Der Schoepfungsschluessel


10. Die niedrige scheinbare Weiblichkeit (WP-):

 
Ein Weibchen, was das aktuelle Männchen auf MA+ nicht annehmen will, verliert in
diesem Moment seine wahrhaftige Weiblichkeit (WP+) und fällt in die
Scheinweiblichkeit (WP-), von wo aus es, aufgrund des inneren Spannungsaufbaus,
irgendwann auf das MA- Feld wandert und zu einem konkurrierenden Männchen wird.
 
Der Mensch vergisst in diesem Moment, dass alles, was ist, von GOTT für ihn
maßgeschneidert wird und er alles, was ihm widerfährt, mit seiner Weiblichkeit
annehmen könnte! (...aber dazu später noch mehr!) ☺
 
 
Warum findet eine Ablehnung statt?
 
Warum kann ich mit meiner Weiblichkeit (= Liebesfähigkeit) das aktuelle dominante
Männchen nicht annehmen? 
Mit welchen Mustern steuert meine Persönlichkeit gegen? 
Welches Muster bzw. welches Prinzip, oder welche Angst steht dahinter? 
 
 
a.     Kaufmannsdenken – annehmen aus der Erwartung einer Belohnung:
 
Das Muster des Kaufmannsdenken ist mit einem indirekten
Ablehnen des aktuellen Männchens eng verknüpft.
Wenn der Mensch etwas akzeptiert und annimmt (WP),
weil er sich dadurch eine Belohnung ausrechnet, so
akzeptiert er nicht freiwillig das Männchen, seiner selbst
wegen, sondern nur unter Berücksichtigung der Belohnung. 
Daher wandert er nicht nach WP+ sondern nach WP-. 
Er kann nämlich sehr schnell ungehalten werden, wenn er
seine Belohnung nicht bekommt, obwohl er sich doch so diszipliniert hat, das
Männchen anzunehmen (z.B. eine unangenehme Arbeit zu machen)! 
 
Die Weiblichkeit des Menschen geht mit „der Belohnung“ (sie ist das eigentliche
Wunschmännchen) auf WP+, und würde sofort in den Krieg nach MA- wandern, wenn
dieses Wunschmännchen ausbleiben würde, d.h. er die erwartete Belohnung nicht
bekommt. ☺ 
 
Was würde zum Beispiel passieren, wenn der normale Mensch kein Geld mehr für
seine Arbeit bekommen würde? Würde er sie noch machen? Wie würde er reagieren?
Streiken, kündigen, zu Hause bleiben? All das sind Methoden des MA- Feldes und
zeigen an, wo die wirkliche Priorität liegt!
 
Was sind die klassischen bewussten oder auch unbewussten Belohnungserwartungen: 
Anerkennung, Liebe, Geld, Dankbarkeit, materielle Dinge, mehr Freiheiten, Sex,
Profit jeglicher Art, etc. bekommen, wenn man das und das macht.
 
Es entsteht beim „Annehmen unter Kaufmannsdenken“ nie ein wirklicher
Synergieerfolg mit dem aktuellen Männchen (außer mit der Belohnung danach ☺). 
 
 
 
 
b. Durch Angst / Furcht wird kontrolliert und auf WP- gebunden:

 
Wenn der Mensch aus Angst einverstanden ist, dann landet er
sofort auf WP-. 
Hier lädt sich die Spannung auf, die ihn in einem möglichen
Kampf gegen den Angstverursacher stärker macht als normal!
 
Sollte das dominierende Männchen auf MA+ die Angst seiner Weibchen bemerken,
weiß es instinktiv, dass es sich vorsehen muss, da die Angst innere Anspannung
verursacht, die schnell zum Ausbruch im MA- Feld führen kann, sobald sich eine
günstige Gelegenheit bietet. 
Es muss daher die Angst aufrecht erhalten, damit der oder die anderen weiterhin in der
Weiblichkeit bleiben, wenn auch auf dem WP- Feld. 
Beispiele: 
Dies kann in einer Ehe durch regelmäßige psychische oder physische Gewalt
geschehen. 
In einer Firma kann dies durch das Schüren von Existenzängsten durch
Entlassungsandrohung bei den Mitarbeitern ablaufen. 
Bei einem Staat, der viel vor seinen Bürgern zu verstecken hat, geschieht dies durch
den ganz normalen, mittels Angst manipulierende Medienalltag im Fernsehen und in
der Zeitung, damit jedes Menschlein schön in seiner Spur bleibt und sich keine
revolutionären Strukturen bilden (vgl. Angst vor Terrorismus, Angst vor Klimakatastrophe,
Angst vor Kriegen, Angst vor Kriminalität, Angst vor Verarmung, etc.)!
 
Mit Angst und Furcht kann der Mensch unter Kontrolle gehalten werden, aber
sich niemals zu seiner Wirklichkeit entwickeln. 
 
Daher besteht zwischen „Angst- Erzeuger“ und „Angst- Habender“ kein Energiefluss,
sondern es geschieht lediglich ein konstanter innerer Spannungsaufbau im ängstlichen
Weibchen (WP-), der sich irgendwann im Kampf (MA-) entladen wird.
 
Eine Verbindung, die auf Angst basiert gibt keine Synergie! 
Das dominierende Männchen bleibt zwar im MA+ Feld, d.h. es verliert in der direkten
Verbindung mit dem Weibchen auf WP- keine Energie, es sieht seinen Thron aber
ständig in Gefahr, weil ja jederzeit ein möglicher Ausbruch der Weibchen stattfinden
kann, daher gerät er selbst in die Angstschleife und muss einen permanenten
grundsätzlichen Druck auf die Weibchen in WP- ausüben, damit kein Kampf im MA-
Feld stattfinden kann (z.B. Aufstand, Revolution, Aufruhr). 
Dies ist immer für beide Seiten sehr anstrengend und energieraubend!
 
Lieber ein Weibchen auf WP+ als tausend Weibchen auf WP- zu
haben!
 

 
c. Angst Fehler zu machen und unreif zu erscheinen:
 
Die Angst, Fehler zu machen und vielleicht (spirituell) unreif zu erscheinen, hält einen
Menschen irrtümlich auf WP- gefangen. Er traut sich unbewusst nicht, auf MA- zu
wandern, da es als Schwäche bzw. Abstieg interpretiert werden könnte. 
(Dazu gehört auch das „Fragen stellen“, wenn man etwas nicht verstanden hat.)
 
In allen spirituellen Lehren wird im Kern immer wieder betont, „du musst
einverstanden sein, nur dadurch findet Entwicklung statt!“ 
Dadurch könnte er glauben, dass sein Nichteinverstandensein mit dem, was ist, seine
Unweisheit oder Unreife offenbaren würde und er vielleicht als wenig „spirituell“
enttarnt werden könnte. Möglicherweise glaubt er auch, er könnte gleichzeitig in der
Gunst seiner Anhänger bzw. seines Umfeldes fallen und deshalb versucht er lieber
krampfhaft so zu tun, als ob er einverstanden wäre.
 
Aber es gilt immer noch: „Ehrlichkeit währt am längsten“ und „Lügen haben kurze
Beine“, damit kommt man nicht weit!
Lieber offen und ehrlich zu sich selbst sein und sich dort abholen, wo man steht, als
mehr Liebe vorzuspielen, wie man in sich trägt. 
In einer Entwicklung zum erwachten Menschen ist kein Stadium gut oder schlecht,
es ist einfach nur eine Stufe. So wie in der Schule nicht die erste Klasse schlechter
ist als die siebte Klasse. 
Alles hat seine Zeit und seine Reife!
 
 
 
d. „Schmeichler“, „Schleimer“ und der „Arschkriecher“:
 
Der Arschkriecher und der Schleimer (auch Menschen, die
wie „Fähnchen im Wind“ sind, oder Menschen, die „nach dem Mund
reden“, um zu gefallen ) sitzen beide auf dem WP- Feld. 
Sie versuchen sich beim dominierenden Männchen beliebt zu machen, um entweder
mehr Zeit zu gewinnen, bis irgendwann genügend „Munition“ gesammelt wurde, um
das Männchen (MA+) zu stürzen, oder um sich mittels des Männchens, eine möglichst
bequeme und sichere Position aufzubauen. 
Im letzteren Fall ist das Männchen auf MA+ nur Mittel zum Zweck für den
Schmeichler und den Arschkriecher. Sie nehmen das Männchen nicht freiwillig aus
Liebe an, sondern aus Berechnung (kalkulatorischer logischer Zwang), weil sie sich von
ihm etwas, für sie sehr wichtiges, versprechen (z.B. einen höheren Lebensstandard, mehr
Macht, mehr Geld, bessere Karrierechancen, Sexualität, etc.). 
Dies wird in der Regel perfekt in der Politik und in fast allen weltlichen, hierarchisch
aufgebauten Organisationen praktiziert (auch die Katholische Kirche ist eine weltliche
Organisation!). ☺ 
In jedem Fall ist die Liebe und Anerkennung nicht ehrlich auf das Männchen
bezogen, sondern dient den eigenen egoistischen Interessen. 
 
Es ist eine kalkulierte Liebe unter Zwang. 
Daher ist sie auch verpönt und schafft in der Regel nur Misstrauen und Zwietracht,
anstatt Harmonie und Synergie! 
 
Es fließt keine wirkliche Energie zwischen MA+ und WP-!
Diese „kalkulierte Liebe“ steht auf der gleichen Stufe wie „das Arbeiten für Geld“.
Auch hier wird nicht das Männchen auf MA+ (die Arbeit) angenommen, sondern sie
ist nur Mittel zum Zweck, um an das Geld heranzukommen! Die Arbeit wird nur unter
dem Zwang des „Geldverdienenmüssens“ angenommen. 
So wie beim Schleimer und Arschkriecher das Männchen nur Mittel zum Zweck ist,
sich selbst zu bereichern!
 
Der Schmeichler, der auf dem WP- Feld sitzt verwendet das Lob im Kampf, um das
momentane herrschende Männchen in die Annahme (WP+) zu befördern, damit er die
Herrschaft (MA+) gewinnen kann und über die Situation bestimmt. 
Es ist im Prinzip ein Kampf mit dem Mittel des Kompliments, um das konkurrierende
Männchen dazu zu bewegen, in die Weiblichkeit auf WP+ zu gehen. 
(z.B. „Sie sehen heute aber gut aus und ihre Rede letzte Woche vor dem Senat, phänomenal wie sie es
allen gezeigt haben. Apropos Senat, sitzen sie nicht im Ausschuss für wirtschaftliche Angelegenheiten?
Ich hätte da ein kleines Problem, könnte man da nicht mal...☺)