loslässt, dann passiert gar nichts! Der Mensch blockiert
innerlich und es kann keine Synergie fließen.
c. Der Weg der Vereinigung:
Der Weg der Vereinigung führt über die „Kleine
Vereinigung“ von dem WP Pol und dem MA Pol, hin
zum Großen Ziel, der „Großen Vereinigung“, von
Geist (MP) und Welt (WA), in der Mystik auch als
Chymische Hochzeit bekannt (siehe auch das Bild auf Seite
25).
Sie ist die bewusste Vereinigung von Welt und
wahrnehmendem Geist (Beobachter) zum Träumer,
indem der Traum existiert.
Im Ideal gibt sich der Mensch Gott bzw. der Welt hin und damit allem was ist, und
gleichzeitig dient ihm Gott und die Welt mit allem was ist!
Der Mensch erkennt sich als Sohn-GOTTes (MP), er ist GOTT-SELBST - EINS mit
GOTT .
WP+ und MA+ sind in optimaler Synergie und verschmelzen ineinander zu einer
höheren Geist-Synthese (der bewusste Träumer).
Die GÖTTLICHE Schöpfung verstehen, sich GOTT hingeben und lieben, bringt Ruhe,
Zufriedenheit, Seelenfrieden und Wunschlosigkeit!