Der Schoepfungsschluessel


4. Krankheit und Heilung:

 
Jede Krankheit hat grundsätzlich zwei Ursachen: 
entweder 
Der Mensch will etwas, was jetzt nicht hier ist,
oder
der Mensch will etwas nicht, was jetzt hier ist!
 
In beiden Fällen ist ein Mensch mit dem „Hier und Jetzt“, also dem, was das Jetzt
bestimmt (dem Männchen auf MA+), nicht wirklich einverstanden und sitzt damit
automatisch auf dem WP- oder auch schon auf dem MA- Feld. 
Wenn bereits körperliche Symptome zu erkennen sind, dann sind in der Regel schon
negative Kreisläufe entstanden, die, je länger sie dauern, desto schwieriger wieder
aufzulösen sind.
 
a. Krankheitspotential 
sammelt man im jeweiligen negativen Bereich (MA- und WP-). Je länger und je öfter
man sich darin aufhält (negative Kreisläufe), desto wahrscheinlicher sind längerfristige
Disharmonien in dem, was man sich als „Gesundheit“ vorstellt! 
Zuerst bekommt der Mensch eine disharmonische Umwelt vorgesetzt und wenn er
immer noch nichts merkt, dann muss er es am eigenen Leib erspüren, so lange, bis der
Schmerz so groß wird, dass er sich bewegt und anfängt zu lieben (WP+).  
 
Die Ursache von vielen Krankheiten ist das Nichteinverstandensein mit einem
Punkt, der im Jetzt immer wieder auftritt (und sei es nur in Gedanken)!
 
 
b. Schmerzen:
 
Psychische Schmerzen entstehen im WP- Feld (Angst, Sorgen). 
Hier wird unterdrückt und der Schmerz wandert nach innen. Es baut sich eine innere
Spannung auf. 
Sie wächst, je länger der Zustand anhält. 
Physische Schmerzen (sie treten im WP+ oder im MA Feld auf) sind in der Regel das
Entspannen der vorausgegangenen starken Anspannungen im WP- Feld oder dem
MA- Feld. 
 
Man könnte auch sagen, ein Großteil der physischen äußeren Schmerzen stellen (in
der Regel) die Heilungsphase, der durch die psychischen Disharmonien
verursachten inneren Schmerzen dar.
 
Das größte Problem bei Schmerzen sind nicht die Schmerzen an sich, sondern die
Ängste und Sorgen, die aus der eigenen erdachten Zukunft in dem Moment des
Schmerzes entstehen, wie z.B. „wenn das noch schlimmer wird!“, „wie soll ich das
denn die nächsten Tage/Wochen /Monate/ mein Leben lang aushalten!“, „Wenn ich
die Ursache nicht schnell beseitige, gehe ich noch an den Schmerzen zugrunde!“,
„Wie soll das nur weitergehen!“
 
 
 
Im Hier und Jetzt gibt es keine Angst und keine Sorgen!
Ängste und Sorgen existieren nur in Relation zu einer selbst ausgedachten
Zukunft!
 
Schmerzen können daher ein guter Lehrer sein, um sich dem „Hier und Jetzt“, dem
„Heiligen Augenblick“, bewusst zu bleiben und nur in ihm zu leben, ohne
zusätzlichen Ballast aus den Sorgen und Ängsten an die Zukunft, denn die Schmerzen
langen erst mal vollkommen aus.
 
 
 c.  Signalglocke: Stress (Sympathikotonie)
 
Das Gefühl der Disharmonie bzw. des Unwohlseins im Stresszustand
(WP- innen und MA- außen) ist die Signalglocke, die den Menschen
aufwecken will, wenn er die „negativen“ Felder (WP- und MA-)
betritt. 
Hier befindet sich die Wurzel aller Unbequemlichkeit!
 
Schafft es der Mensch durch die Glocke wacher zu werden, dann ist das Gefühl des
„Stresses“ ein Zeichen, eine Alarmsirene, die ihn daran erinnern will, dass es „Zeit
zum Lieben“ ist oder „Zeit, besser einmal einverstanden zu sein“!
 
Man könnte „Stressgefühle“ auch symbolisch als Essensklingel darstellen, die zum
Essen (lat. esse = sein) aufruft. 
„Es gilt dann, das zu essen, was vom Schicksal gerade angerichtet wird!“ 
Da essen immer mit „sein“ zu tun hat, könnte man sagen, ruft die Glocke dazu auf:
 „einfach nur mal im Jetzt zu SEIN!“ ☺
 
Sympathikotonie (= Stresszustand) findet in der Regel auf den WP- und MA- Feldern
statt.
Vagotonie (= Entspannungs- und Ruhezustand) und Normotonie (= Normalzustand)
dagegen findet in der Regel auf den WP+ und MA+ Felder statt (bzw. auf dem MP Feld).
 
 
d. Analysieren von Krankheiten, um zu verstehen: 
 
Das Analysieren von Krankheiten oder Situationen ist ein Mittel, um leichter zu
verstehen, warum man erkrankt ist, oder wie man in diese Lage gekommen ist. 
Der Mensch versucht sein Problem durch einen Schritt vom WP- Feld (er ist ja nicht
einverstanden, weil er es nicht versteht) in das MA- Feld in den Griff zu bekommen, indem
er sich mit der Krankheit / Situation auseinandersetzt, sie untersucht, analysiert und
sogar seziert, ohne die Absicht zu haben, die Krankheit / Situation vom MA+ Feld zu
verdrängen, sondern sie zu verstehen, um dadurch leichter auf das WP+ Feld wechseln
zu können. 
Analysieren kann helfen die Situation zu verstehen, aber die Analyse ist nicht der
Herr des Verstehens, sondern nur ein Diener des Verstehens!
Verstehen bedeutet lieben und annehmen!
Verst-EHE-en geht immer eine Ehe zwischen Männlich (MA+) und Weiblich (WP+)
ein und erschafft Freude (Synergie)!
 

e. Gesundheit/ Heilung:
 
Je mehr der Mensch liebt, d.h. je mehr Männchen er
mit seiner Weiblichkeit ( WP+) aufnehmen kann, desto
vollständiger und heiler wird er. 
 
Das Wort „Ge-sund“  besteht aus zwei Silben: einmal
„Ge-“, was einen „verbindenden und unter eine größere
Einheit bringenden Charakter“ ausdrückt (hebräisch g =
Synthese, Geist) und der Silbe „sund“, was mit „Sonde, absondern, abtrennen, trennen,
abgetrennt sein“ zusammenhängt. 
Gleichzeitig hat das Wort „gesund“ etymologische Wurzeln im gotischen Wort
„sunja“, was soviel wie „Wahrheit“ bedeutet.
 
„Ge-sund“ könnte man wörtlich mit „im Geist alles abgetrennte vereinen/lieben“,
oder „alles abgetrennte unter eine größere Einheit bringen“ bzw. „alle abgetrennten
Wahrheiten (einseitigen Standpunkte These und Antithese) in einen größeren
Zusammenhang bringen (Synthese)“, übersetzen. 
Dies ist gleichzeitig der Zustand der Heiligkeit und drückt den Weg des Menschen in
der Welt aus!
 
All dies ist nur über das WP+ Feld möglich. Der Weg in die vollkommene und
wirkliche Gesundheit, in die Mitte, führt über den Weg des Einverstandensein, des
Liebens, des Annehmens und der Hingabe an das Männliche, „das, was gerade
bestimmt, was  ist (MA+)“!
 
Symbolisch: 
„Vater dein Wille geschehe! Ich geben mein Leben in deine Hand!“ ☺
 
 
f. Lachen:
 
Ein verstehendes Lachen über seine eigenen programmierten Verhaltensmuster ist die
beste Medizin und schenkt dem Menschen die Energie, die ihn sofort nach WP+ (bzw.
auf MP, die ruhende Mitte) befördert! 
 
Je mehr man seine eigenen Muster durchschaut hat, desto mehr Verstehen und
Selbsterkenntnis bekommt der Mensch und desto herzlicher kann man über seine
eigenen Ego-Spielchen lachen. 
 
Das „Über-Sich-Selbst-Lachen“ ist der schönste Humor!
Je weniger ich mein „Ego, sprich mein Wollen und Begehren“ und meine Vorstellung
von „was das Richtige ist“ ernst nehme, desto frei werde ich und kann mich am
schönsten über mich selbst amüsieren. 
 
 
 
g. Ist eine schwere Krankheit ein Nachteil oder ein Vorteil?
 
Dem Menschen wird sehr deutlich gezeigt, was er anzunehmen, zu lieben hat, nämlich
seine Krankheit. Er kennt seine Aufgabe, seine Prüfung. 
Ein normaler Mensch tappt diesbezüglich normalerweise im Dunkeln. 
 
Außerdem verhindert die Krankheit oft, dass sich der Mensch groß in die Welt
verstricken kann (Karriere, Liebesbeziehungen, Reisen, Autos, etc.). Sie hilft ihm ganz
viel, ganz leicht loszulassen. Die lebensbedrohliche Krankheit für Materialisten ist wie
ein Entzug für schwer Drogenabhängige. Hart, aber oftmals der letzte Weg „clean“
(Geist) zu werden. 
Der Mensch wird jetzt gezwungen sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, GOTT! 
Da er weiß, die Welt, bzw. sein Körper, kann ihm nicht wirkliche Gesundheit bieten,
wird er auf der Suche nach Heilung den größten aller Heiler, GOTT, suchen müssen!
 
Der schwer kranke Mensch kann sich viel leichter auf die Suche zurück zu GOTT
machen, als ein körperlich gesunder Mensch, mit Familie, Karriere, Hauskredit und
politischer Einstellung. ☺
Der geglaubte Ballast ist weit weniger beim schwer Kranken, als beim Gesunden. 
Der Kranke hat nicht mehr viel zu verlieren und kann viel leichter loslassen, als ein
mitten im Leben stehender Mensch!
 
Das ist der große Vorteil einer schweren Krankheit. 
Es kann ein Fahrstuhl ins Himmelreich sein, wenn auch auf den ersten Blick ein eher
unbequemer, aber wer weiß das schon, wie es weitergeht, wenn sich der Mensch
wirklich hingibt! ☺
 
Der Mensch würde sich mit dem Annehmen allerdings leichter tun, wenn er wüsste,
wie die Schöpfung aufgebaut ist und warum das Lieben so wichtig ist. 
Oft führt eine Krankheit den Menschen hinein in ein höheres Verständnis der
Schöpfung, wenn er sich führen lässt.
 
Der Mensch hat hier die Wahl zwischen zwei extremen Wegen: 
 
1. Den Weg des Widerstandes und des Kampfes (WP- und MA-): hier kämpft
er mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel gegen sein Schicksal an, um
wieder ein so normales Leben wie möglich zu führen. Er hadert oder verneint
sogar GOTT bzw. eine gerechte Schöpfung und füttert dadurch sein Ego mit
sehr viel Energie und  Kraft an. Diese fehlt ihm in der Liebe und Annahme
der Krankheit! Der Mensch positioniert sein Ego-Wollen ins Zentrum. 
 Ob das gut oder schlecht ist, hängt ganz davon ab, was ich erfahren möchte.
 
2. Den Weg der Liebe und der Annahme (WP+ und MA+): hier nimmt der
Mensch sein Schicksal an und versucht nicht wirklich sich von den
Symptomen der Krankheit zu heilen, indem er gegen sie kämpft. Es ist der
unlogische und anormale Weg, der GOTT ins Zentrum stellt und sagt 
„Vater hier bin ich, ich kann nicht anders, dein Wille geschehe!“
 
Auf diesem Weg muss er sich auch mit den „lieben“, aber normal
programmierten Mitmenschen auseinandersetzen, die es alle „ja nur gut
meinen“ und einen „zum Kampf gegen die Krankheit“ animieren, denn „da
lässt sich doch heutzutage medizinisch bestimmt allerhand machen“. 

Was passiert ist im zweiten Fall ein sofortiges Wunder, wenn der Mensch nur
wirklich und ehrlich auf WP+ ist und nicht scheinheilig mit Kaufmannsdenken auf
WP- sitzt und hofft „durch Gottvertrauen wird meine Krankheit schon verschwinden“.
Im ersteren Fall ist dagegen permanentes Leid und ständiger Kampf vorprogrammiert.
 
 
 
Wohlgemerkt: Der zweite Weg kann nur von dem Menschen gegangen werden, der
auch wirklich vertraut und einverstanden mit der Krankheit bzw. den Symptomen ist.
Wer sein eigenes Kaufmannsdenken (= WP-: „ich nehme die Krankheit an, damit sie
verschwindet“) nicht selbst durchschaut, der wird der Ent-täuschte sein auf diesem Weg
(am Ende von sich selber natürlich, denn die Schöpfung funktioniert perfekt). 
Ihm ist besser angeraten, sich dort abzuholen, wo er steht und sich nicht größer zu
machen als er ist („ich halte das durch!“ WP-). 
Er sollte sich sagen: „Lieber kämpfe ich bewusst und ehrlich auf MA- gegen die
Krankheit und weiß, dass ich noch nicht das nötige Vertrauen in GOTT und in die
Schöpfung habe, bevor ich mir selbst etwas vormache und mich selbst belüge (WP-). 
Denn: „Ich kann mich selbst belügen, ich kann aber GOTT nicht belügen!“ 
Und das ist auch GUT so.“ ☺
 
 
h.  Wunder (= ein nicht berechenbares Ereignis außerhalb der Logik des Menschen):
 
Die Wunder macht der Mensch selbst, durch Liebe!
In dem Moment, wo der Mensch bei einem „Feindbild“, gegen das er schon die ganze
Zeit angekämpft hat und jetzt loslässt z.B. es GOTT überlässt und bereit ist das
Ergebnis anzunehmen, d.h. auf WP+ wechselt, geschieht das Wunder von alleine. 
 
Durch die Synergie wandelt sich die Situation harmonisch.
GOTT hat es bei dieser perfekten Schöpfung in der Regel (Ausnahmen gibt es
wahrscheinlich) gar nicht nötig, irgendein Wunder geschehen zu lassen (außer die ganz
normalen Wunder in jedem Augenblick ☺).
 
In dem Moment, wo der Mensch auf WP+ wechselt, sprich mit dem Männchen auf
MA+ einverstanden ist, muss sich die Situation zum besten wenden!
VORSICHT: Kaufmannsdenken auf WP-:  „wenn ich nur einverstanden bin, weil ich das Männchen
loswerden will, dann bin ich nicht wirklich einverstanden (WP-)!“ 
 
 
i. Vorgehen der klassischen Schulmedizin:
 
Der Kampf gegen die Krankheit wird im MA- Feld einfach
unterstützt mit Medikamenten, Operationen, Vitaminen etc.,
um den unerwünschten Rivalen (die Krankheit) wieder aus dem
MA Feld zu vertreiben und den Zustand des oberflächlichen
„Gesundseins“ wieder als rechtmäßigen Herrscher im MA+
Feld einzusetzen. 
Da alles jedoch ein abgeschlossenes System ist, wird sich die noch nicht
angenommene (verwaiste) Krankheit auf das WP- Feld zurückziehen und so tun, als
ob sie verschwunden wäre, jedoch irgendwann, bei der nächsten Gelegenheit, wird
sich das dahinterliegende Prinzip wieder im MA Feld bemerkbar machen. 
 

Sollte dies der Fall sein, greift die Schulmedizin wieder als Unterstützung im MA-
Feld ein und das Spiel geht von vorne los (negativer Kreislauf, der immer viel Kraft und
Energie kostet!). 
Das geht so lange weiter, bis das hinter der Krankheit liegende Muster die 
Aufmerksamkeit und Anerkennung im WP+ Feld beim Menschen gefunden hat, oder
bis es laut Schulmedizin „leider hoffnungslos“ ist und „wir jetzt nichts mehr für sie tun
können“ und „jetzt nur noch beten hilft!“ 
 
(Anmerk. d. Verf.: Warum nicht gleich so, wenn es doch die letzte Instanz ist ☺)
 
In diesem negativen Kreislauf findet ein langsames Aufzehren und Binden der Kräfte
durch den ständigen Kampf und die Angst statt. 
Würde man nur einen Bruchteil dieser Energie in die wirkliche Akzeptanz und
Annahme im WP+ Feld fließen lassen und mit der Krankheit als dominantes
Männchen im MA+ Feld wirklich einverstanden sein (wichtig nicht „durch
Kaufmannsdenken, um gesund zu werden“ auf dem WP- Feld landen), dann würde sofort ein
Synergieeffekt zwischen Weiblich (Mensch) und Männlich (Krankheit) entstehen, der
zwangsläufig Harmonie, Gesundheit und Energie schafft.
 
Der Vorteil dieses Vorgehens der Schulmedizin (oder sonstiger Behandlungen, die die
Krankheit als Feind ansehen, den man bekämpfen und besiegen muss, anstatt zu verstehen) ist
allerdings, dass sie den Menschen mit ihren starken Waffen im Kampf oftmals relativ
schnell Unterstützen kann (mal von den anderen Nebenwirkungen abgesehen, die wieder neue
„Baustellen“ aufwerfen können) und bei Erfolg ein „scheinbarer“ gesunder Zustand
wiederhergestellt wird, der den Mensch nicht weiterhin auf WP- oder MA- verweilen
lässt (mal von der Angst abgesehen, dass die Krankheit zurück kommt, aber dazu geht man ja zur
regelmäßigen Vor-Sorge-untersuchung).
Das neue Männchen „wieder gesund“ nimmt die Person mit ihrer Weiblichkeit auf
WP+ gerne an!
Dadurch kommt der Mensch wieder in die Ruhe und gewinnt Zeit, um neue
Liebesenergie zu sammeln, damit er das nächste
Mal die Krankheit bzw. das dahinterliegende
Muster leichter erkennen kann und vielleicht
leichter auf WP+ willkommen heißt. Erst dadurch
kann sich der negative Kreislauf auflösen und die
Entwicklung des Menschen weiterkommen.
 
 
 
j. Die harmonische Therapie:
 
Wann geht der Mensch zu einem Therapeuten?
Ein Mensch wendet sich an einen Therapeuten, wenn der innere Druck und die
Unzufriedenheit auf WP- zu groß geworden ist und ihm auch ein Kampf aus eigener
Kraft als aussichtslos erscheint! 
Der Mensch hat also ein erhöhtes Bedürfnis nach Anerkennung und Liebe, oder er
möchte gerne die  männliche dominante Position einnehmen, wird aber permanent
daran gehindert und kann nichts dagegen machen (Chef, Partner, finanzielle Umstände etc.).
 
Der gute Therapeut stellt den Patienten am Anfang auf MA+ und nimmt die Position
von WP+ (die reifere liebende annehmende Position) ein. Er lässt den Patienten zu Wort
kommen und gibt ihm die Gelegenheit gehört zu werden!


Ein Kampf ohne Verstehen!

Sobald sich eine Synergie aufgebaut hat, findet ein Wechselspiel von gebend (MA+)
und nehmend (WP+) statt. 
Zu Beginn ist der Therapeut aufnehmend (weiblich WP) und der Patient gebend
(männlich MA+). Im weiteren Gespräch wird dann der Therapeut immer mehr Zugang
finden und auch das MA+ Feld gegenüber dem Patienten besetzen, der dann auf das
WP+ Feld wandert und somit neue Impulse vom Therapeuten aufnehmen und
akzeptieren kann. 
Diese Konstellation ermöglicht es dem Patienten und dem Therapeuten neue Energie
aus der harmonischen Synergie aufzunehmen und dadurch zu wachsen bzw. sich
selbst noch besser kennen zulernen.
 
Das Spiel verliert sofort an Energie und Harmonie, wenn der Therapeut zu schnell den
autoritären Part auf MA+ Platz einnehmen will, weil dann die Gefahr besteht, dass der
Patient sich verteidigt (MA-) oder ,manchmal für den Therapeuten unbemerkt,
innerlich blockiert (WP-) und somit den Therapeuten und seine Ratschläge nicht
wirklich akzeptieren kann, weil er innerlich auf Abwehrstellung steht. 
Das Gespräch wird für beide eher weniger fruchtbar werden. Der Patient verlässt die
Praxis noch frustrierter als vorher. Der Therapeut dagegen behält seinen
„Energielevel“, weil er ja das männlich bestimmende Feld (MA+) 
 
Genauso fließt keine Synergie, wenn der Therapeut auf WP- sitzt und sich z.B. denkt:
„Schon wieder so ein Idiot,... aber irgendwie muss man halt sein Geld verdienen!“ 
Das symbolische „Sitzen auf WP-“ zieht ganz gewaltig Energie und der Therapeut
wird sich nach diesem Gespräch ziemlich „ausgelaugt“ fühlen, je länger und intensiver
er sich auf WP- befindet. 
Ein solcher Therapeut sollte vielleicht einen anderen Beruf suchen, denn es wird nicht
lange dauern und er muss selbst zu einem Therapeuten gehen! ☺
 
Ein guter Therapeut muss viel Liebe und Verständnis in sich tragen. 
Das ist viel wichtiger als intellektuelles, auswendig gelerntes, theoretisches, 
medizinisches Fachwissen, das seine Unwissenheit hinter der lateinischen Sprache
versteckt. 
Aber zum Glück wissen das die Medizinstudenten und alle anderen staatlich
ausgebildeten Therapeuten  an den Universitäten und Schulen und legen genau darauf,
auf Liebe und Verständnis, ihren Schwerpunkt in der Ausbildung. ☺
 
Nebenbei bemerkt ist der blinde Fleck einer jeden Therapie, dass sie gegen das
Feindbild „WP- Feld“ kämpft und somit der Mensch nie wirklich Erlösung durch
irgendeine Therapie oder Technik bekommt! Das Feindbild „WP- Feld“ an sich, bleibt
immer bestehen. Der Mensch mag vielleicht die Umstände, die ihn nach WP-
befördern, annehmen, er ignoriert aber das WP- Feld an sich und postuliert es als
Feindbild, gegen das man etwas unternehmen muss, da man nicht die Liebe
aufbringen kann, zu akzeptieren, wenn man selbst oder ein anderer sich darauf
befindet. Leid, Frust, Neid, Eifersucht, Angst, Sorgen etc. gehören genauso zur
Schöpfung wie das Gegenteil. 
 
 
 
k. Drogen, Alkohol und andere Abhängigkeiten:
 
Drogen können ein Ventil für angestaute
Energie sein, die sich angesammelt hat,
wenn der Mensch sinnbildlich zu lange
auf WP- verweilt, oder durch negative Kreisläufe immer wieder in seiner Entwicklung
stagniert.!
Im WP- Feld befinden sich sämtliche Drogen-, Tabletten oder sonstige Abhängige von
Beruhigungsmitteln und Rauschverursachern. Die innere Spannung und der Zwang
„einverstanden sein zu müssen“, kann durch diese Rauschmittel teilweise kompensiert
werden, indem sich der Abhängige im Rausch erst mal entspannt und daraufhin
künstlich in das WP+ Feld gelangt. 
Nach dem Rausch, in der Ernüchterungsphase, wacht der Abhängige wieder im WP-
Feld auf und hat jetzt zu allem Frust auch noch die Probleme der Drogen und deren
Umstände am Hals (Abhängigkeit, Beschaffung, Verheimlichung, Nebenwirkungen etc.). 
Außerdem kann in ihm unterbewusst zusätzlich der Frust aufsteigen, der durch das
Gefühl entsteht, wie schön der Zustand des Einverstandenseins (WP+) und die Kraft
der Synergie (von WP+ und MA+) sind, welche man aus eigener Kraft im nüchternen
Zustand noch nicht erreichen kann, weil meist noch zu viel Ego im Spiel ist!!!
 
In der Regel hat der Abhängige nicht mehr die Kraft oder die Motivation, im MA-
Feld zu kämpfen. Er sieht oft keine Möglichkeit, den Kampf zu gewinnen bzw. hat es
schon so oft versucht (siehe Kreisläufe) und musste immer wieder auf das WP- Feld
zurückwandern, weshalb er mit dem Leitsatz lebt: „Es hat doch alles sowieso keinen
Sinn!“ 
(Anmerk. d. Verf.: Falsch gedacht! Alles hat einen Großen Sinn! ☺)
 
Empfehlung: Herauszufinden, was die Ursachen sind, sprich welche Männchen
können nicht angenommen werden, und dann mit allen zur Verfügung stehenden
Mittel im MA- Feld zu kämpfen, um bei Verlust mit entspannterem Gewissen („ich
habe alles versucht, es soll nicht sein“) leichter in das WP+ Feld wandern zu können und
sich seinem Schicksal hinzugeben, oder nach einem gewonnenen Kampf sich im MA+
Feld zu erholen und neue Energie aufzutanken!
 
Alkohol kann, im Vergleich zu Drogen wie
Marihuana, das angestaute, negative
Spannungspotential unter dem der Mensch auf WP-
leidet, leicht über das aggressive Kampffeld (MA-)
entladen. 
Der Mensch wird unter Alkohol hemmungsloser und dadurch mutiger, seinem
angestauten Frust Luft zu machen, in dem er ausfällig, aggressiv oder streitsüchtig
wird. 
In einem solchen Fall zeigt sich nur, dass der Mensch unter nüchternen Umständen oft
auf dem WP- Feld landet und sich, aus Angst, einen zusätzlichen Nachteil zu erlangen,
nicht traut, nach MA- in den Kampf und die Konfrontation mit seinem „Problem-
Männchen auf MA+“ zu wechseln. 
Erst unter Alkoholeinfluss zeigt sich das Sprichwort „in vino veritas“ (= Im Wein liegt
die Wahrheit), denn hier wird der Mensch ehrlicher und sagt, was ihm nicht passt bzw.
offenbart sein Nichteinverstandensein, welches äußerlich immer als ein
Einverstandensein angesehen wurde. 

Es findet ein Positionswechsel von WP- (verstecktes und heimliches Nichteinverstandensein)
auf das MA- (offenes und ehrliches Nichteinverstandensein) statt.
Auch hier ist die Frage: Mit „Was“ bin ich im nüchternen Zustand nicht
einverstanden? Und „Warum“ bin ich nicht einverstanden?
Und die Kernfrage wäre: „Was muss geschehen, dass ich einverstanden sein kann?“
 
In manchen Ländern gilt der heimliche Brauch, dass sich der Vater der Braut vor der
Hochzeit  mit dem Bräutigam betrinkt und somit als letztes Kontrollorgan fungiert, ob
dieser Mann auch der Richtige für seine Tochter ist.
 
 
 
l. Die große Ent-täuschung:
 
 „Aber wir waren doch einverstanden! 
 Warum ist es denn nicht besser geworden?“
 
 Mit diesem Satz wird die Persönlichkeit enttarnt! 
Sie war nie oder nur kurze Zeit auf WP+ (wirklich einverstanden mit dem Männchen). Die
meiste Zeit war bzw. ist sie auf WP- gewesen. Sie hat das „Einverstandensein“ als
Trick versucht zu benutzen, um das dominierende Männchen loszuwerden (in der Liebe/
Annahme kann Auflösung geschehen! Aber nur durch Synergie von WP+ und MA+ kann es sich
wirklich auflösen). 
 
Wäre die Persönlichkeit wirklich einverstanden gewesen, dann hätte es ihr nichts
ausgemacht, wenn das Männchen wieder auf die Bühne tritt!
 
Im Prinzip hat sie sich selbst getäuscht bzw. belogen und wurde jetzt ent-täuscht, d.h.
ihre Täuschung wurde ihr offenbar, denn das Problem (z.B. Krankheit) hat sich nicht
gelöst!
Der Mensch kann in dieser Schöpfung den Schöpfer nicht belügen, aber er kann
sich belügen! ☺☺☺☺
 
 
m. Schicksal /  Karma:
 
Das Schicksal sitzt auf dem WP- Feld. Hier sammelt sich
alles, was aus dem MA Feld durch Kampf verdrängt wird
und nicht durch Liebe im WP+ Feld erliebt und aufgelöst
wurde. 
Dort auf WP- warten die verdrängten Puzzleteile darauf,
wieder in das MA Feld einzutreten. Dies mag durchaus
unerwartet und plötzlich für den Menschen geschehen, durch den sogenannten
Schicksalsschlag, wenn die Spannung auf WP- groß genug ist und die richtige
Gelegenheit gekommen ist.
 
Diese „Altlasten“ werden dem Menschen, meist unerwartet, wieder vorgesetzt
(Karma), damit er erneut die Möglichkeit bekommen kann, sie zu erlieben (erlösen
durch Liebe = erlieben ☺). 
 
 
Schicksal annehmen, bedeutet es auflösen!
Etymologische Bedeutung von „Schick-sal“:
mhd. schicken  =  machen, dass etw. geschieht, bewirken, ausrichten,
    bewegen, zurechtlegen;
lat. salus  = Heil, Glück, Wohlbefinden, Rettung;
lat. sal   = Salz, Meer, Geschmack, Witz, Humor;
lat. salum  = unruhiger Seegang;
 
Das Schicksal: „das Heil bewirken“ / „zur eigenen Rettung/ Heilwerdung
bewegen!“

  Alles will erliebt werden, damit der Mensch seine eigene Ganzheit und
Heilwerdung erfahren kann!