a. Die männliche Liebe (MA+ Feld) (das Be-Mutternprogramm):
Die männliche Liebe zeigt sich im Geben und in der Fürsorgen um sein Weibchen,
bzw. um die zu beschützende Person. Hier kümmert sich das Männchen um sein
Weibchen und versucht ihr alles so angenehm wie möglich zu bereiten. Er bringt,
macht, tut und müht sich ab, um die weibliche Liebe und Anerkennung zu bekommen.
Die männliche Liebe passiert aus dem Ego heraus, d.h. es steckt immer eine gewisse
Egoidentifikation („mein“) dahinter.
Als Beispiel könnte man unter anderem das Be-Mutternprogramm nehmen.
Die Mutter (Vater, Großmutter) weitet ihr Ego auf ihr Kind aus und bemüht sich alles
menschenmögliche für ihr Kind zu machen, ohne Rücksicht auf ihre eigene Person.
Sie wird von ihrem mütterlichen Wunsch getrieben, dass es ihrem Kind gut geht -
jetzt und in aller Zukunft! Und von diesem „Gut-Gehen“ gibt ihr Programm eine
genaue Vorstellung, wie dies konkret auszusehen hat, auch wenn es sich nicht mit der
Vorstellung ihres Kindes deckt, was dann unweigerlich zu Konflikten im MA- Feld
führt.
Dieser einseitige Wunsch, dem Kind soll es nur „gut gehen“, ist in der Regel stärker
als alles andere in ihr, wie z.B. die eigenen persönlichen Wünsche und meist auch das
eigene Wohlergehen.
Das Be-Mutternprogramm eines Menschen bezüglich seinem Umfeld scheint auf den
ersten Blick ein sehr selbstloses Programm zu sein, ist es bis zu einem gewissen Punkt
auch, allerdings kann man schnell feststellen, dass ein Geliebt-werden-wollen und ein
Anerkennung-bekommen-wollen dahinter steht.
Es ist der symbolische Ausdruck des männlichen Leitwolfs in einem Rudel, der sich
um seine Weibchen kümmert.
Die männliche Liebe ist die gebende Liebe und trägt den Wunsch in sich, dass es dem
Weibchen gut geht und erhofft sich dadurch die weibliche Liebe und Anerkennung als
Gegenleistung für sein Tun und Machen!
b. Die weibliche Liebe (WA+ Feld):
Sie liebt das augenblickliche Männchen so, wie es ist, ohne einen Wunsch oder ein
egoistisches Verlangen damit ausdrücken zu wollen. Sie gibt sich ihm hin und
akzeptiert es, wie es ist.
Sie ist die dankende und Anerkennung zeigende Liebe, ohne Kaufmannsdenken im
Hintergrund, um das Männchen zu beflügeln, weiterhin zu geben und seine männliche
Rolle zu erfüllen.