Der Schoepfungsschluessel


15. „Positives Denken“:

 
Positives Denken funktioniert, aber nicht sehr lange!
 
Beim polaren positiven Denken wird die Situation nur
teilweise im WP+ Feld angenommen und nur eine Teil- Synergie kann stattfinden. 
Der andere eher negativ interpretierte Teil wird durch eine
rosarote Brille einfach positiv „angemalt“ (das Ego denkt sich die negativ interpretierte Seite des
Bildes  einfach positiv bzw., es redet sich die negative Seite schön und verfärbt sie, wie bei einem Blick
durch  eine rosarote Brille, ohne sie, so wie sie wirklich ist,  zu sehen und  anzuerkennen (WP+)). 
Die Situation wird in der Regel mit dem herkömmlichen Gut-Schlecht-Raster des Egos
beleuchtet und „gut-schlecht“ wird zu „gut-gut.“
 
Das (Feind-)Bild wird nicht ehrlich angenommen, so wie es ist, sondern das Ego
versucht es nach seiner einseitigen Vorstellung von „gut“ umzudenken.
 
Symbolisches Bild:  Eine schimmlige Wand wird einfach überstrichen, um den Schimmel
zu überdecken und zu verstecken („Das sind z.B. bloß kleine Flecken, die wieder unter der Farbe
verschwinden!“). Es wird aber nicht wirklich funktionieren, da der Schimmel, z.B. aufgrund
der Feuchtigkeit der Wände, bald wieder durch die neue Farbe hervorscheint!
 
Es findet keine Erweiterung der Liebesfähigkeit (s)s)s)s) statt! 
Wohl aber entsteht erst mal Synergie, da der Mensch sich die Situation einfach
„positiv“ denkt und sie somit annehmen kann (WP+). Es funktioniert und er fühlt sich gut,
aber nicht auf lange Zeit, da auch die „negative“ eher unbequeme Seite sich immer wieder
offenbaren wird, denn sie wird schließlich unbewusst nach WP- verdrängt und kommt
wieder!
Es entsteht unbewusst im Hintergrund ein negativer Kreislauf, obwohl der Mensch erst
mal einverstanden ist und sich gut fühlt! 
Hier könnte man sagen, lebt der Mensch in einer Scheinwelt.
 
Ein allgemeines Beispiel an der Polarität „weiß-schwarz“ veranschaulich:
Ausgangsbasis: Ich liebe „weiß“ und hasse „schwarz“. 
Daher mache ich aus „schwarz-weiß“ einfach „weiß-weiß“. Das „ich“ kann mit seinem
Bewertungsprogramm „weiß-weiß“ im WP+ Feld auch annehmen.
Problem: unterschwellig bleibt das Feindbild „schwarz“ erhalten, da es ja nicht auf WP+
erliebt wurde und wandert somit nach WP-, um sich bei Zeiten wieder zu zeigen! 
Es entsteht ein negativer Kreislauf.
 
Sich eine Situation nur „positiv“ zu denken, oder nur das Positive anzunehmen (eine Seite
der Medaille anzunehmen) und das Negative auszublenden, oder das Negative einfach
„umzupositivieren“ („schwarz-weiß“ in „weiß-weiß“), hat zur Folge, dass das Negative auf
WP- (Schicksal) wandert und wieder auf Eintritt nach MA wartet, um durch den
Menschen ebenfalls (WP+) erliebt/ angenommen zu werden! 
Vorher findet keine Auflösung statt! 
 
Daher ist „positives einseitiges Denken“ zwar kurzfristig erfolgreich, längerfristig
jedoch ein Hindernis, weil man immer wieder in den negativen Kreislauf gerät!
(Ein schönes Beispiel für einseitiges „wegpositivieren“ ist der Film: „Adams Äpfel“ – sehr zu empfehlen) 

Anmerkung DK: Positives Denken ist sicherlich immer besser als ein negatives Denken. Ein reales, positives Denken schaft die Grundlage fuer ein positives weiterkommen!