Der Schoepfungsschluessel


22. Tod und Sterben

 
 
Die größten Feindbilder des normalen Menschen, das
Sterben und der Tod, warten am Ende als eine der
letzten „Prüfungen“ auf ihn! 
Hier entscheidet sich auch möglicherweise, wie es
weitergeht!
 
Wenn der Tod oder sein Vorbote die Todesgefahr im
MA Feld (bestimmend, dominant) auftauchen, hat der
Mensch zwei Möglichkeiten der Reaktion:
 
1. Er beginnt einen Kampf mit dem Tod und wandert ins MA- Feld. Er versucht
mit allen Mitteln die Todesgefahr abzuwenden. 
Sollte er vorerst gewinnen, verdrängt er den Tod symbolisch immer nur auf das
Schicksalsfeld WP-. Er wird ihn aber über einen Kampf oder über Verdrängung (=
Revierteilung: „Davon möchte ich gar nichts hören!“) nie endgültig „besiegen“ können. 
Der Tod wird bei der nächst besten Gelegenheit als Thema wieder zurückkehren (und
sei es nur als Gedanken oder über z.B. eine Todesanzeige eines Bekannten, etc.), um wieder ein
Thema zu werden und das MA Feld zu besetzen, um vielleicht doch noch
angenommen bzw. verstanden zu werden. Beginnt der Mensch dann automatisch den
Kampf wieder aufzunehmen, anstatt verstehen zu wollen, dann dreht er sich weiterhin
im negativen Kreislauf. Er erlebt den ewigen Todeskampf des normal programmierten
Menschen.
 
Irgendwann wird der Tod den Kampf gewinnen (der Mensch stirbt) und dann muss der
Mensch unter Zwang auf das WP- Feld auswandern. Man könnte diesen Zustand als
noch „unerlöst“ bezeichnen, weil er hier das Feindbild „Tod“ noch nicht erliebt hat
(und vielleicht viele andere auch noch nicht). Er bindet sich dadurch wahrscheinlich selbst an
das symbolische „ewige Rad der Wiederkehr“ (= der Mensch als Gefangener im eigenen
Samsara), so lange, bis er alle Puzzlestücke des großen Weltpuzzles, das GOTT
symbolisiert, akzeptiert (geliebt) hat. 
Von dort erhält er möglicherweise wieder eine neue Chance (eine neue Persönlichkeit),
um lieben und loslassen zu lernen, sprich das Spiel des Lebens zu durchschauen und
zu erwachen, wenn GOTT will! ☺
 
 
2. Würde er stattdessen den Kampf mit dem Tod im MA- Feld freiwillig aufgeben und
sich dem Tod hingeben und ihn annehmen (WP+), dann würde sich ein
Synergiefeld mit dem Tod (MA+) ergeben und ein zwangsläufiger Aufstieg würde
erfolgen (wohin auch immer; da muss man sich überraschen lassen ☺). 
 
Mit dem Tod eine Synergie einzugehen, setzt extrem viel Energie frei, sei es der
eigene Tod, oder der Tod eines geliebten Menschen. 
 
[Anmerk. d. Verf.: Den „Tod zu besiegen“ wäre auch dann möglich, wenn der Mensch erwacht und sich als den
Schöpfer und Träumer der Welt erkennt und weiß, dass auch der Tod seine eigene geistige Schöpfung ist denn:
„Wer nicht stirbt, bevor er stirbt, der verdirbt, wenn er stirbt!“
 
oder etwas vornehmer mit Joh. 3, 3-7:
3  Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem
geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
 
4  Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in
seiner Mutter Leib gehen und geboren werden?
5  Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Es sei denn daß jemand geboren werde aus Wasser und
Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
6  Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren wird, das ist Geist.
7  Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von neuem geboren werden.
 
Dieses wichtige Thema, „Tod und Sterben“ wird hier nur kurz angerissen, um einen kleinen Impuls zu geben,
wie man dem Tod auch begegnen kann. Es soll noch keine letztendliche Antwort auf dieses Thema sein.]