Der Schoepfungsschluessel


13. Mann und Frau

 
a.  Geschlechtsklischees:  Warum die Männer den Hund und das Auto
               vorziehen und Frauen lieber Katzen mögen?

 
 Computer, Autos und Technik:
 
Beides spricht eher das männliche Geschlecht an, als das weibliche Geschlecht. Für
besonders weibliche Frauen sind Technik (Computer) und Autos relativ uninteressant und
für männliche Frauen stellen diese Dinge sogar oft eine Konkurrenz bezüglich des
Mannes dar.
 
Warum wohl?
Computer, Autos und Technik existieren in erster Linie, um dem Menschen zu dienen, sie
füllen also ein sehr weibliches Attribut aus! Es ist daher kein Wunder, dass der Mann,
durch die Beschäftigung und Anwendung der Technik, sich indirekt in seiner
Männlichkeit bestärkt fühlt, wohingegen die weibliche Frau weniger Interesse an
dienenden Dingen hat, da sie selbst eher dazu veranlagt ist, diesen Platz auszufüllen.
 
Gegenüber dem Computer oder dem Auto ist der Benutzer (Fahrer) der Chef und damit
auf der MA+ Position. Das Gerät fügt sich (im Idealfall) freiwillig seinem Herrn und dient
ihm (WP+)!
 
Außerdem unterstützen diese Dinge (z.B. Auto) den Mann in seiner symbolischen
Männlichkeit! Das Auto hat eine treue weibliche Funktion und wirkt unterschwellig als
Stütze für sein Herrchen beim Vergleich bzw. Kampf mit einem anderen Männchen (MA-
„mein Auto, mein Computer, mein Haus, meine Jacht, mein Fernseher, ...“). ☺
 
Manchmal mag sogar die Synergie ( gegenseitiger Wechsel der Felder von WP+ und MA+ in einer
harmonischen Beziehung) zwischen Mann und Auto, die zwischen Mann und Frau
übertreffen. Da ist es keine Wunder, wenn im Extremfall der Mann am Sonntag lieber sein
Auto putzt, als mit der Familie was zu unternehmen. ☺
 
Dadurch, dass die normale moderne Frau immer männlicher er- oder verzogen
(manipuliert) wird, ist sie natürlich der Technik immer mehr aufgeschlossen, denn jetzt
dient diese der modernen Frau in ihrer Männlichkeit!
 (Übrigens nichts gegen ein modernes Frauenbild! Alles ist sehr gut!) ☺
 
 
 Hund und Katz:
 
Der Hund als das liebste Haustier der Deutschen sitzt in der Regel auf WP+ gegenüber
seinem Herrchen (MA+). Der Hund ist so programmiert, seinen Herren zu lieben und so
anzuerkennen wie er ist, also vollkommen einverstanden mit ihm zu sein (WP+) und sich
immer ehrlich auf das Herrchen zu freuen. 
Erfüllt dann der Mensch seine Herrscherposition (MA+), bekommen beide Synergie aus
ihrer Beziehung, in welcher sich natürlich auch die Positionen MA+ und WP+
austauschen können, wenngleich die Grundpositionen von Herrchen und Tierchen klar
sind. 
 
Der Mensch, vor allem der Mann, kann gegenüber einem Hund seine männliche
Herrscherrolle (MA+) harmonisch ausleben.

 
(Anmerk. d. Verf.: Für viele Frauen, die sehr Männlich sind und selbst häufig auf MA+ sein wollen, ist ein
Hund oft ein willkommenerer Partner als ein dominanter Mann, mit dem es ständig Revierkämpfe gibt! Der
Hund gehorcht normalerweise und nimmt sein Frauchen so an, wie es ist. ☺)
 
Katzen dagegen neigen in der Regel aufgrund ihres eigenen Kopfes eher zum MA+ Feld.
Sie sind eigenwillig und kommen oder gehen, wenn es ihnen passt. 
Hier wird der Mensch in erster Linie nach WP+ versetzt, der eher dienenden Rolle.
Natürlich gilt auch hier, dass, sobald sich eine Synergie (Synergiefeld) aufbaut, die
Partner beide zwischen WP+ und MA+ abwechseln.
Menschen, die vom Naturell eigentlich eher „weiblich-annehmend“ veranlagt sind (z.B.
tendenziell Frauen), dies jedoch nicht so wirklich ausleben können (aufgrund ihres Ego, welches
ihnen sagt, „sie müssten ihr Ding gegenüber den Männern durchziehen“), leben mit einer Katze sehr
harmonisch zusammen (da ihr Ego hier keine wirkliche Konkurrenzgefahr sieht!)!
 
 
Es ist daher nicht verwunderlich, dass Männer eher auf Hunde und Technik Resonanz
zeigen, da sie ihnen gegenüber ihrer männlichen Rolle gerechter werden können und
Frauen eher auf Katzen Resonanz zeigen, da sie ihnen gegenüber ihrer weiblichen Rollen
gerechter werden können, ohne dass ihr Ego auf Gleichberechtigung (MA+) pocht!
 
 
 
b.  Die Familie:

 
Wie entwickeln sich viele Familien in der modernen Zeit, in der das Männliche weit
über dem Weiblichen herrscht? 
Hier wird als Anschauungsbeispiel eine negative Spirale aufgezeigt:
 
Zu Beginn einer Partnerschaft geben sich die beiden Menschen größtenteils gegenseitig
Synergie. Das ineinander Verliebtsein hält ihr Ego klein und bescheiden. Man nimmt den
anderen so an, wie er ist. Es entsteht ein harmonisches Umfeld aus einem Wechsel von
MA+ und WP+. Man ist bescheiden, weil man sich gegenseitig genug Energie und
Anerkennung schenkt. Es entstehen dadurch seltener offene Bedürfnisse oder eine innere
Leere, welche durch Äußerlichkeiten kaschiert werden muss. Jeder akzeptiert und liebt
den anderen freiwillig  (WP+).
Mit der Zeit lässt das Verliebtsein allerdings nach und der rauere Alltag gewinnt die
Oberhand. Die Phasen der Harmonie müssen einer Zeit der Konfrontationen (MA-) immer
häufiger weichen, weil jeder der beiden glaubt, seinen Willen und seine Vorstellung
durchsetzen zu müssen. Es macht ja sonst keiner! 
Irgendwann entsteht dann (meist programmbedingt in der Frau) der Wunsch nach
Selbsterfüllung durch ein Kind. Man hofft seinem Leben einen größeren Sinn zu geben,
wenn man ein Kind zeugt. 
Mit der Geburt verlieben sich beide Eltern erst mal in das Kind, was den Weg in das
Annehmen und in die Liebe (WP+) leichter macht, denn am Anfang ist der Säugling ein
extrem dominanter Herr, dem beide Eltern dienen müssen, weil es sonst nicht ,überleben’
kann. 
Diese Zeit ist die stressigste Zeit, denn die Eltern schöpfen nur aus der Synergie mit ihrem
Kind Kraft, aber untereinander kommen sie oft zu kurz, weil sie nicht mehr genug
Liebesenergie zusätzlich für den Partner aufbringen können. Jeder möchte vom anderen
verstanden werden und Liebe bekommen, also auf das MA+ Feld ziehen: die Mutter, weil
sie die ganze Zeit dem Kind dient und sie gerne auch mal eine Abwechslung hätte (Dienen
unter Zwang WP-) und der Vater, weil er auf der Arbeit zu vielem genötigt wird, was er
eigentlich gar nicht unbedingt gern macht, aber durch den Druck eine eigene Familie zu
versorgen, tun muss (ebenfalls Dienen unter Zwang WP-). Weil jetzt beide Eltern das MA+
Feld beanspruchen, gibt es immer öfters Krach im MA- Feld.
Irgendwie arrangiert man sich, um den Alltag zu bewältigen und das Leben geht weiter. 
Der Mann gesellt sich zu anderen Männern, die ihn verstehen (WP+) können und von
denen er angenommen wird, oder schafft sich ein Hobby an, aus dem er Synergie ziehen
kann. Die Mutter wiederum trifft sich mit anderen leidtragenden Müttern und bekommt
von ihnen Verständnis und Akzeptanz oder konzentriert sich noch mehr auf ihr
Mutterprogramm, welches sie freiwillig dem Kind dienen lässt (WP+). Dadurch bekommt
sie zusätzlich Energie. 
So geben sich Mütter und Väter getrennt voneinander Synergie und Verständnis (WP+),
für ihre Opferrolle in der Familie.
Mit dem Wunsch nach einem zweiten Kind beginnt das Spiel, etwas verschärfter, von
vorne. Mit dem kleinen Unterschied, dass das erste Kind von seinem Thron durch das
Neugeborene verdrängt wird. Die Mutter muss jetzt einen Großteil ihrer Energie dem
Kleinsten schenken und das ältere Kind muss sich zwangsläufig auf WP- zurückziehen.
Wenn es die Situation mit dem neuen Geschwisterchen noch nicht verstehen kann, dann
baut sich in ihm schnell Frust und innere Anspannung auf, die das Kind durch allerlei
Dummheiten abbauen muss, um wieder zu entspannen und die Aufmerksamkeit der
Mutter zu bekommen. In Extremfällen langt dem Kind auch das Schimpfen der Muter
oder des Vaters aus, um das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu stillen.
Die Mutter muss jetzt zwei Kindern dienen, die ihre Liebe und Fürsorge benötigen und
fühlt sich daher innerlich zerrissen und manchmal überfordert (dienen unter Zwang WP-
man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen). Auf den Schultern des Vaters lastet noch mehr
Zwang und Verpflichtung, was den Glaube an die Abhängigkeit von dem finanziellen
Einkommen noch verstärkt (Druck auf WP- wächst). Er sagt sich immer wieder: „das mach
ich alles für meine Familie, damit es ihr gut geht.“ Letztendlich bekommt er aber immer
weniger Anerkennung von ihr, weil die Kinder noch zu klein sind und die Frau selbst
größtenteils ihr Opfer für die Familie sieht und sagt sich: „Ich komme gar nicht mehr aus
dem Haus. Ich fühle mich wie eingesperrt!“ Der Mann wiederum denkt sich: „Sie wollte
doch Kinder. Und das bisschen Haushalt ist doch gar nicht schlimm. Die Kinder spielen
den ganzen Tag, oder sind weg. Andere Mütter schaffen das doch auch. Sie müsste mal
meinen 10 Stunden Tag haben, dann würde sie schnell sehen, wer das größere Opfer für
die Familie bringt.“
 
Beide Eltern fühlen sich im Recht und weigern sich immer öfter dem anderen
Anerkennung und Liebe (WP+) zu schenken. Das bedeutet entweder immer häufiger eine
Revierteilung, jeder macht seins (MA+ | MA+), oder Streit (MA-) untereinander, wer mehr
Recht hat (MA+). Die Kinder nehmen sich ein Vorbild an den Eltern und zeigen
untereinander ein ähnliches Verhalten: sie streiten ebenfalls vermehrt. Nach jedem Streit
wandert der Verlierer meist auf WP- und erkennt den Gewinner nur unter innerem Protest
an, was zu immer öfteren Gefühlsanstauungen führt, die unweigerlich abreagiert werden
müssen.
 
Irgendwie arrangiert man sich und gewöhnt sich an die mangelnde Anerkennung vom
Partner. Die Frau kompensiert die fehlende Liebe mit dem Kauf von allen möglichen
Sachen, aus denen sie glaubt, irgendwie ein paar „Tropfen Anerkennung und Liebe“ zu
bekommen („du hast aber schöne Schuhe, sind die neu?“). Doch leider reagiert der Mann
oft mit Unverständnis (WP-): „Jetzt hast du schon wieder so viel Zeug angeschleppt!
Brauchen wir das alles überhaupt?“
Der Mann dagegen flieht sich mehr in die, ihm dienende, Technik (Auto, Computer,
Fernseher, usw.) und muss sich dann von der Frau sagen lassen (sie ist in gewisser Weise
eifersüchtig auf die Technik): „Du mit deinem blöden Computer. Nie beschäftigst du dich mit
deiner Familie!“ 
usw.
In dieser Entwicklung dürsten beide Eltern nach Liebe und Anerkennung und sind für
jeden Tropfen dankbar.  
Taucht jetzt ein Mensch auf der dem Vater oder der Mutter Anerkennung und Liebe
schenkt, dann hat er ein relativ leichtes Spiel ...
 
Der Ausweg: Erkennen sie ihren Partner und das, was er für die Familie macht einfach
mal ehrlich an! Es sind nur ein paar, herzliche Worte nötig, um Wunder zu bewirken. ☺
 
[Anmerk. d. Verf.: Natürlich läuft das nicht zwangsläufig in jeder Familie so ab. Es ist nur ein Beispiel wie
es ablaufen könnten, wenn die Weiblichkeit zu stark unterschätzt wird. Die Harmonie hängt letztendlich
immer von der freiwilligen Liebesfähigkeit(WP+) jedes einzelnen Familienmitgliedes ab.]
 
 
 
c.  Etwas allgemeine Symbolik über Mann – Frau Einer - Viele
 
Das Folgende ist ein kleiner Ausflug in die Verbindungen von „Eine/ Männlich – Viele /
Weiblich“:
 
EINER: 
Im MA Feld im Frieden (also MA+) gibt es immer nur ein Männchen. 
Mann steht in der Symbolik auch für Verstand Gedanken: immer nur eine Gedanken,
eine Information nach der anderen kann der Mensch über den Verstand verarbeiten. (Im
Sanskrit bedeutet man = denken, meinen, ersinnen, wahrnehmen. Auf Lateinisch heißt mens = Verstand,
Denkkraft, Ein-sicht). 
Versuchen Sie sich mal zwei Gedanken gleichzeitig zu denken!
Es kann immer nur eine Information nach der anderen in Erscheinung treten und
das Jetzt bestimmen!
 
VIELE: 
Im WP Feld kann es immer viele Weibchen / Frauen geben (Frau steht symbolisch für die
Intuition Gefühle: Sie umfassen immer eine Vielheit / einen Komplex an Informationen.)
 
Ein weiteres Geschlechterklischee ist, dass Männer nur eine Sache auf einmal tun können,
die Frauen aber mehrere Dinge gleichzeitig! ☺
 
Das Fassungsvermögen der weiblichen Seite des Menschen ist so groß, dass grundsätzlich
alle Gedanken, Informationen und Sichtweisen Platz finden und aufgenommen werden
könnten! 
Je reifer ein Mensch ist, desto größer ist sein Fassungsvermögen! 
Die vielen Sichtweisen, Puzzleteile und Standpunkte werden im Weiblichen
aufgenommen und zum immer größer werdenden Bild vereinigt. 
Für das große Puzzle „Welt“ darf kein Teil verloren gehen. Alles hat seinen Platz, auch
wenn die Persönlichkeit (Ego) in der Regel anderer Meinung ist! ☺ 
 
 
Aus dieser Polarität von „Einem“ und „Vielen“ können folgende drei
Kombinationen auftreten:
 
o Ein Mann und eine oder viele Frauen, d.h. das MA+ Feld ist mit einer Person
besetzt und das WP+ Feld ist mit einer oder vielen Personen besetzt. Es
entsteht Harmonie, konstruktive Entwicklung und Gesundheit; (z.B. Ehe von
Mann und Frau oder das Prinzip des Harems  bzw. der gerechte König und sein Volk, wobei in
einer harmonischen Beziehung die beiden Partner sich auch wechselseitig ergänzen).
 
o Viele Männer und eine Frau, d.h. das MA- Feld ist durch zwei oder mehrere
Personen besetzt und das WP+ Feld ist durch nur eine Person besetzt. Es
entsteht ein Kampf um die Gunst des Weibchens, bis nur einer im MA Feld
übrig bleibt und der Rest ins WP- Feld verwiesen wurde (und dort möglicherweise
auf eine Gelegenheit zur Revanche warten), oder das Revier verlassen hat, um nach
einem anderen Weibchen zu suchen! (Einzelgängereffekt) 
 
Hier gilt das Motto:  „Viele Köche verderben den Brei!“ (der „Koch“
versinnbildlicht das bestimmende Männchen in der Küche.)
Oder das Zitat aus dem Film  ́der Highländer I ́: „Es kann nur einen geben!“
☺ (dem Rest wird der Kopf, sprich das Männliche, das durch Denken/ Verstand symbolisiert
wird, abgehauen)
 
Oft fühlt sich das Weibchen in dieser Situation nicht wohl, weil es nicht weiß,
wen sie bei einem Kampf unterstützen und dienen soll. Am liebsten würde sie
es beiden recht machen. Aber niemand kann wirklich und wahrhaftig Diener
zweier Herren sein!
 
o Viele Männer und viele Frauen, d.h. MA und WP sind mit mehreren Personen
besetzt. Es entsteht ein Streit unter den Männchen um möglichst viel weibliche
Energie. Auch hier ist Revieraufteilung, Abspaltung, sowie Verdrängung der
Rivalen ins WP- Feld, eine normale Konsequenz aus dem natürlichen
Dominanzverhalten der männlichen Kraft!
 (Typisches Verhalten bei Wahlen, vor allem Politikerwahlen) ☺
 
 
Letztendlich ist alles nur Symbol, was materiell in Erscheinung tritt. Es ist ein niederer
Ausdruck von einer nicht-polar ausdrückbaren, höheren Wirklichkeit. 
Dabei kommt es nicht auf Vielwisserei und intellektuelle Bildung an, sondern nur
darauf zu wissen, dass alles miteinander in einer höheren Einheit verbunden ist.